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            <title>CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf Nachrichten</title>
            <link>https://krebszentrum-cio.de/</link>
            <description>aktuelle Nachrichten vom Centrum für Integrierte Onkologie Aachen Bonn Köln Düsseldorf</description>
            <language>de-de</language>
            
                <copyright>CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf</copyright>
            
            
            <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 06:51:14 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 08 Jun 2026 06:51:14 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 10:26:31 +0200</pubDate>
                        <title>Medizintalk zum Lungenkrebsscreening</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/medizintalk-zum-lungenkrebsscreening</link>
                        <description>Veranstaltung des Kölner Stadt-Anzeiger mit Experten der Uniklinik Köln</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang April können langjährige Raucherinnen und Raucher an einem Lungenkrebsscreening teilnehmen, das auch vom&nbsp;<a href="https://www.uk-koeln.de/kliniken-institute-und-zentren/centrum-fuer-lungenkrebsfrueherkennung/" target="_blank" rel="noreferrer">Centrum für Lungenkrebsfrüherkennung der Uniklinik Köln</a>&nbsp;angeboten wird. Die neue Vorsorgeuntersuchung soll dabei helfen, Tumore in sehr frühem Stadium zu erkennen und zu heilen. Teilnehmen dürfen Menschen zwischen 50 und 75 Jahren, die mindestens 25 Jahre geraucht und mindestens 15 Packungsjahre erreicht haben.&nbsp;Univ.-Prof. Dr. Jürgen Wolf, Ärztlicher Leiter des&nbsp;<a href="https://cio.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Centrums für Integrierte Onkologie in Köln</a>, und Dr. Simon Lennartz,&nbsp;<a href="https://radiologie.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Radiologe an der Uniklinik Köln</a>, standen beim Medizintalk im Domforum für Fragen zur Verfügung, über den&nbsp;<a href="https://www.ksta.de/ratgeber/gesundheit/medizintalk-das-ziel-tumore-in-stadien-finden-in-denen-eine-operation-heilen-kann-1288004" target="_blank" rel="noreferrer">Kölner Stadt-Anzeiger</a>&nbsp;berichtet hat. Dabei konstatierte Prof. Wolf, dass Rauchen nach wie vor der stärkste Treiber für die Entstehung von Lungenkrebs ist: 85 Prozent der Erkrankten waren oder sind Raucher. Dr. Lennartz, der die Screenings in der Radiologie der Uniklinik durchführt, berichtete, dass die Niedrigdosis-CTs, welche die Teilnehmenden machen, aktuell zu rund 85 Prozent der Fälle unauffällig seien.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Lungenkrebszentrum</category>
                            
                                <category>Prävention</category>
                            
                                <category>Köln</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 08:22:00 +0200</pubDate>
                        <title>Vier Millionen Euro für junge Forschende in der Onkologie</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/vier-millionen-euro-fuer-junge-forschende-in-der-onkologie</link>
                        <description>Deutsche Krebshilfe verlängert Förderung des Mildred-Scheel-Nachwuchszentrums</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="https://msso-cologne-bonn.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum</a> am <a href="https://krebszentrum-cio.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Centrum für Integrierte Onkologie Aachen Bonn Köln Düsseldorf (CIO)</a> erhält 3,2 Millionen Euro Förderung von der <a href="https://www.krebshilfe.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Deutschen Krebshilfe</a>, die von den Medizinischen Fakultäten auf insgesamt vier Millionen Euro aufgestockt werden. Die Mittel ermöglichen für zwei weitere Jahre die gezielte Ausbildung und Unterstützung vielversprechender junger Krebsforscherinnen und -forscher – und fördern zugleich eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.</p>
<p>Seit 2019 unterstützt die Deutsche Krebshilfe deutschlandweit fünf Mildred-Scheel-Nachwuchszentren zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der Krebsforschung. Bestmögliche Arbeitsbedingungen und eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollen langfristige berufliche Perspektiven für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlicher schaffen. Ziel ist zudem, innovative Forschungsansätze schneller in die klinische Versorgung zu überführen. Das CIO ist das einzige Zentrum dieser Art in Nordrhein-Westfalen. Es zeichnet sich durch ein standortübergreifendes, interdisziplinäres Konzept aus, das alle Karrierestufen – von Medizinstudierenden bis hin zu Nachwuchsgruppenleitungen – einbezieht. Im Fokus steht die praxisnahe und strukturierte Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Onkologie.</p>
<p>Kernstück des Programms ist das Postgraduiertenkolleg „Mildred Scheel School of Oncology Aachen-Bonn-Köln-Düsseldorf“ (MSSO ABCD). Hier forschen junge Medizinerinnen und Mediziner sowie Naturwissenschaftlerinnen udn -wissenschaftler gemeinsam an den molekularen Grundlagen von Krebserkrankungen – mit dem Ziel, neue Therapien zu entwickeln und bestehende Behandlungsmöglichkeiten gezielt zu verbessern. Die enge Zusammenarbeit der vier Standorte schafft dabei einzigartige Synergien in Bereichen wie Tumorimmunologie und Krebsgenomik.</p>
<p>Ein besonderer Fokus liegt auf genetischen Veränderungen, die zur Entstehung von Tumoren führen. In Köln entwickeln Forschungsgruppen darüber hinaus spezifische Therapieansätze zur gezielten Bekämpfung mutierter Tumorzellen. Der direkte Anschluss der MSSO ABCD an das Onkologische Spitzenzentrum CIO stellt sicher, dass neu gewonnene Erkenntnisse zügig in klinische Studien und die Patientenversorgung einfließen.</p>
<p>„Mit der erneuten Förderung können junge Wissenschaftlerinnen und Ärzte über die nächsten zwei Jahre in ihrer Karriere unterstützt werden“ freut sich MSSO-Sprecher Univ.-Prof. Dr. Dr. Roland Ullrich, Oberarzt an der <a href="https://innere1.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik I für Innere Medizin an der Uniklinik Köln</a>, und ergänzt: „Nach der ersten Förderperiode haben fünf MSSO-Alumni eigene Forschungsgruppen im CIO aufgebaut – ein guter Indikator für den Erfolg des Programms.“</p>
<p>Mit der Verlängerung der Förderung setzt die Deutsche Krebshilfe ein klares Zeichen für die Bedeutung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Das Ausbildungsprogramm unterstützt begabte Mediziner und Naturwissenschaftler an der wichtigen Schnittstelle zwischen grundlegender Krebsforschung und klinischer Forschung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>CIO</category>
                            
                                <category>Deutsche Krebshilfe</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 19 May 2026 18:02:00 +0200</pubDate>
                        <title>Prof. Bruns neue Präsidentin der European Surgical Association</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/prof-bruns-neue-praesidentin-der-european-surgical-association</link>
                        <description>Chirurgin der Uniklinik Köln für Amtsperiode 2026–2027 ernannt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Univ.-Prof. Dr. Christiane J. Bruns, Direktorin der <a href="https://viszeral-tumorchirurgie.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie</a> sowie stellvertretende Ärztliche Direktorin und Vorstandsmitglied der Uniklinik Köln, ist bei der Jahrestagung der <a href="https://www.europeansurgicalassociation.org/" target="_blank" rel="noreferrer">European Surgical Association (ESA)</a> in Rom zur Präsidentin der Fachgesellschaft für die Amtsperiode 2026–2027 ernannt worden.</p>
<p>„Die Wahl zur Präsidentin der European Surgical Association ist für mich eine große Ehre und zugleich eine Verpflichtung, die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit in der Chirurgie weiter zu stärken. Besonders wichtig sind mir die Förderung junger Chirurginnen und Chirurgen sowie der enge Austausch zwischen führenden chirurgischen Zentren in Europa und mit unseren internationalen Partnern“, sagt Prof. Bruns. Die renommierte Chirurgin gehört mit ihrer international sichtbaren klinischen und wissenschaftlichen Arbeit auf dem Gebiet des Ösophagus- und Pankreaskarzinoms seit Jahren zu den prägenden Persönlichkeiten der universitären Viszeralchirurgie in Europa.</p>
<p>Die European Surgical Association zählt zu den renommiertesten wissenschaftlichen chirurgischen Fachgesellschaften Europas. Ihre Mitglieder sind international anerkannte klinisch und wissenschaftlich führende Persönlichkeiten der Chirurgie aus allen Bereichen des Fachs, darunter hepatopankreatobiliäre Chirurgie (HPB), Transplantationschirurgie, obere gastrointestinale Chirurgie (OGI), kolorektale Chirurgie, Sarkomchirurgie sowie endokrine Chirurgie. Neben europäischen Mitgliedern gehören auch Ehrenmitglieder aus den USA, Argentinien, Japan, Südkorea und China der Gesellschaft an.</p>
<p>Gegründet wurde die European Surgical Association von Prof. Dr. Henri Bismuth, einem der weltweit bedeutendsten Leberchirurgen und Pionier der modernen hepatobiliären Chirurgie. Die ESA fördert exzellente wissenschaftliche Chirurgie in Europa und intensiviert den Austausch führender chirurgischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Gesellschaft gilt als eines der bedeutendsten akademischen Netzwerke der europäischen Chirurgie.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Köln</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 May 2026 11:45:07 +0200</pubDate>
                        <title>SFB zur Erforschung und Behandlung von B-Zell-Neoplasien verlängert</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/sfb-zur-erforschung-und-behandlung-von-b-zell-neoplasien-verlaengert</link>
                        <description>DFG fördert Sonderforschungsbereich mit über 10 Millionen Euro</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="https://sfb1530.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Sonderforschungsbereich (SFB)1530</a> zur Erforschung und Behandlung von B-Zell-Neoplasien erhält für weitere dreieinhalb Jahre Fördermittel der <a href="https://www.dfg.de/de" target="_blank" rel="noreferrer">Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)</a> in Höhe von 10,3 Millionen Euro. Sprecher des Sonderforschungsbereichs ist Univ.-Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor der <a href="https://innere1.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik I für Innere Medizin</a> und des <a href="https://cio.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Centrums für Integrierte Onkologie der Uniklinik Köln</a>. Er betont: „Die Verlängerung unseres Sonderforschungsbereiches ist eine Auszeichnung für die hervorragende Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie unserer Partner aus Köln, Berlin, Frankfurt, Duisburg und Essen. Für die zweite Förderphase sind wir hochmotiviert, die Behandlung von Patienten mit Lymphknotenkrebs durch unsere Forschung weiter zu verbessern.“</p>
<p>Der SFB 1530 bündelt die Expertise von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Lymphom- und Entzündungsforschung an der Universität zu Köln und der Uniklinik Köln. Ziel des interdisziplinären Konsortiums ist es, neue Mechanismen der Entstehung von Lymphomen zu entschlüsseln und innovative Therapieansätze für Patientinnen mit prognostisch ungünstigen Formen von Lymphknotenkrebs zu entwickeln. Im Fokus stehen dabei die gezielte Unterbrechung Krebs auslösender Signalwege sowie die Modulation der Tumorumgebung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Onkologisches Zentrum</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Lymphom</category>
                            
                                <category>Köln</category>
                            
                                <category>Deutsche Krebsgesellschaft</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 13 May 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wenn der Teddy ins Krankenhaus muss</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/wenn-der-teddy-ins-krankenhaus-muss</link>
                        <description>Die Teddy-Klinik am UKB nimmt Kindern spielerisch die Angst vor Arztbesuchen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn, 13. Mai 2026 – Vom 27. bis 29. Mai lädt das Universitätsklinikum Bonn (UKB) erneut gemeinsam mit der AOK Rheinland/Hamburg, dem Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e. V., den Grünen Damen sowie den Fachschaften Medizin und Pharmazie in das beliebte Teddy-Krankenhaus ein. Die Klinik ist auf dem Gelände vor dem Eltern-Kind-Zentrum am&nbsp;UKB, Venusberg-Campus 1 (Gebäude B 30), aufgebaut und hat täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet. An diesen drei Tagen können Kindergartengruppen ihre kranken und verletzten Kuscheltiere von den angehenden Medizinerinnen und Medizinern behandeln lassen. Am 28 und 29. Mai 2026 öffnet das Teddy-Krankenhaus zusätzlich von 14:00 bis 16:00 Uhr für alle interessierten Eltern mit ihren Kindern seine Türen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit mehr als zwei Jahrzehnten gehört die Teddy-Klinik fest zum&nbsp;UKB. In einer kindgerecht gestalteten Mini-Klinik mit Anmeldung, Untersuchungsräumen, OP, Röntgenstation und Apotheke kümmern sich Medizinstudierende gemeinsam mit Pharmazie-Studierenden um kranke oder verletzte Kuscheltiere. Dabei stehen nicht nur Pflaster und Verbände im Mittelpunkt, sondern vor allem Geduld, Empathie und ein spielerischer Zugang zur Medizin.</p>
<p>Für die Kinder wird der Besuch schnell zu einem kleinen Abenteuer: Gemeinsam mit den sogenannten Teddydocs untersuchen sie ihre plüschigen Begleiter, hören Herzen ab, betrachten Röntgenbilder oder begleiten kleinere „Operationen“. Die jungen Kuscheltier-Eltern dürfen dabei selbst mithelfen, Diagnosen stellen und die Behandlung aktiv begleiten. Ob ein Verband für die verletzte Bärenpfote, eine Spritze für den kranken Elefanten oder Medizin aus der Teddy-Apotheke – jeder Behandlungsschritt wird altersgerecht erklärt und gemeinsam erlebt.</p>
<p>Ziel der Teddy-Klinik ist es, Kindern frühzeitig und auf spielerische Weise Berührungsängste gegenüber Arztpraxen und Krankenhäusern zu nehmen. Indem sie ihre Kuscheltiere durch die verschiedenen Stationen begleiten, erleben sie medizinische Abläufe in einer vertrauten und positiven Atmosphäre. So lernen sie, dass Untersuchungen und Behandlungen nichts Beängstigendes sein müssen.</p>
<p>„Wenn Kinder früh erleben, dass Gesundheit nichts Bedrohendes ist, sondern etwas, das sie verstehen und mitgestalten können, legen wir den Grundstein für ihr ganzes Leben. Im Teddykrankenhaus begleiten sie mit ihrem kranken Teddy im Arm ihre kleinen Patienten durch Untersuchungen und Behandlungen, stellen Fragen und erleben Schritt für Schritt, was im Krankenhaus passiert. So entwickeln sie spielerisch ein erstes Verständnis dafür, wie Gesundheit und medizinische Versorgung funktionieren. Diese Erfahrung nimmt Ängste, schafft Vertrauen und gibt Sicherheit. Sie hilft Kindern, Vorsorgeangebote unbefangen anzunehmen und ein positives Verhältnis zur eigenen Gesundheit zu entwickeln. Gerade darin liegt ein wichtiger Beitrag zur Prävention: Wer Gesundheit früh als etwas Vertrautes erlebt, entwickelt ein stärkeres Bewusstsein für den eigenen Körper, für gesunde Gewohnheiten und einen sicheren Umgang mit Gesundheitsfragen – eine wichtige Grundlage für ein gesundes Aufwachsen“ sagt Jessica Lammerich, Regionaldirektorin der AOK Bonn – Rhein-Sieg-Kreis – Euskirchen.</p>
<p>„Die Teddy-Klinik vermittelt Kindern auf besonders anschauliche Weise, wie medizinische Versorgung funktioniert und dass man vor einem Krankenhaus keine Angst haben muss“, sagt Prof. Rainer Ganschow, geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinderheilkunde am&nbsp;UKB. „Gleichzeitig sammeln unsere Studierenden wertvolle Erfahrungen im Umgang mit jungen Patientinnen und Patienten. Gerade bei Kindern sind Kommunikation, Vertrauen und Einfühlungsvermögen entscheidend – Fähigkeiten, die im späteren Berufsalltag eine große Rolle spielen.“<br> Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.ukbonn.de/kinderklinik/fuer-patient-innen-ambulanzen/teddyklinik/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ukbonn.de/kinderklinik/fuer-patient-innen-ambulanzen/teddyklinik/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hinweis für Medien:</strong><br> Pressevertreter sind am Mittwoch, 27. Mai, zwischen 10.00 – 12.00 Uhr herzlich eingeladen, die Teddy-Klinik zu besuchen. Für Rückfragen stehen Prof. Rainer Ganschow vom&nbsp;UKB&nbsp;sowie Daniela Heider und Jessica Lammerich von der AOK zur Verfügung. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung unter der Telefonnummer 0228 287-10469 oder per E-Mail an ukb-medien@ukbonn.de gebeten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bildrechte:</strong>&nbsp;Universitätsklinikum Bonn (UKB) / Rolf Müller</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong><br> Julia Weber<br> Pressereferentin und Medizinredakteurin<br> Stabsstelle Public Relations &amp; Corporate Communication am Universitätsklinikum Bonn<br> Telefon: (+49) 228 287-10469<br> E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,lwnkc0ygdgtBwmdqpp0fg" data-mailto-vector="2">julia.weber(at)ukbonn.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Bonn</strong> ist das interdisziplinäre Krebszentrum des Universitätsklinikums Bonn. Unter seinem Dach arbeiten alle Kliniken und Institute am Universitätsklinikum zusammen, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung aller onkologischen Erkrankungen befassen. Das CIO Bonn gehört zum bundesweiten Netzwerk ausgewählter Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. 2018 wurde aus dem seit 2007 bestehenden CIO Köln Bonn mit den universitären Krebszentren aus Aachen, Köln und Düsseldorf das "Centrum für Integrierte Onkologie - CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf" gegründet. Gemeinsam gestaltet dieser Verbund die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen.</p>
<p><strong>Zum Universitätsklinikum Bonn:</strong> Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>News</category>
                            
                                <category>Onkologisches Zentrum</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Diagnosen</category>
                            
                                <category>Bonn</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Praxisnahe Ernährungstherapie – Gemeinsam Kochen</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/praxisnahe-ernaehrungstherapie-gemeinsam-kochen</link>
                        <description>Erfolgreiches Kochevent für onkologische Patient*innen am CIO Bonn</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn, 12.05.2026 – Am vergangenen Mittwoch fand im Familienhaus Bonn bereits zum dritten Mal ein Kochevent für onkologische Patient*innen und deren Angehörige statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Abteilung für Integrierte Onkologie des Centrums für Integrierte Onkologie Bonn (CIO Bonn) am UKB. Gemeinsam mit dem erfahrenen Koch Markus Federhen luden die onkologischen Ernährungstherapeutinnen zu einem genussvollen und informativen Abend ein.</strong></p>
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<p>Im Mittelpunkt standen alltagstaugliche, geschmackvolle Gerichte, die speziell auf die Bedürfnisse von Krebspatient*innen abgestimmt waren. Die Teilnehmenden erhielten praktische Tipps zur Zubereitung und konnten das Gelernte direkt anwenden. Gleichzeitig bot die Veranstaltung Raum für den persönlichen Austausch zwischen Betroffenen und Fachkräften.</p>
<p>„In unserem Arbeitsalltag auf Station kommt die Praxis des Zubereitens leider oft zu kurz, daher freue ich mich umso mehr, dass wir mit diesem Abend Raum für die konkrete Umsetzung von Ernährungsempfehlungen bei Krebs schaffen konnten“, sagt Hannah Schulz, onkologische Ernährungstherapeutin des&nbsp;CIO&nbsp;Bonn.</p>
<p>Das Thema Ernährung gewinnt in der Krebstherapie zunehmend an Bedeutung. Viele Betroffene möchten mit einer angepassten Ernährung aktiv zum Therapieverlauf beitragen. Zudem können therapiebedingte Nebenwirkungen und ungewollter Gewichtsverlust durch gezielte Ernährung positiv beeinflusst werden. Eine bedarfsgerechte Ernährung kann dabei helfen, die Therapieverträglichkeit und Lebensqualität zu verbessern.</p>
<p>Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv. Besonders geschätzt wurden die persönliche Betreuung, die individuelle Beratung sowie die neuen Rezeptideen. Viele äußerten zudem den Wunsch nach weiteren Veranstaltungen dieser Art.</p>
<p>„Das Kochevent hat gezeigt, dass angepasste Ernährung nicht nur unterstützend wirken, sondern auch mit Genuss verbunden sein kann“, so Paula Tups, onkologische Ernährungstherapeutin des&nbsp;CIO&nbsp;Bonn. „Wir danken Koch Markus Federhen, unserenen Sponsoren Fresenius Kabi, metaX und Danone sowie dem Leyenhof für die Lebensmittelspende und dem Familienhaus Bonn für die Gastfreundschaft.“</p>
<p>Dank dieser Unterstützung konnte das Kochevent erneut kostenfrei angeboten werden. Auch künftig möchte das&nbsp;CIO&nbsp;Bonn ähnliche Angebote schaffen, um Krebspatient*innen auf ihrem Weg zu begleiten und ihre Lebensqualität zu stärken.</p>
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<p><strong>Bildnachweis:</strong>&nbsp;Uniklinikum Bonn</p>
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<p><strong>Das Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Bonn</strong> ist das interdisziplinäre Krebszentrum des Universitätsklinikums Bonn. Unter seinem Dach arbeiten alle Kliniken und Institute am Universitätsklinikum zusammen, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung aller onkologischen Erkrankungen befassen. Das CIO Bonn gehört zum bundesweiten Netzwerk ausgewählter Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. 2018 wurde aus dem seit 2007 bestehenden CIO Köln Bonn mit den universitären Krebszentren aus Aachen, Köln und Düsseldorf das "Centrum für Integrierte Onkologie - CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf" gegründet. Gemeinsam gestaltet dieser Verbund die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen.</p>
<p><strong>Zum Universitätsklinikum Bonn:</strong> Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Onkologisches Zentrum</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                                <category>Ernährungsberatung</category>
                            
                                <category>Bonn</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 11 May 2026 12:35:19 +0200</pubDate>
                        <title>Forschungspreis für Priv.-Doz. Al-Sawaf</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/forschungspreis-fuer-priv-doz-al-sawaf</link>
                        <description>Anerkennung für Therapieoptimierung der chronischen lymphatischen Leukämie</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Priv.-Doz. Dr. Dr. Othman Al-Sawaf, Oberarzt und Arbeitsgruppenleiter in der <a href="https://innere1.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik I für Innere Medizin an der Uniklinik Köln</a>, ist Ende April in München mit dem Forschungspreis der Walter-Schulz-Stiftung ausgezeichnet worden. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird jährlich an herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler auf dem Gebiet der Hämatologie und Onkologie verliehen, deren Arbeiten einen konkreten Nutzen für Patientinnen und Patienten versprechen.</p>
<p>Dr. Al-Sawaf beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL), der häufigsten Form von Leukämie bei Erwachsenen, sowie mit der Richter-Transformation (RT), einer seltenen und aggressiven Verlaufsform der Erkrankung. Als Mitglied der <a href="https://www.dcllsg.com/" target="_blank" rel="noreferrer">Deutschen CLL Studiengruppe</a> hat er in zahlreichen prospektiven und retrospektiven Studien maßgeblich zur Etablierung moderner, zielgerichteter Therapien beigetragen.</p>
<p>Der Walter-Schulz-Preis würdigt insbesondere die im <a href="https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2515458" target="_blank" rel="noreferrer">New England Journal of Medicine</a> publizierte internationale Phase-III-Studie CLL17, in der erstmals im direkten Vergleich geprüft wurde, ob zeitlich begrenzte, chemotherapiefreie Kombinationstherapien einer kontinuierlichen Behandlung mit einem BTK-Inhibitor ebenbürtig sind. 909 bislang unbehandelte Patienten wurden dafür randomisiert mit einer zeitlich begrenzter Kombinationstherapie aus Venetoclax und Obinutuzumab oder Venetoclax und Ibrutinib, oder mit einer kontinuierlichen Ibrutinib-Monotherapie behandelt. Die Ergebnisse zeigten ein vergleichbares progressionsfreies Überleben in allen drei Studienarmen. Damit zeigte die CLL17 erstmalig, dass die meisten Patienten mit nicht-vorbehandelter CLL zeitlich begrenzt behandelt werden können.</p>
<p>Neben der klinischen Forschung verfolgt Dr. Al-Sawaf gemeinsam mit einem <a href="http://www.al-sawaf-lab.com/" target="_blank" rel="noreferrer">interdisziplinären Team</a> umfangreiche translationale Forschungsprojekte zur molekularen Charakterisierung der CLL. Diese Vorhaben werden unter anderem durch das <a href="https://www.dfg.de/de/foerderung/foerdermoeglichkeiten/programme/einzelfoerderung/emmy-noether" target="_blank" rel="noreferrer">Emmy-Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)</a> gefördert. „Unser Ziel ist es, die individuellen biologischen Merkmale der Erkrankung besser zu verstehen und daraus präzisere, personalisierte Therapien abzuleiten", erklärt Dr. Al-Sawaf. „Die Auszeichnung mit dem Forschungspreis der Walter-Schulz-Stiftung ist eine besondere Anerkennung für unseren Anspruch, die CLL besser zu charakterisieren und die Behandlung von Patientinnen und Patienten konsequent weiter zu verbessern."</p>
<p>Der Forschungspreis der Walter-Schulz-Stiftung wird jährlich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler unter 40 Jahren vergeben, deren Arbeiten einen bedeutenden Beitrag zur klinisch-orientierten Krebsforschung leisten. Voraussetzung ist die Publikation der prämierten Forschungsarbeit in einer international anerkannten wissenschaftlichen Fachzeitschrift. Die Walter-Schulz-Stiftung wurde 1980 von der Münchner Verlegerin Erna Schulz zum Gedenken an ihren Ehemann Walter Schulz gegründet und fördert seither die medizinische Forschung mit einem besonderen Schwerpunkt in der Onkologie.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Onkologisches Zentrum</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Auszeichnung</category>
                            
                                <category>Chronisch lymphatische Leukämie</category>
                            
                                <category>Köln</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 May 2026 15:23:20 +0200</pubDate>
                        <title>Aufmerksamkeit für eine oft spät erkannte Erkrankung</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/aufmerksamkeit-fuer-eine-oft-spaet-erkannte-erkrankung</link>
                        <description>Zum Welteierstockkrebstag: Hinweis auf zukunftsweisende TUBA-WISP II-Studie</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Mai rückt eine Krebserkrankung in den Fokus, die aufgrund ihrer unspezifischen Symptome oft unbemerkt bleibt: der Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom). Die Uniklinik Köln nimmt den Welteierstockkrebstag zum Anlass, um über Risiken, Vorsorge und neue Studienansätze aufzuklären.</p>
<p>Die Herausforderung ist die Diagnose. In Deutschland erkranken jährlich etwa 7.000 Frauen neu an Eierstockkrebs. Da die Eierstöcke tief im Becken liegen, verursachen Tumoren hier meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium Beschwerden. Da es aktuell keine spezifischen Früherkennungsuntersuchungen gibt, bleibt die regelmäßige gynäkologische Vorsorge die wichtigste Säule der Detektion.</p>
<p>Frauen mit einer genetischen Veranlagung tragen ein deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko. In diesen Fällen kann die prophylaktische Entfernung der Eierstöcke eine lebensrettende Maßnahme sein. Eine solch weitreichende Entscheidung erfordert eine intensive fachspezifische Beratung. Diese erhalten Betroffene mit höchster medizinischer Expertise im Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs am Institut für Familiäre Tumorerkrankungen der Uniklinik Köln – dem Leitungssitz des Deutschen Konsortiums.</p>
<p>Als eines der führenden Zentren für Frauen mit pathogenen Mutationen in den Krebsrisikogenen (wie BRCA1 und BRCA2) möchten die Expertinnen und Experten des Zentrums gemeinsam mit der <a href="https://frauenheilkunde.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Frauenheilkunde der Uniklinik Köln</a> auf die zukunftsweisende TUBA-WISP II Studie aufmerksam machen. Diese untersucht eine Alternative zum aktuellen Standard – der bislang in der gleichzeitigen Entfernung von Eierstöcken und Eileitern liegt. Der Ansatz: Zunächst erfolgt lediglich die Entfernung der Eileiter. Die Eierstöcke werden erst zu einem späteren Zeitpunkt entnommen. Das Ziel<strong>:</strong> Die Reduktion der belastenden Nebenwirkungen einer verfrühten Menopause bei gleichbleibender Sicherheit.</p>
<p>Detaillierte Informationen zur Studie sowie eine Übersicht der teilnehmenden Zentren in Deutschland sind auf der offiziellen <a href="https://www.konsortium-familiaerer-brustkrebs.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Homepage des Konsortiums</a> oder des <a href="https://familiaerer-brust-und-eierstockkrebs.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Zentrums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs</a> zu finden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Brustzentrum</category>
                            
                                <category>Gynäkologisches Krebszentrum</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Brustkrebs</category>
                            
                                <category>Eierstockkrebs</category>
                            
                                <category>Köln</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 May 2026 12:19:41 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Technologien für Krebsregistermeldungen in NRW</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/neue-technologien-fuer-krebsregistermeldungen-in-nrw</link>
                        <description>Uniklinik Köln koordiniert 6 Mio. Euro-Verbundprojekt zur automatisierten Auswertung medizinischer Dokumente</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Expertinnen und Experten der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln koordinieren ein neues Forschungsprojekt, das die Meldung von Krebsfällen an das Landeskrebsregister Nordrhein-Westfalen deutlich effizienter machen soll. Im Projekt KIMONA werden moderne Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI) eingesetzt, um medizinische Daten automatisiert auszuwerten und für die Krebsregistrierung aufzubereiten. Ziel ist es, medizinisches Personal zu entlasten, Meldungen schneller zu übermitteln und gleichzeitig die Datenqualität zu verbessern. Das Projekt ist Teil der Zusammenarbeit der großen universitären Krebszentren in Nordrhein-Westfalen, die im „Network of Excellence in Cancer Medicine“ organisiert sind. Dazu gehören unter anderem das <a href="https://krebszentrum-cio.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) der Unikliniken Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf</a> sowie das <a href="https://wtz.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">Westdeutsche Tumorzentrum (WTZ) der Unikliniken Essen und Münster</a>. Gemeinsam mit dem <a href="https://www.landeskrebsregister.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">Landeskrebsregister NRW</a> und dem Essener Startup <a href="https://tamedai.de/" target="_blank" rel="noreferrer">TamedAI</a> wollen sie innovative digitale Lösungen entwickeln, die sowohl die Versorgung von Patientinnen und Patienten verbessern als auch den Forschungsstandort Nordrhein-Westfalen stärken.</p>
<p>Die vollständige und zeitnahe Erfassung von Krebsdaten ist eine zentrale Grundlage für Forschung und Versorgung, deshalb existiert in Deutschland eine gesetzliche Meldepflicht, die in NRW über das Landeskrebsregistergesetz geregelt ist. Durch die systematische Dokumentation von Erstdiagnosen, Rückfällen und Krankheitsverläufen sollen mit den Daten Aussagen über die Wirksamkeit von Therapien getroffen und neue Ansätze in der Krebsbehandlung entwickelt werden. „Eine verlässliche Krebsregistrierung ist deshalb unverzichtbar. Mit KIMONA wollen wir moderne KI-Verfahren so einsetzen, dass sie die Dokumentationsprozesse spürbar erleichtern und gleichzeitig hochwertige Daten für Forschung und Versorgung bereitstellen“, sagt der Projektkoordinator Lars-Thorben Moos vom IT-Team des <a href="https://cio.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">CIO Köln</a>.</p>
<p>Aktuell werden Krebsfälle in Deutschland mithilfe eines standardisierten so genannten onkologischen Basisdatensatzes dokumentiert. Diese Daten werden aus verschiedenen klinischen Systemen – etwa Krankenhausinformationssystemen, Pathologie- oder Radiologiesystemen – zusammengeführt und an das Landeskrebsregister gemeldet. Ein Großteil dieser Informationen muss derzeit jedoch manuell von medizinischen Dokumentarinnen und Dokumentaren zusammengetragen werden. Analysen zeigen, dass aktuell rund 62 Prozent der Datenfelder händisch übertragen werden müssen. Automatisierte Schnittstellen zu klinischen Primärsystemen existieren bislang nur für etwa 27 Prozent der Datenfelder.</p>
<p>Ein weiteres Problem: Viele wichtige Informationen liegen nicht strukturiert vor, sondern „versteckt“ in Arztbriefen oder anderen Freitextdokumenten. Diese müssen häufig zeit- und personalintensiv ausgewertet werden. Genau hier setzt das Projekt KIMONA an: Mithilfe von modernen Methoden, wie dem Einsatz von Sprachmodellen, sollen medizinische Texte künftig automatisiert analysiert und relevante Informationen extrahiert werden. „So können beispielsweise Angaben zu Diagnosen, Therapien oder Krankheitsverläufen aus Arztbriefen erkannt und in strukturierter Weise bereitgestellt werden. Das wäre ein großer Schritt für eine bessere Datenverarbeitung“, freut sich Univ.-Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor der <a href="https://innere1.uk-koeln.de/" title="Klinik I für Innere Medizin" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik I für Innere Medizin</a> und des CIO an der Uniklinik Köln. Schätzungen zufolge könnten auf diese Weise bis zu 50 Prozent der Datenfelder aus unstrukturierten Dokumenten gewonnen und – nach Überprüfung durch einen Menschen – in das Krebsregister überführt werden.</p>
<p>„Die vollständige und qualitativ hochwertige Krebsregistrierung ist eine zentrale Grundlage für Forschung und Qualitätssicherung in der Onkologie. Projekte wie KIMONA können dazu beitragen, Meldungen schneller, vollständiger und konsistenter zu erfassen“, erklärt Prof. Dr. Andreas Stang, Ärztlicher Leiter des Landeskrebsregisters Nordrhein-Westfalen. In KIMONA werden zunächst die relevanten medizinischen Dokumente analysiert und technische Infrastrukturen geschaffen, etwa sogenannte „Data-Lake-Systeme“, in denen klinische Daten aus verschiedenen Quellen zusammengeführt werden. Darauf aufbauend werden KI-Modelle genutzt, die die Informationen automatisiert extrahieren und für das Krebsregister aufbereiten.</p>
<p>Langfristig sollen die im Projekt entwickelten Lösungen nicht nur für die Krebsregistrierung genutzt werden, auch andere klinische Register oder Forschungsdatenbanken sollen davon profitieren.</p>
<p>Das Projekt KIMONA wird mit 5,96 Millionen Euro im Rahmen des Innovationswettbewerbs <a href="https://www.in.nrw/massnahmen/gesuender" target="_blank" rel="noreferrer">Gesünder.IN.NRW</a> durch das Land Nordrhein-Westfalen / <a href="https://www.wirtschaft.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie</a> mit Mitteln der Europäischen Union finanziert. Es hat eine Laufzeit von drei Jahren. Die Koordination liegt beim Centrum für Integrierte Onkologie der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln. Projektpartner sind neben dem Landreskrebsregister Nordrhein-Westfalen die Krebszentren der sechs Universitätskliniken in Nordrhein-Westfalen, die im „Network of Excellence in Cancer Medicine“ organisiert sind: das Centrum für Integrierte Onkologie Aachen Bonn Köln Düsseldorf, das Westdeutsche Tumorzentrum an den Standorten Essen und Münster und das Essener Startup TamedAI.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Augentumoren</category>
                            
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                                <category>Bauchspeicheldrüsenkrebs</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 May 2026 12:24:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neuer Ansatz in der Krebstherapie</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/neuer-ansatz-in-der-krebstherapie</link>
                        <description>Stabilisierung von p53-Mutanten mittels DARPin-Technologie</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein international besetztes Forschungsteam präsentiert einen innovativen Ansatz zur Reaktivierung des häufig mutierten Tumorsuppressors p53. Mithilfe speziell entwickelter DARPin-Proteine gelingt es, eine Vielzahl instabiler p53-Mutanten wieder funktionsfähig zu machen – mit vielversprechenden Perspektiven für die Behandlung von Krebs.</p>
<p>Jährlich werden weltweit 20 Millionen neue Krebserkrankungen diagnostiziert. In etwa 50 Prozent dieser Fälle ist das zentrale Tumorsuppressor-Protein p53, das auch als „Wächter des Genoms“ bezeichnet wird, durch Mutationen inaktiviert. Damit ist p53 das am häufigsten mutierte Gen in Tumoren. In vielen Fällen führt eine solche Mutation dazu, dass p53 instabil wird und seine funktionelle Struktur verliert. Aufgrund seiner zentralen Bedeutung bei der Aufrechterhaltung eines normalen zellulären Phänotyps, wird seit Jahrzehnten nach therapeutischen Ansätzen gesucht, um solche p53-Mutanten zu stabilisieren und so wieder zu re-aktivieren – mit dem Ziel, dass Krebszellen dadurch gezielt absterben. Ein erster klinischer Erfolg mit diesem Ansatz wurde kürzlich berichtet. Ein kleines Molekül („Rezatapopt“)<em>&nbsp;</em>kann eine bestimmte Mutation in p53 reaktivieren und damit das Wachstum von Tumoren hemmen.&nbsp;Allerdings sind in Tumoren bislang bereits mehr als 2.000 verschiedene Mutationen beschrieben worden. Nur ein sehr kleiner Teil davon erzeugt eine Bindungstasche, die sich für die Entwicklung klassischer, auf kleinen Molekülen basierender Medikamente eignet.</p>
<p>Ein Forschungskonsortium der Universitäten Frankfurt, Marburg, Zürich und der&nbsp;<a href="https://medfak.uni-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln</a>&nbsp;um die Arbeitsgruppe&nbsp;von Univ.-Prof. Dr. Baki Akgül,&nbsp;<a href="https://virologie.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Institut für Virologie an der Uniklinik Köln</a>,&nbsp;hat nun in einer kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift&nbsp;Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS<em>)</em>&nbsp;veröffentlichten Studie eine innovative, wegweisende Methode beschrieben, mit der man in der Tat eine Vielzahl von p53-Mutanten reaktivieren kann. Diese beruht auf der Entwicklung kleiner sogenannter „Designed Ankyrin Repeat Proteine“ (DARPin), die wie Miniatur-Antikörper sehr selektiv und mit hoher Affinität an p53 binden (p53-DARPin).</p>
<p>„Das Konsortium konnte experimentell nachweisen, dass durch diese Bindung nicht nur eine, sondern sehr viele p53-Mutanten eine ausreichende Stabilität wiedererlangen und so die Tumorsuppressor-Funktion von p53 in Krebszellen reaktiviert werden kann. Mit anderen Worten, die hier publizierten Ergebnisse eröffnen einen neuen Ansatz auf der Basis p53-stabilisierender Therapien in der Krebsbekämpfung“, erklärt Prof. Akgül.</p>
<p>„Besonders hervorzuheben ist darüber hinaus ein weiterer translational relevanter Aspekt: Das p53-DARPin wird derzeit auch gezielt im Kontext von HPV-induzierten Tumoren untersucht. In anogenitalen und oropharyngealen Karzinomen führen virale Onkoproteine zur funktionellen Degradation von p53. Ziel ist es, p53 auch in diesen Tumoren wiederherzustellen und damit therapeutisch nutzbar zu machen“, so der Wissenschaftler weiter.</p>
<p>Dieser Ansatz könnte neue Behandlungsoptionen für eine klinisch besonders relevante Tumorgruppe eröffnen und stellt einen wichtigen Schritt dar, um auch bei der HPV-induzierten Karzinogenese zielgerichtet therapeutisch zu interferieren.</p>
<p><strong>Originalpublikation:</strong></p>
<p>PMID:&nbsp;42048463,&nbsp;DOI:&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1073/pnas.2531747123" target="_blank" rel="noreferrer noopener">10.1073/pnas.2531747123</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 08:37:00 +0200</pubDate>
                        <title>Tieferes Verständnis von Krebs dank KI in der Pathologie</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/tieferes-verstaendnis-von-krebs-dank-ki-in-der-pathologie</link>
                        <description>Autonomes agentenbasiertes System an Uniklinik Köln entwickelt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die digitale Transformation der Pathologie eröffnet neue Möglichkeiten für die Krebsdiagnostik. Moderne Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI) gehen heute weit über die reine Automatisierung hinaus: Sie ermöglichen es, aus routinemäßig erhobenen histologischen Gewebeschnitten bislang verborgene biologische Informationen zu gewinnen und damit ein tieferes Verständnis von Tumorerkrankungen zu erreichen. Ein Team der <a href="https://pathologie.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Pathologie der Uniklinik Köln</a> und der <a href="https://medfak.uni-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln</a> hat einen grundlegend neuen Ansatz namens SPARK (System of Pathology Agents for Research and Knowledge) entwickelt. Die Studie <a href="https://www.nature.com/articles/s41591-026-04357-y" target="_blank" rel="noreferrer">„An agentic framework for autonomous scientific discovery in cancer pathology“</a> ist im Fachmagazin Nature Medicine erschienen.</p>
<p>Klassische KI-Ansätze segmentieren vor allem Gewebe oder analysieren einzelne Zellen im Tumormikromilieu. Dabei stoßen sie häufig an Grenzen – etwa durch eingeschränkte Interpretierbarkeit oder mangelnde Übertragbarkeit auf neue Fragestellungen. Das agentenbasierte KI-System SPARK fungiert als eine Art „digitales Gehirn“. Es verknüpft mehrere spezialisierte Algorithmen zu einem koordinierten System, das eigenständig biologische Hypothesen generieren, verfeinern und in analytische Werkzeuge umsetzen kann – ohne, dass ein erneutes Training der Modelle erforderlich ist. Die Nutzung von Sprache als universelle Schnittstelle ermöglicht eine flexible und intuitive Interaktion mit komplexen Bilddaten. So lassen sich etwa einfache sprach-basierte Analysen durchführen, wie zum Beispiel, ob ein Tumor auf eine Immuntherapie ansprechen wird.</p>
<p>In umfangreichen Analysen von über 5.400 Patientinnen und Patienten aus 18 unabhängigen Kohorten und fünf verschiedenen Tumorentitäten zeigte das Team um Priv.-Doz. Dr. Yuri Tolkach, Oberarzt am Institut für Pathologie an der Uniklinik Köln, dass SPARK klinisch relevante und biologisch fundierte Gewebemarker identifiziert. Diese stehen in engem Zusammenhang mit Krankheitsverlauf, etablierten pathologischen Parametern und dem Ansprechen auf Therapien. Darüber hinaus erlaubt das System, aus statischen Gewebeschnitten Rückschlüsse auf die zeitliche Entwicklung von Tumoren zu ziehen und Mechanismen der Tumorprogression besser zu verstehen.</p>
<p>„SPARK trägt dazu bei, Diagnosen zu präzisieren, Patientinnen und Patienten zuverlässiger zu stratifizieren und Therapieentscheidungen gezielter zu treffen. Insbesondere im Bereich der personalisierten Onkologie eröffnet sich die Möglichkeit, Therapien stärker an die individuellen biologischen Eigenschaften eines Tumors anzupassen und so die Behandlungsergebnisse zu verbessern“, so Dr. Tolkach.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil von SPARK ist den Forschenden zufolge die Zugänglichkeit. Über eine spezialisierte, modulinteraktive Benutzeroberfläche können klinisch tätige Ärztinnen und Ärzte sowie Forschende auch ohne Programmierkenntnisse Analyseansätze entwickeln.</p>
<p>Trotz dieser vielversprechenden Ergebnisse sei eine prospektive Validierung im klinischen Alltag notwendig, um den vollen Nutzen der Technologie zu bestätigen. Alle entwickelten Methoden, Parameter und Ergebnisse wurden offen zugänglich gemacht, um die Weiterentwicklung durch die wissenschaftliche Gemeinschaft aktiv zu fördern. „Mit SPARK verfolgen wir das Ziel, die Pathologie von einer primär deskriptiven Disziplin hin zu einer datengetriebenen, prädiktiven Wissenschaft weiterzuentwickeln – und damit einen entscheidenden Beitrag zur Präzisionsmedizin in der Onkologie zu leisten“, sagt Univ.-Prof. Dr. Reinhard Büttner, Direktor des Instituts für Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie.</p>
<p>SPARK wurde unter anderem durch das ehemalige Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMFTR) und im Rahmen des Projekts DigiPathConnect des Interreg Euregio Maas-Rhein der Europäischen Union gefördert. Zudem wurden Daten des Nationalen Netzwerk Genomische Medizin Lungenkrebs (nNGM, gefördert durch die Deutsche Krebshilfe) und die Rechenleistung des RAMSES Hochleistungsrechners des IT Center University of Cologne (ITCC) der Universität zu Köln genutzt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Sarkome</category>
                            
                                <category>Pathologie</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Fit für den richtigen Umgang mit Tabletten gegen Krebs</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/fit-fuer-den-richtigen-umgang-mit-tabletten-gegen-krebs</link>
                        <description>Im Mai startet das von der Deutschen Krebshilfe geförderte Projekt ANIMATE</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie können Krebspatient*innen am besten die Kompetenz erwerben, Informationen über ihre Medikamente zu finden, zu verstehen und daraus die richtigen Handlungen abzuleiten? Die Universitäten Bonn und Köln entwickeln und evaluieren gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Bonn (UKB) digitale Schulungen für Patien*innen zum richtigen Umgang mit Krebsmedikamenten. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt „ANIMATE“ in den nächsten drei Jahren mit mehr als 370.000 Euro. Das Vorhaben startet im Mai.</strong></p>
<p>Immer häufiger werden Krebserkrankungen mit Tabletten behandelt. Diese so genannte „orale Antitumortherapie“ ermöglicht Patient*innen durch eine selbstständige Einnahme mehr Unabhängigkeit im Alltag – gleichzeitig erhöhen sich die Anforderung an die Betroffenen bei der Umsetzung der teilweise komplexen Therapien. Für den sicheren Umgang mit ihren Tabletten benötigen die Patient*innen die Fähigkeit, Informationen über ihre Medikamente zu finden, zu verstehen und daraus die richtigen Handlungen abzuleiten. Diese Fähigkeit wird als „Arzneimittelkompetenz“ bezeichnet.</p>
<p>Aus diesem Grund haben es sich die Universitäten Bonn und Köln im gemeinsamen Kooperationsprojekt „ANIMATE“ zur Aufgabe gemacht, digitale Schulungsinhalte zu entwickeln, Patient*innen im Umgang mit ihren Krebsmedikamenten unterstützen. Die Deutsche Krebshilfe fördert dieses Vorhaben in den nächsten drei Jahren mit über 370.000 Euro. Das Projekt startet im Mai 2026 und baut auf dem erfolgreichen Vorgängerprojekt „AMIKO“ (https://www.uni-bonn.de/de/neues/013-2023) auf, in dem ein wissenschaftliches Instrument zur Messung der Arzneimittelkompetenz entwickelt wurde.</p>
<h3>Digitale, passgenaue Unterstützung als Schlüssel</h3>
<p>„Bei einer Krebstherapie mit Tabletten tragen Patient*innen eine große Verantwortung für den Erfolg und die Sicherheit ihrer Therapie“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Ulrich Jaehde vom <a href="https://www.pharma.uni-bonn.de/de/institute/pharmazeutisches_institut" target="_blank" rel="noreferrer">Pharmazeutischen Institut der Universität Bonn</a>. „Es ist besonders wichtig, dass sie Informationen zu Einnahme, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen verstehen und im Alltag richtig umsetzen können.“ Im Rahmen von ANIMATE soll eine digitale und an die individuellen Kompetenzen der Patient*innen adaptierte Schulung entwickelt werden. „Ziel ist es, passgenaue Schulungsinhalte nutzerfreundlich und intuitiv über eine Web-basierte Anwendung anzubieten“, erklärt Prof. Dr. Stephan Jonas vom <a href="https://www.idm.uni-bonn.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Institut für Digitale Medizin des Universitätsklinikums Bonn</a>.</p>
<p>Die Schulungsinhalte werden in einer Studie mit 100 teilnehmenden Patient*innen aus mehreren onkologischen Praxen und öffentlichen Apotheken getestet. Zur Messung der Arzneimittelkompetenz wird der Fragebogen aus dem AMIKO-Projekt genutzt, der vor kurzem veröffentlicht wurde (https://www.nature.com/articles/s41598-026-46355-7). Auf diese Weise werden die Kompetenzbereiche ermittelt, in denen individueller Unterstützungsbedarf besteht.</p>
<p>Das Projektteam des <a href="https://www.imvr.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Instituts für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR)</a> der Uniklinik Köln unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Nicole Ernstmann übernimmt im ANIMATE-Projekt die formative Begleitevaluation. „Uns interessiert, wie Patient*innen die digitale Schulung im Alltag erleben, annehmen und welchen Nutzen sie für die Teilnehmenden hat“, erläutert Prof. Ernstmann. Hierfür werden halbstrukturierte Interviews mit Patient*innen geführt und teilnehmende Beobachtungen durchgeführt.<br> Langfristig soll das Projekt dazu beitragen, die Sicherheit und Wirksamkeit der oralen Antitumortherapie weiter zu verbessern und Patient*innen gezielt zu unterstützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt für die Medien:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Ulrich Jaehde<br> Abteilung Klinische Pharmazie<br> Pharmazeutisches Institut<br> Transdisziplinäre Forschungsbereiche „Modelling“, „Life &amp; Health“ und „Sustainable Futures“<br> Universität Bonn<br> Tel. +49 228 73-5252<br> E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,w0lcgjfgBwpk/dqpp0fg" data-mailto-vector="2">u.jaehde(at)uni-bonn.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Nicole Ernstmann<br> Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft<br> Universität zu Köln<br> Tel. +49 221 478-97146<br> E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,pkeqng0gtpuvocpp3Bwm/mqgnp0fg" data-mailto-vector="2">nicole.ernstmann1(at)uk-koeln.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Stephan Jonas<br> Institut für Digitale Medizin<br> Universitätsklinikum Bonn<br> Tel. +49 228 287-52182<br> E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,uvgrjcp0lqpcuBwmdqpp0fg" data-mailto-vector="2">stephan.jonas(at)ukbonn.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>News</category>
                            
                                <category>Onkologisches Zentrum</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Diagnosen</category>
                            
                                <category>CIO</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-2209</guid>
                        <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Studie zeigt dynamische Wechselwirkungen zwischen Hirntumoren und Immunzellen</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/studie-zeigt-dynamische-wechselwirkungen-zwischen-hirntumoren-und-immunzellen</link>
                        <description>Einwirkung auf die „Mikroglia“ möglicher Ansatz für neue Therapien</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn, 21. April, 2026 – Das Glioblastom, der häufigste und aggressivste Hirntumor bei Erwachsenen, ist schwer zu behandeln, da dieser Krebs in das umliegende Gehirngewebe eindringen und sich weit über das ursprüngliche Tumorgebilde hinaus ausbreiten kann. Forschende des DZNE, des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und des Exzellenzclusters „ImmunoSensation3“ an der Universität Bonn haben diesen Infiltrationsprozess mittels Hightech-Mikroskopie im lebenden Gehirn beobachtet. Ihre Studie beruht auf Untersuchungen an Mäusen mit einer Form von Gehirntumor, die dem menschlichen Glioblastom sehr nahekommt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die im Fachjournal „Immunity“ veröffentlichten Ergebnisse zeigen komplexe und situationsabhängige Wechselwirkungen zwischen Glioblastomzellen und den Immunzellen des Gehirns, den sogenannten Mikroglia. Diese Zellen patrouillieren innerhalb des Gewebes auf der Suche nach Gefahren. Die Befunde legen nahe, dass sie nicht nur passive Beobachter sind, sondern sowohl Eindämmung als auch Ausbreitung des Tumors aktiv beeinflussen.</p>
<p>Die Forschenden erfassten diese Vorgänge mittels „Drei-Photonen-Mikroskopie“, die sich Infrarot-Licht bedient. Sie konzentrierten sich dabei auf die „entfernte Infiltrationszone“. Dieses Gewebeareal liegt mehrere Millimeter vom Primärtumor entfernt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Sich veränderndes Verhalten</h3>
<p>Unter anderem stellte das Team fest, dass sich das Verhalten der Mikroglia im Verlauf der Tumorausbreitung veränderte. Wenn nur wenige Tumorzellen vorhanden waren, zeigten sich die Mikroglia besonders beweglich und in ihrer „Überwachungsfunktion“ – also beim Abscannen des Gehirns – besonders aktiv. Mit zunehmender Infiltration ließ diese Immunreaktion jedoch nach. Die Forschenden untersuchten zudem die Folgen der Deaktivierung eines bestimmten Oberflächenrezeptors, über den Mikroglia ihre Umgebung wahrnehmen. Darüber hinaus analysierten sie, wie sich eine drastische Reduktion der Immunzellen auf die Tumorausbreitung auswirkte.</p>
<p>„Unsere Daten zeigen, dass Interaktionen zwischen Tumorzellen und Mikroglia eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung des Glioblastoms spielen“, sagt Dr. Felix Nebeling, Erstautor der Studie. „Eine gezielte Einwirkung auf die Mikroglia – etwa durch Medikamente – könnte daher ein vielversprechender Ansatz sein, um die Tumorausbreitung zu begrenzen und die Behandlungsergebnisse zu verbessern.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Publikation:</strong>&nbsp;Microglia-glioblastoma crosstalk mediates glioblastoma invasion at the far infiltration zone, Felix Nebeling et al., Immunity (2026), DOI:&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/j.immuni.2026.03.010" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1016/j.immuni.2026.03.010</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wissenschaftlicher Kontakt:</strong><br> Felix Nebeling<br> Klinik für Neuroonkologie am&nbsp;UKB<br> DZNE<br> E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,hgnkz0pgdgnkpiBwmdqpp0fg" data-mailto-vector="2">felix.nebeling(at)ukbonn.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bildnachweis:</strong>&nbsp;DZNE/Felix Nebeling</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong><br> Dr. Inka Väth<br> stellv. Pressesprecherin am Universitätsklinikum Bonn (UKB)<br> Public Relations and Corporate Communication am&nbsp;UKB<br> Telefon: (+49) 228 287-10596<br> E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,kpmc0xcgvjBwmdqpp0fg" data-mailto-vector="2">inka.vaeth(at)ukbonn.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><strong>Das Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Bonn</strong> ist das interdisziplinäre Krebszentrum des Universitätsklinikums Bonn. Unter seinem Dach arbeiten alle Kliniken und Institute am Universitätsklinikum zusammen, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung aller onkologischen Erkrankungen befassen. Das CIO Bonn gehört zum bundesweiten Netzwerk ausgewählter Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. 2018 wurde aus dem seit 2007 bestehenden CIO Köln Bonn mit den universitären Krebszentren aus Aachen, Köln und Düsseldorf das "Centrum für Integrierte Onkologie - CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf" gegründet. Gemeinsam gestaltet dieser Verbund die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen.</p>
<p><strong>Zum Universitätsklinikum Bonn:</strong> Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW.</p>
<p><strong>Über das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE):</strong>&nbsp;Das&nbsp;DZNE&nbsp;ist eines der weltweit führenden Forschungszentren für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und ALS, die mit Demenz, Bewegungsstörungen und anderen schwerwiegenden Beeinträchtigungen der Gesundheit einhergehen. Diese Erkrankungen bedeuten enorme Belastungen für Betroffene und ihre Angehörigen, aber auch für die Gesellschaft und Gesundheitsökonomie. Das&nbsp;DZNE&nbsp;trägt maßgeblich zur Entwicklung neuer Strategien der Prävention, Diagnose, Versorgung, Behandlung und Pflege bei – und zu deren Überführung in die Praxis. Es hat bundesweit zehn Standorte und kooperiert mit Universitäten, Universitätskliniken und anderen Institutionen im In- und Ausland. Das&nbsp;DZNE&nbsp;wird staatlich gefördert, es ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung. www.dzne.de</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>News</category>
                            
                                <category>Onkologisches Zentrum</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Diagnosen</category>
                            
                                <category>Bonn</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 12:50:44 +0200</pubDate>
                        <title>Familiäre Krebserkrankungen: Risiko über Generationen hinweg</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/familiaere-krebserkrankungen-risiko-ueber-generationen-hinweg</link>
                        <description>Prof. Rhiem in der Sprechstunde des Deutschlandfunks</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Kerstin Rhiem, Leiterin des Klinischen Schwerpunkts <a href="https://familiaerer-brust-und-eierstockkrebs.uk-koeln.de/" title="Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs am Institut für Familiäre Tumorerkrankungen der Uniklinik Köln" target="_blank" rel="noreferrer">Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs am Institut für Familiäre Tumorerkrankungen der Uniklinik Köln</a>, war zum Thema <a href="https://www.deutschlandfunk.de/familiaere-krebserkrankungen-risiko-ueber-generationen-hinweg-100.html" title="„Familiäre Krebserkrankungen: Risiko über Generationen hinweg“ " target="_blank" rel="noreferrer">„Familiäre Krebserkrankungen: Risiko über Generationen hinweg“ </a>zu Gast im Medizin-Podcast Sprechstunde des Deutschlandfunks.</p>
<p>Im Gespräch mit Moderator Martin Winkelheide ging es um zentrale Fragen der modernen Krebsmedizin: Wann spricht man von einer erblichen Krebserkrankung? Welche Hinweise in der Familiengeschichte sind relevant? Für wen ist eine genetische Testung sinnvoll – und welche Möglichkeiten der Vorsorge und Prävention ergeben sich daraus?</p>
<p>Prof. Rhiem macht deutlich, dass erbliche Krebsrisiken kein Randthema sind: Genetische Veranlagungen betreffen grundsätzlich die gesamte Bevölkerung und können heute deutlich besser erkannt und eingeordnet werden als noch vor wenigen Jahren. Ziel sei es, Risikokonstellationen frühzeitig zu identifizieren, um Betroffenen eine individuell angepasste Vorsorge und Prävention zu ermöglichen. Hier setzt die von der <a href="https://www.krebshilfe.de/" title="Deutschen Krebshilfe" target="_blank" rel="noreferrer">Deutschen Krebshilfe</a> geförderte <a href="https://familiaerer-brust-und-eierstockkrebs.uk-koeln.de/informationen/aktuelles/detailansicht/risikoadaptierte-krebsfrueherkennung-bei-mammographie-screening/" title="MyRisk-Studie" target="_blank" rel="noreferrer">MyRisk-Studie</a> des Zentrums an, die im Rahmen des Mammographiescreenings die Implementierung einer personalisierten Risikoprädiktion und -kommunikation für eine risikoadaptierte Krebsfrüherkennung untersucht.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die strukturierte Versorgung von Personen mit erhöhten Krebsrisiken in spezialisierten Zentren. Im Rahmen des <a href="https://www.konsortium-familiaerer-brustkrebs.de/" title="Deutschen Konsortiums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs (DK-FBREK)" target="_blank" rel="noreferrer">Deutschen Konsortiums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs (DK-FBREK)</a>, das durch das Kölner Zentrum geleitet wird, erhalten Ratsuchende eine umfassende Betreuung – von der genetischen Beratung über Testverfahren bis hin zu maßgeschneiderten Früherkennungs- und Präventionsprogrammen.</p>
<p>Gleichzeitig werden in weiteren Studien wie der <a href="https://familiaerer-brust-und-eierstockkrebs.uk-koeln.de/informationen/aktuelles/detailansicht/weltweit-erste-medikamentoese-praeventionsstudie-gestartet/" title="BRCA-P " target="_blank" rel="noreferrer">BRCA-P </a>und der <a href="https://www.tuba-wisp.org/" title="TUBA-WISPII" target="_blank" rel="noreferrer">TUBA-WISPII</a> neue Wege der Prävention erforscht, die darauf abzielen, das Krebsrisiko zu senken und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten.</p>
<p>Die Sendung bietet verständlichen Einblick in die Chancen der personalisierten Krebsprävention und zeigt, wie wichtig es ist, familiäre Risiken ernst zu nehmen und frühzeitig zu handeln.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Gynäkologisches Krebszentrum</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Brustkrebs</category>
                            
                                <category>Eierstockkrebs</category>
                            
                                <category>Gebärmutterkrebs</category>
                            
                                <category>Gebärmutterhalskrebs</category>
                            
                                <category>Prävention</category>
                            
                                <category>Köln</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 12:46:00 +0200</pubDate>
                        <title>Palliativmedizin in Radio, Podcast und Film</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/palliativmedizin-in-radio-podcast-und-film</link>
                        <description>Heute startet die Filmreihe „Vom Leben und Tod“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In der Sendung <a href="https://www.deutschlandfunk.de/wie-wir-sterben-medizinische-und-psychologische-begleitung-am-lebensende-100.html" title="Deutschlandfunk „Sprechstunde:  Wie wir sterben: Medizinische und psychologische Begleitung am Lebensende“ " target="_blank" rel="noreferrer">Deutschlandfunk „Sprechstunde: Wie wir sterben: Medizinische und psychologische Begleitung am Lebensende“ </a>(70 Min.) sprechen Prof. Dr. Raymond Voltz, Direktor des <a href="https://palliativzentrum.uk-koeln.de/" title="Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln," target="_blank" rel="noreferrer">Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln,</a> und Ricarda Scheiner, Psychologin an der <a href="https://www.lmu-klinikum.de/palliativmedizin" title="Klinik für Palliativmedizin der LMU München " target="_blank" rel="noreferrer">Klinik für Palliativmedizin der LMU München </a>über unterschiedliche Sterbeorte, was Palliativmedizin ist und was sie leisten kann, wo ihre Grenzen sind und ob sie sich durch den medizinischen Fortschritt verschieben. Weitere Themen sind der gesellschaftliche Umgang mit den Themen Sterben, Tod und Trauer, was ein gutes Sterben sein könnte, wie sich Humor am Lebensende auswirken kann, über Todeswünsche, assistierten Suizid und die Bedeutung der Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit dem Themenfeld Sterben, Tod und Trauer im Rahmen der Public Health Bewegung.</p>
<p>In der Podcast Folge <a href="https://www.youtube.com/watch?v=XG0I4zmfT1A&amp;list=PLBM3mF3J-yOs_pX4BloxhNlewH9zhY8HR&amp;index=2" title="„Talk about Tod - Warum kommt aufgeben für Sie nicht in Frage, Herr Prof. Voltz?“ (28 Min.) stellt sich Prof. Dr. Raymond Voltz" target="_blank" rel="noreferrer">„Talk about Tod - Warum kommt aufgeben für Sie nicht in Frage, Herr Prof. Voltz?“ (28 Min.) stellt sich Prof. Dr. Raymond Voltz</a> den Fragen des Bestatters David Roth. Viele denken bei Palliativmedizin an „Aufgeben” – doch das Gegenteil ist der Fall. Was kann Palliativmedizin leisten, warum meiden wir als Gesellschaft das Thema lieber und was müsste sich ändern, damit Sterben weniger Angst macht. Ein Gespräch über Schmerz, Würde und die Frage, wie wir dem Tod begegnen wollen.</p>
<p>Heute startet die Filmreihe <a href="https://vomlebenundtod.info/" title="„Film &amp; Gespräch : Vom Leben und Tod“ " target="_blank" rel="noreferrer">„Film &amp; Gespräch : Vom Leben und Tod“ </a>in die zweite Runde. Den Beginn macht der Film <a href="https://vomlebenundtod.info/filme/vier-minus-drei/" title="„Vier minus drei“ " target="_blank" rel="noreferrer">„Vier minus drei“ </a>(17.04.2026 19:30 Uhr | <a href="https://www.kinoheld.de/kino/koeln/odeon-lichtspieltheater-koeln/vorstellung/3484921218" title="Tickets " target="_blank" rel="noreferrer">Tickets </a>) von Adrian Goiginger nach einer autobiographischen Vorlage von Barbara Pachl-Eberhart. Die Reihe wurde von Golrokh Esmaili, Trauerbegleiterin und Mitarbeiterin am Zentrum für Palliativmedizin konzipiert und kuratiert.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-2204</guid>
                        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 12:41:00 +0200</pubDate>
                        <title>PreciseOnco: Uniklinik Köln an EU-Großprojekt beteiligt</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/preciseonco-uniklinik-koeln-an-eu-grossprojekt-beteiligt</link>
                        <description>14,9 Millionen Euro EU-Fördermittel für die Integration von Spektralbildgebung, Robotik und KI in interventionelle Onkologie</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Forschungsprojekt <a href="https://www.preciseonco.eu/preciseonco-research-consortium-awarded-eur-14-9-million-ihi-grant-to-drive-breakthroughs-in-precision-cancer-treatment/" title="„PreciseOnco“" target="_blank" rel="noreferrer">„PreciseOnco“</a> soll die Präzision minimalinvasiver Krebstherapien deutlich erhöhen. Durch die Kombination aus hochentwickelter Bildgebung, robotischer Instrumentenführung und Künstlicher Intelligenz wollen die Partner die Behandlung sicherer, zielgenauer und effizienter machen – mit dem Ziel, Tumore zuverlässiger zu kontrollieren, gesundes Gewebe besser zu schützen und Patientinnen und Patienten schonendere Therapieoptionen zugänglich zu machen.</p>
<p>Die Uniklinik Köln ist Teil des europäischen Forschungsverbunds „PreciseOnco“, der im Rahmen der <a href="https://www.ihi.europa.eu/" title="Innovative Health Initiative (IHI)" target="_blank" rel="noreferrer">Innovative Health Initiative (IHI)</a> eine Förderung in Höhe von 14,9 Millionen Euro erhält. Ergänzt wird diese öffentliche Förderung durch 9 Millionen Euro an Sachleistungen sowie zusätzliche Beiträge von Industriepartnern. Das auf fünf Jahre angelegte Forschungs- und Innovationsprogramm umfasst unter anderem fünf klinische Studien zur Validierung der entwickelten Technologien.</p>
<p>Ziel des Konsortiums ist es, die Präzision minimalinvasiver Krebstherapien entscheidend zu verbessern. Hierzu sollen moderne Spektralbildgebung, robotergestützte Assistenzsysteme und KI-basierte Auswertungsverfahren systematisch kombiniert und in klinischen Abläufen erprobt werden. Das <a href="https://gesundheitsoekonomie.uk-koeln.de/" title="Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE) der Uniklinik Köln" target="_blank" rel="noreferrer">Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE) der Uniklinik Köln</a> bringt ihre Gesundheitsökonomische- und Versorgungsforschungsexpertise in die multizentrischen Studien ein.</p>
<p>Das öffentlich-private Konsortium vereint Industrieunternehmen (<a href="https://www.philips.de/c-e/shop/best-sellers.html?origin=7_2157531572_20855837421_160625921230_10615807&amp;gclsrc=aw.ds&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=20855837421&amp;gclid=EAIaIQobChMI5KGI0ePvkwMVHZCDBx3TnSvWEAAYASAAEgKGgPD_BwE" title="Philips" target="_blank" rel="noreferrer">Philips</a>, <a href="https://www.quantumsurgical.com/" title="Quantum Surgical" target="_blank" rel="noreferrer">Quantum Surgical</a>, <a href="https://www.igeamedical.com/de/" title="IGEA" target="_blank" rel="noreferrer">IGEA</a>), die <a href="https://www.eibir.org/" title="European Institute for Biomedical Imaging Research (EIBIR)" target="_blank" rel="noreferrer">European Institute for Biomedical Imaging Research (EIBIR)</a>, die <a href="https://www.cirse.org/" title="Cardiovascular and Interventional Radiological Society of Europe (CIRSE)" target="_blank" rel="noreferrer">Cardiovascular and Interventional Radiological Society of Europe (CIRSE)</a> sowie führende universitäre Zentren in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich. Neben der Uniklinik Köln beteiligen sich das <a href="https://www.umcutrecht.nl/en" title="University Medical Center Utrecht (UMCU)" target="_blank" rel="noreferrer">University Medical Center Utrecht (UMCU)</a>, das<a href="https://www.lumc.nl/en/" title=" Leiden University Medical Center (LUMC)" target="_blank" rel="noreferrer"> Leiden University Medical Center (LUMC)</a>, <a href="https://www.aphp.fr/hopitaux/henri-mondor" title="Assistance Publique–Hôpitaux de Paris (APHP; Hôpital Henri-Mondor)" target="_blank" rel="noreferrer">Assistance Publique–Hôpitaux de Paris (APHP; Hôpital Henri-Mondor)</a> sowie die <a href="https://www.chu-lyon.fr/" title="Hospices Civils de Lyon (HCL)" target="_blank" rel="noreferrer">Hospices Civils de Lyon (HCL)</a>.</p>
<p>Gemeinsam verfolgen die Partner das Ziel, neue technologische Standards für Präzision, Sicherheit und Effizienz in der minimalinvasiven Krebsbehandlung zu etablieren. Mit jährlich rund 2,7 Millionen Neuerkrankungen in Europa und einer weltweit zunehmenden Krebsinzidenz wächst der Bedarf an wirksamen und zugleich schonenden Therapieverfahren. Minimalinvasive Verfahren wie thermische Ablationen, Radioembolisation oder Elektrochemotherapie ermöglichen häufig kürzere Erholungszeiten und geringere Nebenwirkungen als offene chirurgische Eingriffe. Ihr Erfolg hängt jedoch maßgeblich von der Bildqualität und der exakten Platzierung der Instrumente im Tumorgewebe ab.</p>
<p>Hier setzt PreciseOnco an: Mithilfe der Spektralbildgebung – einer erweiterten Form der CT- und Cone-Beam-CT-Technologie – sollen Gewebeunterschiede präziser dargestellt werden. Robotische Führungssysteme sollen die millimetergenaue Platzierung von Nadeln und Instrumenten unterstützen. KI-Algorithmen wiederum sollen Bildqualität optimieren, Strahlendosis reduzieren und in Echtzeit Rückmeldung über den Behandlungserfolg geben. Ziel ist es, bereits während des Eingriffs sicher beurteilen zu können, ob ein Tumor vollständig behandelt wurde.</p>
<p>Das Projekt ist in mehrere Arbeitspakete gegliedert, darunter die Weiterentwicklung spektraler Bildgebung, KI-basierte Bildverarbeitung, Integration robotischer Assistenzsysteme, multizentrische klinische Validierung sowie gesundheitsökonomische Analysen.</p>
<p>Im Rahmen von fünf klinischen Studien werden die Technologien in unterschiedlichen Tumorentitäten und interventionellen Abläufen geprüft:</p>
<p>VISTA untersucht die Verbesserung von Leber- und Nierenablationen sowie Leber-Radioembolisation durch spektrale Bildgebung.</p>
<p>SPOT ON bewertet den Einsatz spektraler CT zur Optimierung der perkutanen Tumorablation.</p>
<p>HORA EST HCC 2 kombiniert thermische Ablation und transarterielle Chemoembolisation (TACE) bei hepatozellulärem Karzinom.</p>
<p>SPECTRA-L prüft spektrale Bildgebung im Kontext von TACE-Verfahren.</p>
<p>LASER entwickelt Bildmarker zur Vorhersage des Therapieerfolgs bei unterschiedlichen Krebsarten und interventionellen Techniken.</p>
<p>Mit der Integration modernster Bildgebung, Robotik und KI will das Konsortium die interventionelle Onkologie auf eine neue technologische Stufe heben. Langfristig soll dadurch die Behandlungsqualität europaweit harmonisiert, die Patientensicherheit erhöht und der Zugang zu hochpräzisen minimalinvasiven Therapien erweitert werden.</p>
<p>Die <a href="https://european-union.europa.eu/institutions-law-budget/institutions-and-bodies/search-all-eu-institutions-and-bodies/innovative-health-initiative-joint-undertaking-ihi-ju_en" title="Innovative Health Initiative Joint Undertaking (IHI JU)" target="_blank" rel="noreferrer">Innovative Health Initiative Joint Undertaking (IHI JU)</a> fördert das Projekt unter der Grant Agreement No. 101252582. Die IHI JU wird durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon Europe der Europäischen Union sowie durch Industrieverbände der Life-Science-Branche unterstützt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>UKB baut Thoraxchirurgie und Lungenzentrum im regionalen Verbund weiter aus</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/ukb-baut-thoraxchirurgie-und-lungenzentrum-im-regionalen-verbund-weiter-aus</link>
                        <description>Neue Klinik für Thoraxchirurgie setzt auf Robotik, minimal-invasive Verfahren, KI-Navigation und regional vernetzte Tumormedizin</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn, 16. April 2026 – Mit einer neu geschaffenen Professur und einer eigenständigen Klinik für Thoraxchirurgie erweitert das Universitätsklinikum Bonn (UKB) gezielt sein Angebot zur Behandlung von Lungenerkrankungen. Innovative und schonende Verfahren mithilfe der robotischen Chirurgie, computergestützte Diagnostikverfahren (Künstliche Intelligenz – KI), gelenkte digitale Patientenpfade und eine eng vernetzte, individuell auf jeden Patienten zugeschnittene Tumormedizin sind integraler Bestandteil der neuen Klinik.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Vorstandsvorsitzende und Ärztlicher Vorstand Prof. Uwe Reuter führt aus: „Mit der Berufung von Prof. Joachim Schmidt zum Direktor der neuen Klinik setzt das&nbsp;UKB&nbsp;auf einen strategischen Wegweiser, der die Thoraxchirurgie am Standort bereits seit Jahren maßgeblich prägt und erfolgreich weiterentwickelt. Seine Arbeit steht für eine moderne Chirurgie, die operative Exzellenz mit technologischer Innovation verbindet.“</p>
<p>Prof. Joachim Schmidt verfügt über umfangreiche klinische und wissenschaftliche Erfahrung aus renommierten nationalen und internationalen Stationen, die er gezielt in die Weiterentwicklung der Thoraxchirurgie am&nbsp;UKB&nbsp;einbringt. Seit 2020 leitet er die Thoraxchirurgie standortübergreifend am&nbsp;UKB&nbsp;sowie bereits seit 2016 am Helios Klinikum Bonn/Rhein-Sieg. Unter seiner Führung wurden abgestimmte Strukturen und ein gemeinsames Team etabliert, wodurch die Einheit heute zu den größten in Deutschland zählt. „Wir verbinden universitäre Spitzenmedizin mit moderner Hochtechnologie und einer eng abgestimmten regionalen Versorgung. Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet das eine koordinierte Behandlung mit hoher Spezialisierung und kurzen Wegen“, so Prof. Schmidt.</p>
<p>Mit der neuen Klinik verzahnt das&nbsp;UKB&nbsp;Diagnostik, Therapie und Forschung noch enger. Im Fokus stehen minimal-invasive und roboterassistierte Verfahren sowie KI-Unterstützung in Diagnostik und Behandlungsplanung. „Ab April startet bundesweit das Lungenkrebsscreening für Menschen mit starkem Zigarettenkonsum. Unser Ziel ist es, unklare Lungenbefunde schnell und präzise abzuklären und – wenn erforderlich – schonend nach modernsten Verfahren zu behandeln“, erklärt Prof. Schmidt. Bereits 2024 führte das&nbsp;UKB&nbsp;als erstes Zentrum in Deutschland ein hochmodernes System zur KI-gestützten roboterassistierten Diagnostik von Lungenherden (ION) ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Vernetzte Versorgung im Lungenkrebszentrum</h3>
<p>Die neue Klinik ist Teil des DKG-zertifizierten, kooperativen Lungenkrebszentrums in Bonn und Siegburg. Neben dem&nbsp;UKB&nbsp;arbeiten das Johanniter-Krankenhaus Bonn, die Helios-Kliniken Bonn und Siegburg sowie über 40 spezialisierte Praxen zusammen. Alle Patientinnen und Patienten werden interdisziplinär in Tumorkonferenzen betreut, sodass sämtliche diagnostischen und therapeutischen Optionen in die individuelle Behandlung einfließen.</p>
<p>Mit dem Centrum für integrierte Onkologie (CIO&nbsp;Bonn) steht den Patient*innen am&nbsp;UKB&nbsp;eine zentrale und koordinierende Stelle zur Seite, um individuell und dem Erkrankungsverlauf entsprechend spezialisierte diagnostische und therapeutische Angebote sowie klinische Studien in die Behandlung einzubeziehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Forschung, Lehre und digitale Patientenpfade</h3>
<p>Auch in Forschung und Lehre wird die Thoraxchirurgie weiter ausgebaut. Schwerpunkte sind robotische Systeme, KI-Anwendungen, Augmented Reality und bildgestützte Navigation. Die enge Zusammenarbeit mit der Universität Bonn sowie der Forschungsstandort BOSTER (Bonn Surgical Technology Center) schaffen ideale Bedingungen, um Innovationen schnell in die klinische Anwendung zu bringen.</p>
<p>„Medizinischer Fortschritt entsteht dort, wo Forschung und Versorgung eng verzahnt sind. Genau das treiben wir am&nbsp;UKB&nbsp;weiter voran – damit Innovationen wie Robotik und KI direkt bei den Patientinnen und Patienten ankommen“, sagt Prof. Bernd Weber, Dekan der Medizinischen Fakultät an der Universität Bonn.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bildnachweis:</strong>&nbsp;Universitätsklinikum Bonn (UKB) / Chris Rausch</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong><br> Daria Siverina/Jana Schäfer<br> Stellvertretende Pressesprecherinnen am Universitätsklinikum Bonn (UKB)<br> Stabsstelle Public Relations and Corporate Communication am Universitätsklinikum Bonn<br> Telefon: (+49) 228 287- 14416/19891<br> E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,fctkc0ukxgtkpcBwmdqpp0fg" data-mailto-vector="2">daria.siverina(at)ukbonn.de</a>&nbsp;/&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,lcpc0uejcghgt4Bwmdqpp0fg" data-mailto-vector="2">jana.schaefer2(at)ukbonn.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><strong>Das Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Bonn</strong> ist das interdisziplinäre Krebszentrum des Universitätsklinikums Bonn. Unter seinem Dach arbeiten alle Kliniken und Institute am Universitätsklinikum zusammen, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung aller onkologischen Erkrankungen befassen. Das CIO Bonn gehört zum bundesweiten Netzwerk ausgewählter Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. 2018 wurde aus dem seit 2007 bestehenden CIO Köln Bonn mit den universitären Krebszentren aus Aachen, Köln und Düsseldorf das "Centrum für Integrierte Onkologie - CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf" gegründet. Gemeinsam gestaltet dieser Verbund die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen.</p>
<p><strong>Zum Universitätsklinikum Bonn:</strong> Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Onkologisches Zentrum</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Diagnosen</category>
                            
                                <category>Bonn</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-2202</guid>
                        <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>stern-Ärzteliste 2026:</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/stern-aerzteliste-2026</link>
                        <description>39 Top-Mediziner*innen des Universitätsklinikums Bonn ausgezeichnet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn, 15. April 2026 – Auch im Jahr 2026 ist das Universitätsklinikum Bonn (UKB) erneut stark in der renommierten&nbsp;<em>stern</em>-Ärzteliste vertreten: Insgesamt 39 Medizinerinnen und Mediziner des&nbsp;UKB&nbsp;wurden in 39 Fachbereichen ausgezeichnet.</strong></p>
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<p>Die aktuelle Ausgabe der&nbsp;<em>stern</em>-Ärzteliste, veröffentlicht im Sonderheft „Gute Ärzte für mich“, basiert auf der Auswertung von 101 Fachbereichen. Insgesamt wurden 3.588 herausragende Spezialistinnen und Spezialisten deutschlandweit empfohlen.</p>
<p>Damit knüpft das&nbsp;UKB&nbsp;an die Erfolge des Vorjahres an: In der&nbsp;<em>stern</em>-Ärzteliste 2025 waren 34 Top-Mediziner*innen des&nbsp;UKB&nbsp;in 37 Fachbereichen vertreten.</p>
<p>Die Auswahl für die&nbsp;<em>stern</em>-Ärzteliste erfolgt in einem mehrstufigen, unabhängigen Verfahren in Zusammenarbeit mit dem Institut Munich Inquire (MINQ). Berücksichtigt werden dabei unter anderem Empfehlungen von Fachkolleg*innen, wissenschaftliche Leistungen sowie klinische Erfahrung und Spezialisierung. Ergänzend fließen auch Reputation, Qualifikationen und – soweit verfügbar – objektive Qualitätsindikatoren in die Bewertung ein.</p>
<p>Folgende Personen wurden in der stern-Ärzteliste 2026 ausgezeichnet:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Atemwege und Immunsystem</strong></p><ul> 	<li><em>COPD und Lungenemphysem</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Dirk, Skowasch</strong>, Leiter der Sektion Pneumologie des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Allergologie</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Natalija Novak</strong>, geschäftsführende Direktorin des Zentrums für Hauterkrankungen und Direktorin der Klinik für Dermatologie &amp; Allergologie des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Psoriasis</em>:&nbsp;<strong>PD Dr. Dagmar Wilsmann-Theis</strong>, Psoriasis Arthritis (PsA)-Zentrum der Klinik für Dermatologie und Allergologie des&nbsp;UKB</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Augen</strong></p><ul> 	<li><em>Retinachirurgie</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Frank G Holz</strong>, Direktor der Augenklinik des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Glaukombehandlung</em>:&nbsp;<strong>PD Dr. Karl Mercieca</strong>, Leiter der Sektion Glaukom</li> 	<li><em>Strabologie</em>:&nbsp;<strong>Prof. Bettina Wabbels</strong>, Leitung Orthoptik, Neuro- und pädiatrische Ophthalmologie in der Augenklinik des&nbsp;UKB</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Herz und Gefäße</strong></p><ul> 	<li><em>Angiologie</em>:&nbsp;<strong>PD Dr. Nadjib Schahab</strong>, Direktor der Klinik für Angiologie im Herzzentrum des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Interventionelle Kardiologie</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Georg Nickenig</strong>, Direktor der Klinik – Medizinische Klinik II und des Herzzentrums des&nbsp;UKB </li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Magen, Darm und Bauch</strong></p><ul> 	<li><em>Viszeralchirurgie, Gallenblasen- und Gallenwegs-Chirurgie, Leber</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Jörg C. Kalff</strong>, Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie des&nbsp;UKB</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Knochen und Gelenke</strong></p><ul> 	<li><em>Hüftchirurgie und Knieendoprothetik</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Dieter C. Wirtz</strong>, Ärztlicher Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des&nbsp;UKB</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kinder</strong></p><ul> 	<li><em>Kinderorthopädie</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Richard Placzek</strong>, Sektionsleiter Kinder- und Neuroorthopädie der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Interventionelle Kinderkardiologie</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Martin B. E. Schneider</strong>, Direktor der Kinderkardiologie im Zentrum für Kinder- und Jugendheilkunde des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Kinderherzchirurgie</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Boulos Asfour</strong>, Direktor der Kinderherzchirurgie im Zentrum für Kinder- und Jugendheilkunde des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Kinderdiabetologie</em>:&nbsp;<strong>PD Dr. Felix Schreiner</strong>, stellvertretender Sektionsleiter Kinder-Endokrinologie, -Diabetologie, -Adipositas, Stoffwechsel im Zentrum für Kinder- und Jugendheilkunde des&nbsp;UKB</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gynäkologie und Geburtshilfe</strong></p><ul> 	<li><em>Pränataldiagnostik:</em>&nbsp;<strong>Prof. Annegret Geipel</strong>, Leiterin des Bereiches Pränatale Medizin des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Pränataldiagnostik und Risikogeburt:&nbsp;</em><strong>Prof. Dr. Brigitte Strizek,&nbsp;</strong>Leiterin der Abteilung für Geburtshilfe und Pränatale Medizin des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Kinderwunschbehandlung</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Nicole Sänger</strong>, Direktorin Klinik für Gynäkologische Endokrinologie &amp; Reproduktionsmedizin des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Neonatologie</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Andreas Müller</strong>, Direktor der Abteilung Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin im Zentrum für Kinder- und Jugendheilkunde des&nbsp;UKB</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Psyche</strong></p><ul> 	<li><em>Psychosomatische Medizin</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Franziska Geiser</strong>, Direktorin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Depressionen</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Alexandra Philipsen</strong>, Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychiatrie des&nbsp;UKB</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Neurologie</strong></p><ul> 	<li><em>Alzheimer</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Anja Schneider</strong>, Direktorin der Klinik für Alterspsychiatrie und Kognitive Störungen des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Parkinson</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Ullrich Wüllner</strong>, Direktor der Klinik für Parkinson, Schlaf- und Bewegungsstörungen im Zentrum für Neurologie des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Epilepsie</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Alexandra Klotz</strong>, Direktorin der Klinik für Neuropädiatrie und SPZ im Zentrum für Kinder- und Jugendheilkunde des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Epilepsie</em>:&nbsp;<strong>Prof. Rainer Surges</strong>, Direktor der Klinik für Epileptologie des&nbsp;UKB</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Krebs</strong></p><ul> 	<li><em>Hirntumore</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Ulrich Herrlinge</strong>r, Direktor der Klinik für Neuroonkologie im Zentrum für Neurologie des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Hirntumore</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Hartmut Vatter</strong>, Direktor der Klinik für Neurochirurgie des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Hautkrebs</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Jennifer Landsberg</strong>, Direktorin des Zentrums für Hauterkrankungen des&nbsp;UKB&nbsp;und Direktorin der Klinik für Dermatoonkologie und Phlebologie</li> 	<li><em>Leukämie und Lymphome</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Peter Brossart</strong>, Direktor der Medizinischen Klinik III Abteilung für Onkologie, Hämatologie, Immunonkologie und Rheumatologie des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Brustkrebs und Ästhetische Brustchirurgie</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Andree Faridi</strong>, Direktor Abteilung für Senologie/Brustzentrum und Rekonstruktive und plastisch-ästhetische Brustchirurgie im Zentrum für Geburtshilfe und Frauenheilkunde des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Gynäkologische Tumore</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Alexander Mustea</strong>, Direktor der Klinik für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Palliativmedizin</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Lukas Radbruch</strong>, Direktor der Klinik für Palliativmedizin des&nbsp;UKB</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Männergesundheit</strong></p><ul> 	<li><em>Andrologie</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Jean-Pierre Allam</strong>, Direktor der Klinik für Andrologie des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Benignes Prostatasyndrom</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Manuel Ritter</strong>, Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie des&nbsp;UKB</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Radiologie</strong></p><ul> 	<li><em>Nuklearmedizin</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Markus Essler</strong>, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Interventionelle Radiologie</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Claus C. Pieper</strong>, Leiter der Sektion für minimal-invasive Lymphgefäßtherapie der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des&nbsp;UKB</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zähne</strong></p><ul> 	<li><em>Paradontologie</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Søren Jepsen</strong>, Seniorprofessor an der Poliklinik für Parodontologie, Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Paradontologie</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Karin Jepsen</strong>, Oberärztin an der Poliklinik für Parodontologie, Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde des&nbsp;UKB</li> 	<li><em>Kieferorthopädie</em>:&nbsp;<strong>Prof. Dr. Christian Kirschneck</strong>, Direktor der Klinik für Kieferorthopädie des&nbsp;UKB<strong>&nbsp;</strong></li> </ul><p>&nbsp;</p>
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<p><strong>Pressekontakt:</strong><br> Daria Siverina<br> Stellvertretende Pressesprecherin<br> Stabsstelle Public Relations and Corporate Communication<br> am Universitätsklinikum Bonn<br> Telefon: (+49) 228 287-14416<br> E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,fctkc0ukxgtkpcBwmdqpp0fg" data-mailto-vector="2">daria.siverina(at)ukbonn.de</a></p>
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<p><strong>Das Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Bonn</strong> ist das interdisziplinäre Krebszentrum des Universitätsklinikums Bonn. Unter seinem Dach arbeiten alle Kliniken und Institute am Universitätsklinikum zusammen, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung aller onkologischen Erkrankungen befassen. Das CIO Bonn gehört zum bundesweiten Netzwerk ausgewählter Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. 2018 wurde aus dem seit 2007 bestehenden CIO Köln Bonn mit den universitären Krebszentren aus Aachen, Köln und Düsseldorf das "Centrum für Integrierte Onkologie - CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf" gegründet. Gemeinsam gestaltet dieser Verbund die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen.</p>
<p><strong>Zum Universitätsklinikum Bonn:</strong> Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Onkologisches Zentrum</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-2200</guid>
                        <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 08:53:48 +0200</pubDate>
                        <title>Deutsche Krebshilfe fördert Verbundprojekt INTEGRATE</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/deutsche-krebshilfe-foerdert-verbundprojekt-integrate</link>
                        <description>1,3 Millionen Euro für genetische Risikoabschätzung und Aufbau von bundesweitem Register zu familiärem Prostatakrebs</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Krebshilfe fördert das wissenschaftliche Verbundprojekt „INTEGRATE“ (germlINe tesTing rEGistry pRostATe cancEr) unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Alexander Volk, Direktor des Instituts für Familiäre Tumorerkrankungen der Uniklinik Köln und der <a href="https://medfak.uni-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln</a>, und Prof. Dr. Lars Budäus, Leitender Arzt an der <a href="https://www.martini-klinik.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Martini-Klinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf</a>, mit insgesamt 1,3 Millionen Euro für eine Laufzeit von drei Jahren. Ziel des Projekts ist es, Einschlusskriterien für die genetische Testung bei familiärem Prostatakrebs zu validieren und parallel ein zentrales Register aufzubauen – als Grundlage für risikoadaptierte Präventions- und Früherkennungsmaßnahmen für gesunde Männer aus Familien mit Häufung von Prostatakrebs.</p>
<p>Prostatakrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Männern. Eine genetische Analyse bei familiärem Prostatakrebs in Deutschland wird bislang nicht flächendeckend routinemäßig angeboten – unter anderem, weil abgestimmte und in der Versorgung validierte Einschlusskriterien fehlen. Damit bleiben Chancen ungenutzt, Risikofamilien frühzeitig zu identifizieren und Angehörigen risikoadaptierte Präventionsmaßnahmen zu ermöglichen. INTEGRATE will diese Lücke schließen, indem klinische Daten, Familienanamnese und genetische Befunde strukturiert zusammengeführt und ausgewertet werden.</p>
<p>INTEGRATE vernetzt spezialisierte universitäre Prostatakrebszentren in Hamburg, Düsseldorf, Dresden, München und Köln mit erfahrenen Forschungseinrichtungen wie dem Institut für Familiäre Tumorerkrankungen der Uniklinik Köln und dem <a href="https://www.imise.uni-leipzig.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie (IMISE) der Universität Leipzig</a>. Kern ist der Aufbau eines qualitätsgesicherten INTEGRATE-Registers nach etablierten Registerstrukturen. Zudem werden Informationsmaterialien entwickelt und weiterentwickelt, um die Ansprache geeigneter Zielgruppen und die Umsetzung in klinischen Abläufen zu stärken.</p>
<p>Eng begleitet wird das Projekt von den <a href="https://www.brca-netzwerk.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Patientinnen- und Patientenorganisationen Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. und BRCA-Netzwerk e.V. (BRCA-Netzwerk)</a>.</p>
<p>„Das geplante Register ist ein entscheidender Schritt, um die hochwertige Versorgung betroffener Patienten und Ihrer Angehöriger zu verbessern und weiter zu entwickeln“, so Prof. Volk.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>News</category>
                            
                                <category>Prostatakrebszentrum</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Prostatakrebs</category>
                            
                                <category>Köln</category>
                            
                                <category>Deutsche Krebshilfe</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 08:49:00 +0200</pubDate>
                        <title>Strickcafé an der Uniklinik Köln</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/strickcafe-an-der-uniklinik-koeln</link>
                        <description>Bericht über Angebot von Lebenswert im Kölner Stadt-Anzeiger</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>An der Uniklinik Köln steht Krebspatienten und ihren Angehörigen zusätzlich zur medizinischen Versorgung noch viel mehr Unterstützung zur Verfügung: Schminkkurse, Musikgruppen, ein Chor, Werkräume mit Kunstangeboten und natürlich psychologische Hilfe – alles was für Patienten und Angehörige nach einer Diagnose neben der Therapie hilfreich sein kann.</p>
<p>Seit Anfang des Jahres gibt es auch&nbsp;<a href="https://www.vereinlebenswert.de/termine/strick-cafe/" target="_blank" rel="noreferrer">ein Strickcafé</a>, „denn Handarbeit kann erstaunlich viel Kraft schenken“, sagt Daniela Breitschuh, Psychologische Psychotherapeutin und Geschäftsführerin des Vereins Lebenswert, der im sechsten Stock des Krebszentrums CIO logiert. Die sich immer wiederholenden Bewegungen senken den Spiegel des Stresshormons Cortisol und beruhigen den Puls. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass Stricken Ängste mildert, die Konzentration fördert und durch das Erfolgserlebnis das Wohlbefinden steigern kann.</p>
<p>Der&nbsp;<a href="https://www.ksta.de/ratgeber/gesundheit/strickcaf-an-der-uniklinik-wo-sorgen-und-aengste-fuer-einen-nachmittag-keinen-platz-haben-1255282?utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=cleverpush-1775033303&amp;dmcid=nl_ksta_feel#newsletter" target="_blank" rel="noreferrer">Kölner Stadt-Anzeiger berichtet über eine Gruppe</a>, die die sich regelmäßig zum Stricken in der Uniklinik Köln trifft – immer am 4. Mittwoch im Monat.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>News</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Augentumoren</category>
                            
                                <category>Akute Leukämien und MDS</category>
                            
                                <category>Bauchspeicheldrüsenkrebs</category>
                            
                                <category>Brustkrebs</category>
                            
                                <category>Chronisch lymphatische Leukämie</category>
                            
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                                <category>Eierstockkrebs</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 09:39:00 +0200</pubDate>
                        <title>Prof. Klußmann in DKG-Zertifizierungskommission gewählt</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/prof-klussmann-in-dkg-zertifizierungskommission-gewaehlt</link>
                        <description>HNO-Experte übernimmt Co-Vorsitz der Zertifizierung für Kopf-Hals-Tumorzentren</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zertifizierungskommission der Kopf-Hals-Tumorzentren der&nbsp;<a href="https://www.krebsgesellschaft.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)</a>&nbsp;hat Univ.-Prof. Dr. Jens Peter Klußmann, Direktor der&nbsp;<a href="https://hno.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde der Uniklinik Köln</a>, zum Co-Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt diese Aufgabe gemeinsam mit dem Direktor der&nbsp;<a href="https://mkg.charite.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Charité</a>, Univ.-Prof. Dr. Dr. Max Heiland. Die Kommission erarbeitet die fachlichen Anforderungen an die Organkrebszentren, die - in Form eines Kriterienkataloges - die Grundlage für die Zertifizierung der Zentren bilden. In Deutschland sind derzeit 86 Kopf-Hals-Tumorzentren durch die DKG zertifiziert.</p>
<p>Die Behandlung von Krebserkrankungen ist hochspezialisiert und erfordert eine enge Zusammenarbeit unterschiedlicher medizinischer Fachdisziplinen. Die Zertifizierung von Tumorzentren durch die Deutsche Krebsgesellschaft gewährleistet, dass Patientinnen und Patienten auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und auf höchstem medizinischem Niveau versorgt werden. Gerade bei komplexen Erkrankungen wie Kopf-Hals-Tumoren ist eine strukturierte, interdisziplinäre und qualitätsgesicherte Behandlung entscheidend für den Therapieerfolg.</p>
<p>Zertifizierte Zentren müssen strenge Anforderungen in Diagnostik, Therapie und Nachsorge erfüllen sowie eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Fachbereiche nachweisen. Regelmäßige Audits und kontinuierliche Qualitätskontrollen tragen dazu bei, die Versorgungsqualität nachhaltig zu verbessern und die Patientensicherheit zu stärken. Das Kopf-Hals-Tumorzentrum im Centrum für Integrierte Onkologie Köln (CIO) ist bereits seit 2013 durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert. „Für mich ist bei der Zertifizierung besonders wichtig, dass die hohe Qualität der Versorgung nicht nur dokumentiert, sondern im klinischen Alltag tatsächlich gelebt wird. Entscheidend ist das reibungslose Zusammenspiel aller beteiligten Disziplinen – von der Diagnostik über die pflegerische und medizinische Behandlung bis zur Nachsorge –, damit Patientinnen und Patienten die bestmögliche, leitliniengerechte Behandlung erhalten“, betont Prof. Klußmann.</p>
<p>Die Zertifizierung gilt als ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung in der Onkologie. Sie schafft Transparenz, stärkt das Vertrauen von Patientinnen und Patienten und fördert eine leitliniengerechte, interdisziplinäre Krebsbehandlung auf höchstem Niveau.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 11:25:16 +0200</pubDate>
                        <title>Neue molekulare Zielstruktur beim Hochrisiko-Neuroblastom identifiziert</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/neue-molekulare-zielstruktur-beim-hochrisiko-neuroblastom-identifiziert</link>
                        <description>Studie zeigt mögliche Wirksamkeit von FGFR-Hemmern bei Tumoren mit FGFR1-Mutation</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Forschende der Uniklinik Köln und der&nbsp;<a href="https://medfak.uni-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln</a>&nbsp;haben bei einer kleinen Gruppe von Kindern mit Neuroblastom eine genetische Veränderung im FGFR1-Gen identifiziert, die mit einem besonders aggressiven Krankheitsverlauf verbunden ist. Präklinische Untersuchungen zeigen, dass gezielte Medikamente – sogenannte FGFR-Hemmer – das Tumorwachstum in entsprechenden Modellen deutlich hemmen können und damit einen möglichen Ansatz für zukünftige personalisierte Therapien darstellen. Die Ergebnisse wurden gestern, 1. April 2026 im Fachjournal Journal of Clinical Investigation veröffentlicht.</p>
<p>Das Neuroblastom gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen im Kindesalter. Etwa die Hälfte der betroffenen Kinder benötigt eine intensive multimodale Behandlung, die Operation, Chemotherapie, Bestrahlung und weitere Therapieverfahren umfasst. Trotz dieser intensiven Behandlung können derzeit nur rund die Hälfte der Kinder mit einem Hochrisiko-Neuroblastom geheilt werden. Besonders ungünstig ist die Prognose bei Tumoren, die nur unzureichend auf die Therapie ansprechen oder nach einer zunächst erfolgreichen Behandlung erneut auftreten.</p>
<p>In der Studie untersuchten die Forschenden zunächst in Zellkulturen und anschließend in Mausmodellen die biologischen Auswirkungen dieser Mutation. Dabei zeigte sich, dass die FGFR1-Veränderung das Wachstum von Tumorzellen deutlich beschleunigen kann. Gleichzeitig ließ sich nachweisen, dass gezielte Medikamente aus der Gruppe der FGFR-Hemmer das Wachstum dieser Tumorzellen stark unterdrücken können. Dieser Effekt wurde auch in Tumormodellen beobachtet, die zuvor nicht mehr auf konventionelle Chemotherapie angesprochen hatten.</p>
<p>Auf Grundlage dieser präklinischen Ergebnisse wurde erstmals ein Patient mit einem FGFR1-mutierten Neuroblastom mit einem entsprechenden Wirkstoff behandelt. Der eingesetzte FGFR-Hemmer Futibatinib wurde bei einem Kind mit chemotherapieresistentem Neuroblastom in Kombination mit einer niedrig dosierten Chemotherapie verabreicht. Dabei konnte erstmals eine partielle Rückbildung des Tumors beobachtet werden.</p>
<p>„Unsere Arbeit zeigt eindeutig, dass diese FGFR1-Mutation mit einem aggressiven Verlauf des Neuroblastoms verbunden ist und häufig mit einem Versagen der aktuellen Standardtherapien einhergeht“, erklärt die Erstautorin der Studie, Dr. Lisa Werr aus der&nbsp;<a href="https://kinderklinik.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik Köln</a>. „Unsere Untersuchungen waren entscheidend, um die potentielle Wirksamkeit von FGFR-Hemmern bei Neuroblastomen mit dieser Mutation nachzuweisen und ihren klinischen Einsatz vorzubereiten. Ziel weiterer Studien ist es, mit einer zielgerichteten Therapie die Heilungschancen betroffener Kinder deutlich zu erhöhen.“</p>
<p>Auch in der Erwachsenenonkologie spielen FGFR-gerichtete Therapien bereits eine Rolle in personalisierten Behandlungskonzepten. „Der mögliche Nutzen solcher Medikamente bei Neuroblastom-Patientinnen und -Patienten war bislang jedoch nicht untersucht“, sagt Univ.-Prof. Dr. Matthias Fischer, Leiter der Experimentellen Kinderonkologie an der Uniklinik Köln. „Unsere Ergebnisse legen nahe, dass zielgerichtete Therapien mit FGFR-Hemmern künftig eine neue Behandlungsoption für Kinder mit dieser genetischen Veränderung darstellen könnten.“</p>
<p><strong>Originalpublikation:</strong><br> Werr L et al. FGFR1-Mutation als therapeutische Zielstruktur beim Neuroblastom. Journal of Clinical Investigation, 2025. DOI: 10.1172/JCI189152</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 14:45:21 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Hoffnung bei kleinzelligem Lungenkrebs: Weiterentwicklung der CAR-T-Zelltherapie</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/neue-hoffnung-bei-kleinzelligem-lungenkrebs-weiterentwicklung-der-car-t-zelltherapie</link>
                        <description>Weitere Forschung durch NRW und EU mit zwei Millionen Euro gefördert</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Uniklinik Köln und der&nbsp;<a href="https://medfak.uni-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln</a>&nbsp;hat wichtige Fortschritte im Kampf gegen eine besonders aggressive Form von Lungenkrebs erzielt: den kleinzelligen Lungenkrebs (Small Cell Lung Cancer, SCLC).</p>
<p>Diese Krebsart wächst sehr schnell und ist schwer zu behandeln. Ein Grund dafür ist, dass sich die Tumorzellen dem Immunsystem teilweise entziehen können. Normalerweise erkennen Abwehrzellen Krebszellen über bestimmte Oberflächenstrukturen. Beim kleinzelligen Lungenkrebs werden diese Strukturen jedoch oft reduziert, sodass die Krebszellen schlechter erkannt werden.</p>
<p>Hier setzt die sogenannte CAR-T-Zelltherapie an. Dabei werden körpereigene Immunzellen im Labor so verändert, dass sie Krebszellen gezielt erkennen und angreifen können, auch wenn diese sich vor dem Immunsystem verstecken. Im Mittelpunkt der aktuellen Forschung steht eine bestimmte Zielstruktur auf den Tumorzellen mit dem Namen B7-H3. Zusätzlich haben die Forschenden die Immunzellen so verändert, dass ein Faktor namens c-JUN in ihnen aktiv ist. Dadurch bleiben die Zellen länger leistungsfähig und können Tumorzellen effektiver bekämpfen.</p>
<p>Die zugrunde liegende Studie zeigt, dass diese verbesserten CAR-T-Zellen besonders stark auf die Tumorzellen reagieren. Sie setzen mehr Botenstoffe frei, die die Immunabwehr unterstützen, und verlieren ihre Wirkung deutlich langsamer als bisherige Ansätze. Das ist ein wichtiger Fortschritt, weil CAR-T-Zelltherapien bei soliden Tumoren bislang oft daran scheitern, dass die Immunzellen zu schnell erschöpfen.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Schritt betrifft die Herstellung der Therapie. Die Forschenden konnten zeigen, dass sich die CAR-T-Zellen ohne den Einsatz von Viren herstellen lassen. Dieses Verfahren gilt als sicherer und kann kostengünstiger sowie in größerem Maßstab umgesetzt werden. Zudem wurde nachgewiesen, dass die Produktion unter strengen klinischen Qualitätsstandards möglich ist, was eine Voraussetzung für den späteren Einsatz bei Patientinnen und Patienten darstellt.</p>
<p>Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurde das Projekt FOCuS initiiert. Unter der Konsortialführung von Dr. Hyatt Balke-Want arbeiten das&nbsp;<a href="https://www.cmmc-uni-koeln.de/research/research-areas-projects/research-area-b/balke-want-hyatt-cap-36" target="_blank" rel="noreferrer">T Cell and Genome Engineering Lab</a>&nbsp;an der Uniklinik Köln, die&nbsp;<a href="https://www.lungcancergroup.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Lung Cancer Group Cologne</a>&nbsp;(Dr. Felix John, Assistenzarzt an der&nbsp;<a href="https://innere1.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köl</a>n) sowie das&nbsp;<a href="https://www.izi.fraunhofer.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie</a>&nbsp;gemeinsam daran, die nicht-virale CAR-T-Zellplattform weiterzuentwickeln und in Richtung klinischer Anwendung zu überführen. Das Vorhaben wird mit über zwei Millionen Euro im Rahmen des Innovationswettbewerbs Gesünder.IN.NRW durch das Land Nordrhein-Westfalen mit Mitteln der Europäischen Union finanziert. Ziel ist es, die Technologie im GMP-Umfeld zu etablieren und perspektivisch an der Uniklinik Köln für erste klinische Studien einzusetzen.</p>
<p><strong>Publikation</strong><br> <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41564857/" target="_blank" rel="noreferrer">c-JUN improves CRISPR knock-in anti-B7-H3 CAR T cell function in small cell lung cancer and thoracic SMARCA4-deficient undifferentiated tumors</a>, Balke-Want et al, Cell Reports Medicine (2026; 7(1):102549), DOI: 10.1016/j.xcrm.2025.102549.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Erkenntnisse zur Immuntherapie bei seltener Gehirninfektion</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/neue-erkenntnisse-zur-immuntherapie-bei-seltener-gehirninfektion</link>
                        <description>Bonner Forschende klären, warum nicht alle Personen mit PML von einer Therapie mit Immuncheckpoint-Inhibitoren profitieren</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn, 1. April – Die progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) ist eine seltene, aber sehr schwere Erkrankung des Gehirns. Sie entsteht durch die Reaktivierung des weit verbreiteten JC-Virus, wenn das Immunsystem stark geschwächt ist. Eine gezielte antivirale Therapie gibt es bislang nicht, weshalb neue Behandlungsansätze dringend benötigt werden. In den letzten Jahren wurden vermehrt sogenannte Immuncheckpoint-Inhibitoren eingesetzt, die das Immunsystem „entbremsen“ und körpereigene Abwehrzellen wieder aktiver machen. Forschende des Universitätsklinikums Bonn, der Universität Bonn und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben untersucht, warum nicht alle Personen mit PML gleichermaßen von dieser Therapie profitieren. Die Ergebnisse sind kürzlich im Fachjournal JAMA Neurology erschienen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>PML, ist eine seltene, aber sehr schwere Infektionserkrankung des Gehirns. Ausgelöst wird sie durch das sogenannte JC-Virus, auch bekannt als Humanes Polyomavirus-2. Dieses Virus tragen viele Menschen in sich, ohne dass es zu Beschwerden kommt. Gefährlich wird es, wenn das Immunsystem stark geschwächt ist, etwa durch eine HIV-Infektion, bestimmte Krebserkrankungen oder immunsuppressive Therapien. Dann kann das Virus reaktiviert werden und in das zentrale Nervensystem einwandern, wo es zu einer sogenannten demyelinisierenden Entzündung führt. Das bedeutet, dass die „Isolationsschicht“ der Nerven verloren geht und es letztlich zu neurologischen Ausfällen wie Lähmungen, Sprachstörungen oder Sehstörungen kommt. Die Symptome der PML sind vielfältig und häufig rasch fortschreitend.</p>
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<h3>Immuncheckpoint-Inhibitoren lösen die „Bremse“ des Immunsystems</h3>
<p>Eine spezifische antivirale Therapie gibt es bislang nicht und die Sterblichkeitsrate bei der Erkrankung ist insgesamt sehr hoch. Die Prognose hängt entscheidend davon ab, ob es gelingt, die körpereigene Immunabwehr wieder zu stärken. „In den letzten Jahren wurden vermehrt sogenannte Immuncheckpoint-Inhibitoren eingesetzt. Das sind Medikamente, die vor allem für unterschiedliche Tumorerkrankungen zugelassen sind und die das Immunsystem „entbremsen“ und körpereigene Abwehrzellen wieder aktiver machen sollen. Allerdings profitieren nicht alle PML-Patientinnen und Patienten gleichermaßen von dieser Therapie, und bislang war unklar, warum“, beschreibt Dr. Nora Möhn von der Klinik für Neuroimmunologie und Neuromuskuläre Erkrankungen am UKB, die auch an der Universität Bonn forscht, ihre Motivation.</p>
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<h3>Vorhandene antivirale Abwehrmechanismen entscheiden über Therapieerfolg</h3>
<p>In einer internationalen Studie mit über 100 PML-Patientinnen und -Patienten konnte Möhn zusammen mit Dr. Lea Grote-Levi und Prof. Dr. Thomas Skripuletz von der MHH zeigen, dass vorhandene antivirale Abwehrmechanismen vor Therapiebeginn entscheidend sind. Personen, bei denen vor der Behandlung mit Immuncheckpoint-Inhibitoren virus­spezifische T-Zellen gegen das JC-Virus im Blut nachweisbar waren, sprachen deutlich besser auf die Immuntherapie an. Sie überlebten länger, zeigten günstigere neurologische Verläufe und entwickelten seltener schwere Nebenwirkungen. Bei Betroffenen ohne solche virus-spezifischen Immunzellen war der Nutzen der Therapie hingegen deutlich geringer, während Nebenwirkungen häufiger auftraten.</p>
<p>„Die Ergebnisse legen nahe, dass Immuncheckpoint-Inhibitoren nicht bei allen PML-Betroffenen gleich wirksam sind, sondern vor allem dann helfen, wenn noch eine gewisse ‘Restfunktion’ des Immunsystems vorhanden ist. Eine Blutuntersuchung könnte künftig dabei helfen, besser abzuschätzen, wer von dieser Therapie profitiert und wer möglicherweise eher andere Behandlungsstrategien benötigt“, sagt Möhn. „Damit liefert die Studie einen wichtigen Schritt hin zu einer individuelleren und sichereren Behandlung dieser lebensbedrohlichen viralen Erkrankung.“</p>
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<p><strong>Hier geht es zur&nbsp;<a href="https://jamanetwork.com/journals/jamaneurology/fullarticle/2843887#:~:text=Findings%20In%20this%20cohort%20study%20of%20111%20patients,and%20those%20with%20unknown%20status%20%28n%20%3D%2068%29" target="_blank" rel="noreferrer">Publikation</a></strong></p>
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<p><strong>Bildnachweis:</strong>&nbsp;Universitätsklinikum Bonn / A. Haupt</p>
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<p><strong>Das Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Bonn</strong> ist das interdisziplinäre Krebszentrum des Universitätsklinikums Bonn. Unter seinem Dach arbeiten alle Kliniken und Institute am Universitätsklinikum zusammen, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung aller onkologischen Erkrankungen befassen. Das CIO Bonn gehört zum bundesweiten Netzwerk ausgewählter Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. 2018 wurde aus dem seit 2007 bestehenden CIO Köln Bonn mit den universitären Krebszentren aus Aachen, Köln und Düsseldorf das "Centrum für Integrierte Onkologie - CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf" gegründet. Gemeinsam gestaltet dieser Verbund die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen.</p>
<p><strong>Zum Universitätsklinikum Bonn:</strong> Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-2189</guid>
                        <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 14:39:00 +0200</pubDate>
                        <title>Start des Lungenkrebs-Screenings an der Uniklinik Köln</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/start-des-lungenkrebs-screenings-an-der-uniklinik-koeln</link>
                        <description>Angebot für Hochrisikopatienten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ab dem 1. April 2026 wird das Lungenkrebs-Screening mittels Niedrigdosis-Computertomographie (LDCT) bundesweit als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt. An der Uniklinik Köln steht hierfür im&nbsp;<a href="https://www.uk-koeln.de/kliniken-institute-und-zentren/centrum-fuer-lungenkrebsfrueherkennung/" target="_blank" rel="noreferrer">Centrum für Lungenkrebsfrüherkennung</a>&nbsp;ein spezialisiertes, interdisziplinär organisiertes Angebot bereit. Das Screening richtet sich gezielt an Hochrisikopersonen, die lange geraucht haben, aber bisher noch keine Symptome entwickelt haben. Ziel des neuen Screening-Angebots ist die Detektion von Lungenkarzinomen zu einem Zeitpunkt, zu dem sie noch behandelbar sind. Bisher ist es oft so, dass die meisten Lungenkarzinome zu spät erkannt werden.</p>
<p>„Die meisten Patientinnen und Patienten kommen erst in einem fortgeschrittenen Stadium zu uns, sodass wir aktuell über 80 Prozent derer, die zu uns kommen nur noch palliativ behandeln können“, so Dr. Matthias Heldwein,&nbsp;<a href="https://viszeral-tumorchirurgie.uk-koeln.de/erkrankungen-therapien/roboter-assistierte-thoraxchirurgie/" target="_blank" rel="noreferrer">Leiter der onkologischen und robotischen Thoraxchirurgie an der Uniklinik Köln</a>. „Die durchschnittliche Fünf-Jahres-Überlebensrate in frühen Stadien hingegen liegt bei über 70 Prozent“, so der Thoraxchirurg.</p>
<p>Priv.-Doz. Dr. Simon Lennartz, Leitender Oberarzt in der&nbsp;<a href="https://radiologie.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Radiologie der Uniklinik Köln</a>, hebt die praktische Umsetzbarkeit hervor: „Das neue Screening basiert auf der Niedrigdosis-CT, einem bildgebenden Verfahren mit hoher Sensitivität für pulmonale Rundherde bei gleichzeitig reduzierter Strahlenexposition. Die Untersuchung erfolgt ohne Kontrastmittel und ist in wenigen Minuten abgeschlossen.“ Zugleich unterstreicht er die hohe diagnostische Sicherheit: „Die Auswertung erfolgt durch qualifizierte Radiologen unter Verwendung spezialisierter Software. Auffällige Befunde werden im Rahmen einer qualitätsgesicherten Zweitbefundung erneut begutachtet.“</p>
<p>Die Einführung des Screenings folgt internationalen Studiendaten, die eine signifikante Reduktion der Lungenkrebssterblichkeit in definierten Risikogruppen zeigen. Voraussetzung ist eine standardisierte Durchführung mit qualitätsgesicherter Befundung und klar definierten Abklärungspfaden bei suspekten Befunden. An der Uniklinik Köln erfolgt die Umsetzung in enger interdisziplinärer Abstimmung zwischen Radiologie, Pneumologie, Thoraxchirurgie und Allgemeinmedizin sowie den weiteren an der Abklärung und der Behandlung des Lungenkarzinoms beteiligten Bereichen (Nuklearmedizin, Pathologie, Strahlentherapie, Onkologie). Auffällige Befunde können so strukturiert weiter abgeklärt werden, um eine rasche therapeutische Entscheidung zu ermöglichen.</p>
<p>Teilnahmeberechtigt sind Personen im Alter von 50 bis 75 Jahren mit einer Rauchdauer von mindestens 25 Jahren und einer Tabakexposition von mindestens 15 Packungsjahren. Nach Eignungsprüfung und ärztlicher Aufklärung, die durch Hausärzte oder qualifiziertes ärztliches Personal am Centrum für Lungenkrebsfrüherkennung erfolgen kann, wird die Niedrigdosis-CT-Untersuchung durchgeführt. Diese kann jährlich in Anspruch genommen werden.</p>
<p>„Mit dem Start des Screenings wird ein zentraler Baustein der Sekundärprävention des Lungenkarzinoms implementiert. Ziel ist es, die krankheitsspezifische Mortalität nachhaltig zu senken und gleichzeitig Überdiagnostik durch standardisierte Verfahren zu minimieren“, ordnet Univ.-Prof. Dr. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln das neue Screening abschließend ein.</p>
<p><a href="https://www.uk-koeln.de/kliniken-institute-und-zentren/centrum-fuer-lungenkrebsfrueherkennung/" target="_blank" rel="noreferrer">Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit für Patienten</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Millionenförderung für innovative Lehrprojekte</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/millionenfoerderung-fuer-innovative-lehrprojekte</link>
                        <description>Stiftung Innovation in der Hochschullehre fördert drei Projekte an der Medizinischen Fakultät Bonn mit insgesamt mehr als einer Million Euro</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn, 31- März – Die Medizinische Fakultät Bonn war bei der Förderung „Freiraum“ der Stiftung Innovation in der Hochschullehre erneut erfolgreich: Im April starten drei neue Lehrprojekte, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) und digitalen Technologien praxisnahes Lernen im Medizinstudium stärken sollen. Insgesamt mehr als eine Million Euro erhalten die Teams der Universität Bonn und des Universitätsklinikums Bonn (UKB) für die Umsetzung ihrer Vorhaben.</strong></p>
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<p>Im Rahmen von „Freiraum“ fördert die Stiftung Innovation in der Hochschullehre experimentelle Lehrprojekte verschiedener Fächergruppen, die durch ihr Innovationspotenzial überzeugen. Aus dem Bereich Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften werden in der nun beginnenden Förderperiode bundesweit 21 Projekte unterstützt – drei davon sind an der Medizinischen Fakultät Bonn angesiedelt.</p>
<p>Die drei ausgewählten Projekte setzen auf Virtual Reality, KI und digitale Simulationen, um Studierenden realitätsnahe Lernumgebungen zu bieten: Mit einer Summe von rund 400.000 Euro fördert die Stiftung das Projekt V-RAY, das Studierenden mithilfe einer VR-Brille das Thema Strahlenschutz zugänglicher machen soll. 395.000 Euro erhält das KI-gestützte SkillsLab-Projekt der Augenklinik, in dem Studierende zum Beispiel operative Fertigkeiten trainieren können. Am Zentrum für Neurologie entsteht mit NOSI, dem Neurologischen Okulomotoriksimulator, eine digitale Trainingsmöglichkeit für die Untersuchung von Pupillenreaktionen und Augenbewegungen. Die Fördersumme beträgt 287.000 Euro.</p>
<p>Über den dreifachen Förder-Erfolg freut sich Prof. Bernd Weber, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn: „Die erneut mehrfache Förderung zeigt, wie viel Innovationspotenzial in der medizinischen Lehre unserer Fakultät steckt. Mit der Freiraum-Unterstützung der Stiftung können wir die Ausbildung in Bonn weiter zukunftsfähig gestalten.“<br> Auch Studiendekan Prof. Bernd Pötzsch betont die zunehmende Bedeutung innovativer Lehre: „Studieninhalte greifbar zu machen, ist in der Medizin besonders wichtig. Digitale Formate können unsere Studierenden dabei unterstützen, sich noch gezielter auf den Klinikalltag vorzubereiten.“</p>
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<h3>Mit Virtual Reality Strahlenschutz verstehen</h3>
<p>Mit dem geplanten Projekt V-RAY möchte die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des&nbsp;UKB&nbsp;unter der Leitung von Prof. Dr. Eleni Gkika, Dr. Davide Scafa und PD Dr. Cas Dejonckheere neue Impulse für die Ausbildung im Strahlenschutz setzen. Mit einer VR-Brille sollen Studierende und Fachkräfte in realitätsnahen Szenarien aus der Strahlentherapie die Wirkung ionisierender Strahlung besser verstehen können. KI-gestütztes Feedback und Simulationen veranschaulichen Vorgänge wie Strahlungs-Aufnahme und -Streuung und ermöglichen es den Studierenden, Schutzmaßnahmen praxisnah zu üben. Langfristig will das Projektteam das Verständnis für Strahlenphysik vertiefen, Sicherheitskompetenzen stärken und die Ausbildung auf diesem Gebiet modernisieren.</p>
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<h3>KI-gestütztes Training in der Augenheilkunde</h3>
<p>Das SkillsLab der Augenklinik des&nbsp;UKB&nbsp;ist eine Trainingseinrichtung für praktische Fertigkeiten in der Augenheilkunde. Im Rahmen der Freiraum-Förderung soll das&nbsp;<strong>SkillsLab</strong>&nbsp;um Simulationsübungen ergänzt werden. Durch die Kombination aus&nbsp;<strong>praktischen Übungen</strong>&nbsp;und KI-gestützter Software können Studierende ihre Fähigkeiten in einer sicheren Umgebung außerhalb des Klinikalltags trainieren. Vorgesehen sind Praxisstationen, an denen sie durch erlebbare Selbsterfahrungen Erkrankungen nachempfinden können, nicht-invasive Untersuchungen digital durchführen und operative, mikrochirurgische Fertigkeiten mit digitaler Unterstützung praktisch üben können.</p>
<p>Die neu zu entwickelnde KI-Software leitet die Studierenden zunächst in den einzelnen Schritten der Operation am Auge an. Anschließend zeichnet die Software die Übungs-Eingriffe auf und stellt den Studierenden eine Version zum Lernen zur Verfügung, in der die anatomischen Strukturen des Auges beschriftet sind. Geleitet wird das Vorhaben von Carolin Kettern, Stabstellenleitung Personalcontrolling und Digitalisierung am&nbsp;UKB. Prof. Frank Holz, Direktor der Augenklinik des&nbsp;UKB, führt aus: „Wir freuen uns, dass wir den Studierenden zukünftig eine Beteiligung an diesem innovativen, hochattraktiven Lehrprojekt anbieten können“.</p>
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<h3>Digitale Simulation neurologischer Augenuntersuchungen</h3>
<p>Die Untersuchung von Pupillenreaktionen und Augenbewegungen ist ein zentraler Bestandteil der neurologischen Diagnostik – vor allem in der Notfallversorgung von Patientinnen und Patienten mit Koma, Schwindel oder Doppelbildern. Gerade bei diesen oft unspezifischen Symptomen kann sie entscheidende Hinweise auf schwerwiegende Ursachen wie Schlaganfälle oder Hirnblutungen liefern. Um pathologische Befunde korrekt zu erkennen und einzuordnen, bedarf es viel Übung. Da geeignete Patientinnen und Patienten nur begrenzt zur Verfügung stehen, entwickelt das Projektteam um PD Dr. Johannes Weller am Zentrum für Neurologie des&nbsp;UKB&nbsp;einen digitalen Simulator. Er soll Studierenden das Trainieren der Untersuchung ermöglichen. Das Projektteam möchte die Anwendung entwickeln, testen, ihren didaktischen Nutzen evaluieren und sie bundesweit kostenlos zur Verfügung stellen.</p>
<p>Prof. Tobias Raupach und sein Team vom Institut für Medizindidaktik der Universität Bonn haben die Antragstellenden bei der Planung und Beantragung ihrer Vorhaben unterstützt. „Das Interesse an dieser Förderlinie ist am&nbsp;UKB&nbsp;ungebrochen. Wir unterstützen nicht nur die Beantragung, sondern auch die erfolgreiche Durchführung und Evaluation der Projekte. Entscheidend ist am Ende, dass die Studierenden von den Innovationen profitieren.“</p>
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<h3>Über die „Freiraum“-Förderung</h3>
<p>Die Förderlinie „Freiraum“ schreibt die Stiftung Innovation in der Hochschullehre seit 2022 aus. In der Förderperiode 2026 werden bundesweit 143 Projekte über einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert – das gesamte Fördervolumen für die ausgewählten Projekte beträgt rund 46 Millionen Euro. Die Projekte wurden in einem wettbewerblichen, wissenschaftsgeleiteten Verfahren ausgewählt. Für die Projektauswahl wurden alle Anträge umfassend begutachtet, jeweils durch ein Hochschulmitglied mit Leitungsperspektive, eines mit studentischer Perspektive und eines mit Lehrenden-Perspektive.</p>
<p>Die 2020 gegründete Stiftung hat mit bis zu 150 Millionen Euro Fördergeld im Jahr das Ziel, qualitativ hochwertige und international wettbewerbsfähige Lehre an deutschen Hochschulen zu stärken. Sämtliche Mittel werden von Bund und Ländern zur Verfügung gestellt.</p>
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<p><strong>Weitere Informationen:</strong>&nbsp;<a href="https://stiftung-hochschullehre.de/foerderung/freiraum/" target="_blank" rel="noreferrer">stiftung-hochschullehre.de/foerderung/freiraum/</a></p>
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<p><strong>Kontakt:</strong><br> Yasmin Kalkan<br> Kommunikationsbeauftrage Medizinische Fakultät<br> Universität Bonn<br> E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,mqoowpkmcvkqp0ogfhcmBwmdqpp0fg" data-mailto-vector="2">kommunikation.medfak(at)ukbonn.de</a></p>
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<p><strong>Das Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Bonn</strong> ist das interdisziplinäre Krebszentrum des Universitätsklinikums Bonn. Unter seinem Dach arbeiten alle Kliniken und Institute am Universitätsklinikum zusammen, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung aller onkologischen Erkrankungen befassen. Das CIO Bonn gehört zum bundesweiten Netzwerk ausgewählter Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. 2018 wurde aus dem seit 2007 bestehenden CIO Köln Bonn mit den universitären Krebszentren aus Aachen, Köln und Düsseldorf das "Centrum für Integrierte Onkologie - CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf" gegründet. Gemeinsam gestaltet dieser Verbund die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen.</p>
<p><strong>Zum Universitätsklinikum Bonn:</strong> Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-2192</guid>
                        <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 07:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Internationale Top-Auszeichnung für Bonner Pathologen</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/internationale-top-auszeichnung-fuer-bonner-pathologen</link>
                        <description>Grawitz-Medaille für Prof. Glen Kristiansen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn, 26.03.2026 – Große internationale Anerkennung für die Pathologie des Universitätsklinikums Bonn (UKB): Glen Kristiansen ist mit der renommierten Paul-Albert-Grawitz-Medaille der International Society of Urological Pathology (ISUP) ausgezeichnet worden. Die Ehrung zählt zu den höchsten Auszeichnungen in der Uropathologie und würdigt sein langjähriges Engagement für die internationale Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung diagnostischer Standards.</strong></p>
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<p>Die ISUP gehört zu den weltweit führenden Fachgesellschaften auf dem Gebiet der uropathologischen Diagnostik. Ihre Klassifikationen und Konsensus-Empfehlungen prägen maßgeblich die Beurteilung urologischer Erkrankungen – von Prostata- über Blasen- bis hin zu Nierentumoren – und finden weltweit Eingang in Leitlinien und klinische Praxis.</p>
<p>Als Präsident der ISUP (2023–2025) setzte Prof. Kristiansen wichtige Impulse für die internationale Vernetzung des Fachgebiets. Ein besonderer Erfolg war die Beilegung eines langjährigen Konflikts mit der nordamerikanischen Genitourinary Pathology Society (GUPS). Die Einigung gilt als Meilenstein für eine engere globale Zusammenarbeit und einheitlichere diagnostische Standards.</p>
<p>Die Auszeichnung unterstreicht nicht nur die herausragende internationale Rolle von Prof. Kristiansen, sondern stärkt zugleich die Sichtbarkeit des&nbsp;UKB&nbsp;und der Universität Bonn als bedeutenden Standort der Pathologie im globalen wissenschaftlichen Netzwerk.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><strong>Bildunterschrift Vorschaubild (klein):</strong><br> Prof. Glen Kristiansen (links) bei der Verleihung der Grawitz-Medaille im Rahmen der USCAP-Jahrestagung, überreicht von Prof. Gladell Paner, Councillor for North America im Vorstand der International Society of Urological Pathology (ISUP).</p>
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<p><strong>Copyright:&nbsp;</strong>Prof. Glen Kristiansen</p>
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<p><strong>Das Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Bonn</strong> ist das interdisziplinäre Krebszentrum des Universitätsklinikums Bonn. Unter seinem Dach arbeiten alle Kliniken und Institute am Universitätsklinikum zusammen, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung aller onkologischen Erkrankungen befassen. Das CIO Bonn gehört zum bundesweiten Netzwerk ausgewählter Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. 2018 wurde aus dem seit 2007 bestehenden CIO Köln Bonn mit den universitären Krebszentren aus Aachen, Köln und Düsseldorf das "Centrum für Integrierte Onkologie - CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf" gegründet. Gemeinsam gestaltet dieser Verbund die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen.</p>
<p><strong>Zum Universitätsklinikum Bonn:</strong> Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Auszeichnung</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 07:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Auszeichnung für Bonner Forschung beim Deutschen Krebskongress 2026</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/auszeichnung-fuer-bonner-forschung-beim-deutschen-krebskongress-2026</link>
                        <description>Dr. Robert Hüneburg und Prof. Jacob Nattermann erhalten 1. Platz bei Takeda Oncology Forschungspreis CRC</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Robert Hüneburg, Oberarzt der Gastroenterologie an der Medizinischen Klinik und Poliklinik I für Allgemeine Innere Medizin, und Prof. Dr. Jacob Nattermann, stellvertretender Klinikdirektor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I für Innere Medizin, wurden beim Deutschen Krebskongress in Berlin mit dem Takeda Oncology Forschungspreis CRC 2026 (1. Platz) ausgezeichnet. Der Preis wurde 2026 erstmals auch im Bereich Darmkrebs vergeben.</p>
<p>Der mit 20.000 Euro dotierte Preis würdigt ihr Forschungsprogramm zur Verbesserung der Vorsorge bei Menschen mit Lynch-Syndrom, der häufigsten erblichen Form von Darmkrebs. Betroffene haben ein deutlich erhöhtes Risiko, im Laufe ihres Lebens erneut zu erkranken – selbst bei regelmäßiger Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen.</p>
<p>Das Bonner Team untersucht, wie sich diese Vorsorge weiter verbessern lässt. Im Mittelpunkt steht die Studie CADLY2. Sie prüft, ob eine Darmspiegelung mit Unterstützung künstlicher Intelligenz dabei hilft, Veränderungen noch zuverlässiger zu erkennen als die herkömmliche Untersuchung.</p>
<p>Zusätzlich werteten die Forschenden Langzeitdaten von Patientinnen und Patienten aus, die bereits wegen Darmkrebs operiert wurden. Dabei zeigte sich, dass trotz regelmäßiger Nachsorge etwa jede fünfte Person im Verlauf erneut einen Tumor entwickelte. Bestimmte Faktoren wie höheres Alter, männliches Geschlecht oder die Lage des ursprünglichen Tumors spielten dabei eine Rolle.</p>
<p>Ziel der Forschung ist es, Risikopersonen künftig noch individueller zu betreuen, Vorsorgeintervalle gegebenenfalls anzupassen und Darmkrebs bei erblich belasteten Menschen möglichst früh oder idealerweise ganz zu verhindern.</p>
<p>Mit der Auszeichnung wird die Forschungsleistung der beiden Bonner Wissenschaftler auf nationaler Ebene gewürdigt.</p>
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<p><strong>Das Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Bonn</strong> ist das interdisziplinäre Krebszentrum des Universitätsklinikums Bonn. Unter seinem Dach arbeiten alle Kliniken und Institute am Universitätsklinikum zusammen, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung aller onkologischen Erkrankungen befassen. Das CIO Bonn gehört zum bundesweiten Netzwerk ausgewählter Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. 2018 wurde aus dem seit 2007 bestehenden CIO Köln Bonn mit den universitären Krebszentren aus Aachen, Köln und Düsseldorf das "Centrum für Integrierte Onkologie - CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf" gegründet. Gemeinsam gestaltet dieser Verbund die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen.</p>
<p><strong>Zum Universitätsklinikum Bonn:</strong> Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Auszeichnung</category>
                            
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                                <category>Bonn</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 10:39:00 +0100</pubDate>
                        <title>1,06 Millionen für Verbundprojekt zu Speicheldrüsenkarzinomen</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/106-millionen-fuer-verbundprojekt-zu-speicheldruesenkarzinomen</link>
                        <description>Projekt „MoSaic“ untersucht molekulare Resistenzmechanismen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://www.krebshilfe.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Deutsche Krebshilfe</a> fördert ein Verbundprojekt zu Speicheldrüsenkarzinomen mit 1,06 Millionen Euro. Die Mittel werden im Rahmen der 12. Ausschreibung (2025) des Förderschwerpunkts „Translationale Onkologie“ bewilligt. Geleitet wird das Projekt von Univ.-Prof. Dr. Jens Peter Klußmann und Dr. Marcel Mayer von der <a href="https://hno.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde der Uniklinik Köln</a>, zusammen mit den Projektpartnern der Uniklinik Köln, der <a href="https://www.charite.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Charité – Universitätsmedizin Berlin</a> und des <a href="https://www.uniklinikum-jena.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Universitätsklinikum Jena</a>.</p>
<p>Das geförderte Projekt trägt den Titel „MoSaic“ (Entschlüsselung molekularer Mechanismen beim Speicheldrüsenkarzinom durch Multi-Omics-Analysen sequentieller Proben zur Verbesserung und Etablierung gezielter Therapien). Ziel ist es, die molekularen Ursachen von Therapieresistenzen bei Speicheldrüsenkarzinomen zu identifizieren und so neue, gezielte und wirksamere Therapieansätze zu ermöglichen.</p>
<p>Speicheldrüsenkarzinome gelten als seltene und biologisch heterogene Tumorerkrankungen. Insbesondere in der metastasierten Situation sind sie schwer behandelbar. Herkömmliche Chemo- und Immuntherapien zeigen häufig nur eine geringe Wirksamkeit. Auch moderne zielgerichtete Therapien verlieren oftmals rasch an Effektivität.</p>
<p>Das Forschungsvorhaben setzt hier an: Über einen Zeitraum von drei Jahren werden moderne Multi-Omics-Analysen an Patientenproben vor und nach Systemtherapien durchgeführt, um zentrale Resistenzmechanismen zu identifizieren. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in präklinischen Modellen überprüft und anschließend in die klinische Versorgung überführt werden.</p>
<p>Ergänzend ist die Etablierung eines interdisziplinären Tumorboards sowie der Aufbau eines bundesweiten, prospektiven Registers geplant. Ziel ist es, die Therapie von Patientinnen und Patienten mit Speicheldrüsenkarzinomen nachhaltig zu verbessern und deutschlandweit zu harmonisieren.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Kopf-Hals-Tumorzentrum</category>
                            
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                                <category>Speicheldrüsenkrebs</category>
                            
                                <category>Köln</category>
                            
                                <category>Deutsche Krebshilfe</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 07:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Präzise Wirkstoffe gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/praezise-wirkstoffe-gegen-bauchspeicheldruesenkrebs</link>
                        <description>Deutsche Krebshilfe finanziert das Bonner Forschungsprojekt PrepAIred gegen die tödliche Krebserkrankung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn, 18. Februar – Trotz intensiver Forschung ist Bauchspeicheldrüsenkrebs nach wie vor eine der tödlichsten Krebsarten. Obwohl nur rund vier Prozent aller Krebsneuerkrankungen die Bauchspeicheldrüse betreffen, ist diese Tumorentität die vierthäufigste Krebstodesursache in Deutschland. Zum Deutschen Krebskongress 2026 stellt die Deutsche Krebshilfe nun drei großangelegte Projekte vor, die sie im Rahmen ihres Förderschwerpunkts „Deutsche Allianz Pankreaskarzinom“ fördert. In dem geförderten Projekt PrepAIred wollen Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn in Kooperation mit der Universität North Carolina (USA) mittels KI-basiertem Protein-Design gezielt Bauchspeicheldrüsenkrebs bekämpfen. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit insgesamt 1,99 Millionen Euro über einen Zeitraum von vier Jahren.</strong></p>
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<p>Bauchspeicheldrüsenkrebs, fachsprachlich Pankreaskarzinom (PDAC), gehört zu den tödlichsten Krebsarten und weist eine Fünf-Jahres-Überlebensrate von nur etwa zehn Prozent auf. „Herkömmliche Therapien scheitern oft am dichten, schwer durchdringbaren Tumorgewebe und an der starken Immunsuppression innerhalb des Tumormilieus“, sagt PD Dr. Gregor Hagelüken vom Institut für Strukturbiologie am UKB. Da setzt das Forschungskonsortiums PrepAIred an, das er zusammen mit Prof. Dr. Michael Hölzel, Direktor des Instituts für Experimentelle Onkologie am UKB, leitet. Beide sind Mitglied des Exzellenzclusters ImmunoSenstation3 und des Transdisziplinaren Forschungsbereich (TRA) „Life and Health“ der Universität Bonn. Das Projektziel ist es, mit Zuhilfenahme von künstlicher Intelligenz kleine Proteine zu entwickeln, die diese gewebespezifischen Barrieren besser überwinden sowie gleichzeitig die Tumorzellen gezielt erkennen und binden können.</p>
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<h3>Mit KI kreierten Mini-Antikörper schwer zugängliche Tumore bekämpfen</h3>
<p>Dazu nutzt das Projekt-Team bahnbrechende KI-Tools, die Proteinstrukturen und -funktionen rechnerisch vorhersagen und gezielt gestalten können. „Die so entwickelten sogenannten AI-Minibinder sollen kleiner, stabiler und wirksamer als klassische Antikörper sein und so auch schwer zugängliche Tumorregionen erreichen“, sagt Prof. Hölzel. Ein interdisziplinäres Team aus Strukturbiologen, Onkologen, Chirurgen, Genomforschern und Pathologen arbeitet gemeinsam an der Entwicklung, Optimierung und präklinischen Testung dieser neuartigen Moleküle. Von Patient*innen abgeleitete Organoide und innovative 3D-Modelle nutzen die Forschenden, um die Wirksamkeit und Sicherheit der AI-Minibinder ohne Tierversuche realitätsnah zu prüfen. „Langfristig könnte die Forschung den Weg für neue Diagnose- und Therapieverfahren ebnen, etwa in Form bildgebender Sonden oder immuntherapeutischer Wirkstoffen“, sagt Hagelüken und Hölzel ergänzt: „Das Projekt PrepAIred steht beispielhaft für den Einsatz von KI zur Verbesserung der Krebsmedizin.“</p>
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<h3>Deutsche Krebshilfe will Fortschritte allen zugänglich machen</h3>
<p>Mit der „Deutschen Allianz Pankreaskarzinom“ versammelt die Deutsche Krebshilfe die renommiertesten Wissenschaftler*innen aus dem Feld der Pankreaskarzinomforschung unter einem Dach. Den Kern der Allianz bilden drei Forschungskonsortien, die an insgesamt 23 universitären Standorten in Deutschland sowie jeweils drei Universitäten der USA und der Niederlande angesiedelt sind. Gemeinsam arbeiten sie daran, das Pankreaskarzinom auf molekularer Ebene besser zu verstehen und daraus neue, personalisierte Therapiekonzepte zu entwickeln. Moderne Technologien wie künstliche Intelligenz sollen helfen, Bauchspeicheldrüsenkrebs klinisch besser zu charakterisieren.</p>
<p>Über die Förderung der einzelnen Forschungsprojekte hinaus setzt die Deutsche Krebshilfe bewusst auf Strukturaufbau. So wird sie in Kürze eine separate Ausschreibung für eine übergeordneten Forschungs- und Koordinationsplattform veröffentlichen, deren Ziel es ist, alle in Deutschland zum Pankreaskarzinom forschenden Expert*innen in die Allianz zusammenzubringen und auch international eng zu vernetzen.</p>
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<p><strong>Wissenschaftlicher Kontakt:</strong><br> PD Dr. Gregor Hagelueken&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br> Institut für Strukturbiologie<br> Universitätsklinikum Bonn<br> ImmunoSensation<sup>3</sup>&nbsp;&amp;TRA „Life &amp; Health“, Universität Bonn<br> Telefon: +49 228 287-51200<br> E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,jcignwgmgpBwpk/dqpp0fg" data-mailto-vector="2">hagelueken(at)uni-bonn.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bildnachweis:&nbsp;</strong>Herzzentrum am&nbsp;UKB&nbsp;/ Felix Heyder</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong><br> Dr. Inka Väth<br> stellv. Pressesprecherin am Universitätsklinikum Bonn (UKB)<br> Stabsstelle Kommunikation und Medien am Universitätsklinikum Bonn<br> Telefon: (+49) 228 287-10596<br> E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,kpmc0xcgvjBwmdqpp0fg" data-mailto-vector="2">inka.vaeth(at)ukbonn.de</a></p>
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<p><strong>Das Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Bonn</strong> ist das interdisziplinäre Krebszentrum des Universitätsklinikums Bonn. Unter seinem Dach arbeiten alle Kliniken und Institute am Universitätsklinikum zusammen, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung aller onkologischen Erkrankungen befassen. Das CIO Bonn gehört zum bundesweiten Netzwerk ausgewählter Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. 2018 wurde aus dem seit 2007 bestehenden CIO Köln Bonn mit den universitären Krebszentren aus Aachen, Köln und Düsseldorf das "Centrum für Integrierte Onkologie - CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf" gegründet. Gemeinsam gestaltet dieser Verbund die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen.</p>
<p><strong>Zum Universitätsklinikum Bonn:</strong> Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Onkologisches Zentrum</category>
                            
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