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            <title>CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf Nachrichten</title>
            <link>https://krebszentrum-cio.de/</link>
            <description>aktuelle Nachrichten vom Centrum für Integrierte Onkologie Aachen Bonn Köln Düsseldorf</description>
            <language>de-de</language>
            
                <copyright>CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf</copyright>
            
            
            <pubDate>Sun, 16 Aug 2026 18:07:11 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sun, 16 Aug 2026 18:07:11 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 17:38:05 +0200</pubDate>
                        <title>Krebsforschung statt Schulferien</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/krebsforschung-statt-schulferien</link>
                        <description>CIO Summer Academy 2026 an der Uniklinik Köln endet heute</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Heute (14.08.26) geht die zwölfte Summer Academy des&nbsp;<a href="https://cio.uk-koeln.de/" title="Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) an der Uniklinik Köln" target="_blank" rel="noreferrer">Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) an der Uniklinik Köln</a>&nbsp;zu Ende. Fünf naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe nutzten in diesem Jahr ihre Sommerferien, um für vier Wochen praxisnah die Welt der Krebsforschung kennenzulernen und herauszufinden, ob ein Studium der Biologie oder Medizin nach dem Abitur für sie infrage kommt.</p>
<p>Unterstützt von engagierten Mentorinnen und Mentoren arbeiteten die Teilnehmenden in verschiedenen Laboren und einer Studiengruppe an eigenen wissenschaftlichen Projekten. Dabei erhielten sie die Möglichkeit, Forschung unter realistischen Bedingungen kennenzulernen, eigene Experimente durchzuführen und wissenschaftliche Fragestellungen selbstständig zu bearbeiten. Ergänzt wurde die praktische Arbeit durch ein englischsprachiges Vorlesungsprogramm, das wichtige theoretische Grundlagen aus der Onkologie vermittelte. Eine Besonderheit der diesjährigen Summer Academy waren die Bewerbungen bzw. Teilnehmenden aus dem Ausland. Dass Schülerinnen und Schüler auch über die Grenzen Deutschlands hinaus auf das Programm aufmerksam werden und sich eigeninitiativ für eine Teilnahme bewerben, zeigt die wachsende Bekanntheit und Attraktivität der CIO Summer Academy.</p>
<p>In diesem Jahr beteiligten sich Labore aus den Bereichen&nbsp;<a href="https://viszeral-tumorchirurgie.uk-koeln.de/forschung/molekulare-onkologie/tumormikromilieu-tumormetabolismus-therapieresistenz/" title="Chirurgie" target="_blank" rel="noreferrer">Chirurgie</a>,&nbsp;<a href="https://biochemie-med.uni-koeln.de/forschung/arbeitsgruppen/ag-walczak" title="Biochemie" target="_blank" rel="noreferrer">Biochemie</a>,&nbsp;<a href="https://innere1.uk-koeln.de/forschung/arbeitsgruppen-labore/labor-fuer-tumorgenetik-und-zellbiologie/" title="Translationale Forschung" target="_blank" rel="noreferrer">Translationale Forschung</a>, und&nbsp;<a href="https://kardiologie.uk-koeln.de/forschung/immunzellantwort-in-kardiovaskulaeren-erkrankungen/" title="Kardio-Onkologie" target="_blank" rel="noreferrer">Kardio-Onkologie</a>&nbsp;sowie eine&nbsp;<a href="https://www.lungcancergroup.de/" title="Studiengruppe " target="_blank" rel="noreferrer">Studiengruppe&nbsp;</a>an dem Programm. Die Teilnehmenden beschäftigten sich dabei mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Fragestellungen und erhielten Einblicke in moderne Methoden und Arbeitsweisen der onkologischen Forschung. Mehrmals pro Woche ergänzten Vorlesungen die praktische Arbeit und vermittelten Wissen von den Grundlagen der Krebsbiologie bis hin zu aktuellen Forschungsansätzen.</p>
<p>Den Abschluss der Summer Academy bildete die Präsentation der eigenen Projektergebnisse vor Familie, Freunden sowie den beteiligten Mentorinnen und Mentoren. Dabei konnten die Teilnehmenden zeigen, was sie während ihrer Zeit an der Uniklinik Köln gelernt und in ihren Projekten erarbeitet hatten.</p>
<p>Dr. Cornelia von Levetzow, Managing Director des Centrums für Integrierte Onkologie Aachen Bonn Köln Düsseldorf sowie Initiatorin und Projektleiterin der CIO Summer Academy in Köln, freut sich über die Entwicklung des Programms: „Besonders schön ist es für uns jedes Jahr, ehemalige Teilnehmende bei unserem Summer Academy Fest wiederzusehen und zu erfahren, wie sie sich entwickelt haben und welche spannenden Wege sie inzwischen eingeschlagen haben. Es ist eine besondere Freude zu erleben, welche nachhaltigen Impulse die Summer Academy setzt und wie die Verbindung auch über die gemeinsame Zeit hinaus bestehen bleibt.“</p>
<p>Weitere Informationen zur CIO Summer Academy gibt es auf der&nbsp;<a href="https://cio.uk-koeln.de/cio-koeln/karriere/cio-summer-academy/" title="Website des CIO Köln " target="_blank" rel="noreferrer">Website des CIO Köln&nbsp;</a>und auf&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/reels/C-aB8-FKgNo/" title="Instagram" target="_blank" rel="noreferrer">Instagram</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Onkologisches Zentrum</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 17:31:00 +0200</pubDate>
                        <title>Forschung zur Präzisionsmedizin bei Neuroblastomen</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/forschung-zur-praezisionsmedizin-bei-neuroblastomen</link>
                        <description>Förderung der Marga und Walter Boll-Stiftung mit über 150.000 Euro</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Priv.-Doz. Dr. Carolina Rosswog aus der Abteilung für&nbsp;<a href="https://kinderklinik.uk-koeln.de/forschung/onkologie/experimentelle-kinderonkologie/" title="Experimentelle Pädiatrische Onkologie der Uniklinik Köln" target="_blank" rel="noreferrer">Experimentelle Pädiatrische Onkologie der Uniklinik Köln</a>&nbsp;erhält von der&nbsp;<a href="https://www.bollstiftung.de/" title="Marga und Walter Boll-Stiftung" target="_blank" rel="noreferrer">Marga und Walter Boll-Stiftung</a>&nbsp;eine Forschungsförderung in Höhe von 151.200 Euro. Im Mittelpunkt des geförderten Projekts „Telomererhaltungsmechanismen als prognostischer und prädiktiver Marker im Neuroblastom: Etablierung einer molekularen Risikostratifizierung“ steht die Verbesserung der individuellen Risikoabschätzung und Therapieplanung für Kinder mit Neuroblastom.</p>
<p>Das Team der Experimentellen Pädiatrischen Onkologie untersucht sogenannte Telomererhaltungsmechanismen, molekulare Prozesse, die es Tumorzellen ermöglichen, sich unbegrenzt zu teilen und dadurch weiter zu wachsen. Vorarbeiten der Arbeitsgruppe haben gezeigt, dass diese Mechanismen eine besonders präzise Einschätzung des individuellen Krankheitsverlaufs ermöglichen und sich hervorragend für die Risikoeinteilung von Kindern mit Neuroblastom eignen.</p>
<p>Im Rahmen des von der Stiftung geförderten Projekts sollen diese Erkenntnisse nun in einer großen Patientenkohorte bestätigt werden. Darüber hinaus wird untersucht, ob sich Tumoren mit unterschiedlichen Telomererhaltungsmechanismen in ihrem Ansprechen auf die derzeit eingesetzten Therapien unterscheiden. Ziel ist es, prognostische und prädiktive Biomarker für den klinischen Einsatz zu etablieren, die künftig eine noch individuellere Behandlungsplanung ermöglichen. Langfristig soll die Therapie von Kindern mit Neuroblastom dadurch gezielter an das persönliche Erkrankungsrisiko und die biologischen Eigenschaften des Tumors angepasst werden. So sollen die Heilungschancen verbessert und gleichzeitig unnötige Nebenwirkungen sowie langfristige Folgen einer Übertherapie vermieden werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Kinderonkologie</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 04 Aug 2026 10:08:00 +0200</pubDate>
                        <title>Krebsmedizin in NRW erneut ausgezeichnet</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/krebsmedizin-in-nrw-erneut-ausgezeichnet</link>
                        <description>Deutsche Krebshilfe bestätigt Förderung des CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf als „Onkologisches Spitzenzentrum“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die vier Universitätskliniken Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf können ihre gemeinsame onkologische Spitzenforschung und Versorgung im Rahmen des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO ABCD) weiter vorantreiben: Die Deutsche Krebshilfe hat die Förderung des CIO mit sechs Millionen Euro für weitere vier Jahre bestätigt.</p>
<p>„Mit den von ihr initiierten und geförderten Comprehensive Cancer Center (CCCs) hat die Deutsche Krebshilfe ein europaweit einzigartiges Netzwerk der onkologischen Spitzenmedizin geschaffen. Die stetige Weiterentwicklung der Zentren bringt uns dem Ziel immer näher, dass alle Menschen mit Krebs in Deutschland von der Expertise der Spitzenzentren profitieren – unabhängig davon, wo sie behandelt werden. Dafür tragen die CCCs ihr Wissen und ihre In-novationen in die jeweiligen Regionen und stärken so die Krebsversorgung auch an anderen Kliniken und Facharztpraxen“, sagt Gerd Nettekoven, Vorstand der Deutschen Krebshilfe.</p>
<p>Nach dem Zusammenschluss der vier universitären Krebszentren Aachen, Bonn, Köln, Düsseldorf im Rahmen des CIO 2018 ist dies bereits die dritte Förderung durch die Stiftung Deutsche Krebshilfe. Univ.-Prof. Dr. Tim H. Brümmendorf, Direktor des CIO Aachen, hat das CIO ABCD bis Juni 2026 während der letzten Förderperiode angeführt und freut sich über die Bestätigung der geleisteten Arbeit: „Ohne dieses Programm der Onkologischen Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe wäre die enge, standortübergreifende Zusammenarbeit, wie wir sie heute im CIO ABCD leben, nicht möglich gewesen. Wir sind der Deutschen Krebshilfe daher extrem dankbar – für die kontinuierliche Förderung und das Vertrauen.“ Der aktuelle Direktor des CIO ABCD, Univ.-Prof. Dr. Peter Brossart, auch langjähriger Direktor des CIO Bonn, ergänzt: „Diese Auszeichnung zeigt, was möglich wird, wenn vier starke Onkologische Zentren ihre Expertise wirklich bündeln – zum unmittelbaren Nutzen unserer Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen.“</p>
<p>Die vier CIO-Standorte haben durch ihre Zusammenarbeit auf mehreren Ebenen in den vergangenen Jahren beachtliche Fortschritte erzielt – von der Versorgungsforschung über klinische Studien bis hin zur Patientenbeteiligung:</p>
<p><strong>Neues Satellitenmodell erhöht Attraktivität für Krebs-Studien</strong><br> Ein wichtiges Projekt der letzten Jahre ist die Etablierung des sogenannten <a href="/klinische-studien/cio-satellitenmodell">CIO ABCD-Satellitenmodells</a>: Nach Überwindung umfangreicher regulatorischer Hürden können die vier Standorte heute gemeinsam als ein einziges teilnehmendes Zentrum an interventionellen klinischen Studien teilnehmen – mit einem Hauptzentrum und bis zu drei Satelliten je ausgewählter Studie. Zusätzlich haben sich die vier zuständigen Ethikkommissionen der CIO-Standorte auf ein koordiniertes Verfahren für klinische Studien geeinigt, dass die Abläufe für alle vier Standorte vereinheitlicht und beschleunigt.</p>
<p>Dies steigert die Attraktivität des CIO als Partner für internationale klinische Studien deutlich.</p>
<p><strong>Versorgung und Management: Patienten aktiv eingebunden</strong><br> Auch mit Blick auf Management und klinische Versorgung hat sich viel getan: Patientenvertreterinnen und -vertreter sind inzwischen fest in die Aktivitäten rund um klinische Studien eingebunden und wirken aktiv in den lokalen Vorständen sowie im gemeinsamen Vorstand des CIO ABCD mit. Auch ein neu gegründeter <a href="/ueber-das-cio/patientenboard">gemeinsamer Patientenbeirat</a> setzt sich für die Interessen der Patientinnen, Patienten und ihrer Angehörigen ein.</p>
<p><strong>Gemeinsame Tumorboards für eine abgestimmte, interdisziplinäre Behandlung</strong><br> Im Zentrum der interdisziplinären Versorgung in einem zertifizierten Krebszentrum stehen die sogenannten <a href="/kontakt/tumorboards">Tumorboards</a>: In diesen Fallkonferenzen stimmen Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen gemeinsam die korrekte Diagnose und die individuell beste Therapie für jeden einzelnen Patienten ab; einschließlich einer möglicher Studienteilnahme. An allen vier CIO-Standorten zusammen gibt es 74 Tumorboards, in denen in 2025 mehr als 66.000 Fälle individuell besprochen wurden.</p>
<p>In den lokalen und im gemeinsamen MTB wurden allein in 2025 mehr als 1.400 Patientinnen und Patienten besprochen. Für besonders komplexe molekularpathologische Befunde tagt im CIO das gemeinsame, standortübergreifende „Molekulare Tumorboard<strong>“ </strong>(MTB)<strong> </strong>aller vier Häuser – zweiwöchentlich und per Videokonferenz. Ergänzend dazu wurde ein standortübergreifendes „iTOX-Board“ zur interdisziplinären Steuerung von Nebenwirkungen, die durch moderne Immuntherapien entstehen können, etabliert – ein Konzept, das inzwischen als Vorbild für eine bundesweite Initiative der deutschen Comprehensive Cancer Center dient.</p>
<p><strong>Exzellenz Netzwerk NRW und KI-Projekt KIMONA</strong><br> Über die eigene Region hinaus hat das CIO ABCD gemeinsam mit dem Partner-Netzwerk in Westfalen (Essen/Münster) das Exzellenz Netzwerk NRW Onkologie gegründet. Erstes gemeinsames erstes Projekt ist <a href="/forschung/kimona">KIMONA</a>, ein Vorhaben zur KI-basierten Strukturierung klinischer Real-World-Daten – ein wichtiger Schritt, um onkologische Versorgung in ganz NRW datenbasiert weiterzuentwickeln.</p>
<p><strong>Versorgungsforschung: Ein virtuelles Netzwerk für alle vier Standorte</strong><br> Um die zahlreichen Aktivitäten der Versorgungsforschung (Health Service Research, HSR) an den vier Standorten besser zu bündeln, hat das CIO ABCD ein neues, standortübergreifendes virtuelles Forschungsinstitut ins Leben gerufen: das <a href="/forschung/health-services-research-network">HSR-ONCO-NET</a>. Es orchestriert den Zugang zu den unterschiedlichen Methoden und Inhalten der Versorgungsforschung an allen vier CIO-Standorten und macht deren Expertise erstmals gemeinsam nutzbar.</p>
<p><strong>Fortbildungsprogramme und Nachwuchsförderung </strong><br> 2024 hat das CIO zwei neue, standortübergreifende Veranstaltungsreihen ins Leben gerufen: Beim monatlichen „<a href="/cio-aktuell/patiententag-abcd/patiententag-aktuelles-programm">CIO Online Patiententag</a>“ informieren Fachleute aller vier Häuser Patientinnen und Patienten über aktuelle Themen aus der Onkologie und beantworten live ihre Fragen.<br> An Ärztinnen und Ärzte in NRW richtet sich das Format „<a href="/cio-aktuell/cio-connect">CIO Connect</a>“: In dieser Reihe berichten die Sprecherinnen und Sprecher der 35 Interdisziplinären Onkologischen Projektgruppen (IOPs) des CIO über den aktuellen Behandlungsstandard sowie die neuesten Erkenntnisse aus ihren jeweiligen Schwerpunktbereichen.</p>
<p>Auch bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses arbeiten die vier Standorte eng zusammen: Mit der gemeinsamen <a href="https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/vier-millionen-euro-fuer-junge-forschende-in-der-onkologie?origin=search" target="_blank">„Mildred Scheel School of Oncology ABCD“</a> (MSSO ABCD) wird der wissenschaftliche Austausch zwischen den Standorten aktiv gestärkt. Das Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum am CIO – als einziges seiner Art in NRW – wurde ebenfalls erst kürzlich wieder von der Deutschen Krebshilfe finanziell unterstützt. Dadurch können vielversprechende junge Krebsforscherinnen und -forscher über alle Karrierestufen hinweg gezielt gefördert werden – bei gleichzeitig besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie.</p>
<p><a href="https://www.krebshilfe.de/informieren/presse/pressemitteilungen/netzwerk-der-spitzenmedizin-weiter-ausgebaut/" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemeldung der Deutschen Krebshilfe</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Augentumoren</category>
                            
                                <category>Akute Leukämien und MDS</category>
                            
                                <category>Bauchspeicheldrüsenkrebs</category>
                            
                                <category>Brustkrebs</category>
                            
                                <category>Chronisch lymphatische Leukämie</category>
                            
                                <category>Darmkrebs</category>
                            
                                <category>Eierstockkrebs</category>
                            
                                <category>Gebärmutterkrebs</category>
                            
                                <category>Gebärmutterhalskrebs</category>
                            
                                <category>Harnblasenkarzinom</category>
                            
                                <category>Hautkrebs</category>
                            
                                <category>Hirntumoren</category>
                            
                                <category>Hodenkrebs</category>
                            
                                <category>Kinderonkologie</category>
                            
                                <category>Leberkrebs</category>
                            
                                <category>Lungenkrebs</category>
                            
                                <category>Lymphom</category>
                            
                                <category>Magenkrebs</category>
                            
                                <category>Multiples Myelom</category>
                            
                                <category>Mundhöhlenkrebs</category>
                            
                                <category>Mundrachenkrebs</category>
                            
                                <category>Myeloproliferative Neoplasien</category>
                            
                                <category>Neuroendokrine Neoplasien</category>
                            
                                <category>Nierenzellkarzinom</category>
                            
                                <category>Prostatakrebs</category>
                            
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                                <category>Speicheldrüsenkrebs</category>
                            
                                <category>Speiseröhrenkrebs</category>
                            
                                <category>Sarkome</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 11:34:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neues Centrum bei Rezidivtumoren im weiblichen Becken</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/neues-centrum-bei-rezidivtumoren-im-weiblichen-becken</link>
                        <description>Interdisziplinäre Versorgung und innovative Forschung unter einem Dach</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Uniklinik Köln hat das Centrum zur Behandlung und Erforschung von Rezidivtumoren im weiblichen Becken (CRB) gegründet. Das neue Centrum ist im <a href="https://cio.uk-koeln.de/" title="Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln " target="_blank" rel="noreferrer">Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln </a>verankert und bündelt die spezialisierte klinische Versorgung, die translationale Forschung sowie die Durchführung klinischer Studien für Patientinnen mit wiederkehrenden Tumorerkrankungen im weiblichen Becken.</p>
<p>„Ziel des CRB ist es, Patientinnen mit Rezidivtumoren im weiblichen Becken eine hochspezialisierte, klar strukturierte und interdisziplinär abgestimmte Versorgung anzubieten. Durch fest etablierte Versorgungswege und die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Fachdisziplinen können wir komplexe Therapiekonzepte konsequent am individuellen Krankheitsverlauf ausrichten und die Behandlungsqualität nachhaltig verbessern“, sagt Univ.-Professor Dr. med. Florin-Andrei Taran, Sprecher des neuen Centrums und Direktor der <a href="https://frauenheilkunde.uk-koeln.de/" title="Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Gynäkologische Onkologie der Uniklinik Köln" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Gynäkologische Onkologie der Uniklinik Köln</a>.</p>
<p>Tumorrezidive im weiblichen Becken stellen eine besonders komplexe medizinische Herausforderung dar. Für viele dieser Erkrankungen existieren bislang keine einheitlichen, evidenzbasierten Therapiekonzepte. Das CRB verfolgt daher das Ziel, die vorhandene fachliche Kompetenz, die langjährig etablierten interdisziplinären Versorgungsstrukturen sowie die besondere operative und onkologische Expertise der Uniklinik Köln gezielt zu bündeln, weiterzuentwickeln und für Patientinnen optimal nutzbar zu machen.</p>
<p>Ein zentrales Merkmal des CRB ist seine interdisziplinäre Aufstellung. Beteiligt sind unter anderem die Klinik für Frauenheilkunde und Gynäkologische Onkologie, <a href="https://viszeral-tumorchirurgie.uk-koeln.de/" title="Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie</a>, <a href="https://urologie.uk-koeln.de/" title="Klinik für Urologie" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik für Urologie</a>, <a href="https://innere1.uk-koeln.de/" title="Klinik I für Innere Medizin mit Schwerpunkt Onkologie" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik I für Innere Medizin mit Schwerpunkt Onkologie</a>, <a href="https://strahlentherapie.uk-koeln.de/" title="Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie</a>, die <a href="https://orthopaedie-unfallchirurgie.uk-koeln.de/" title="Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastisch-Ästhetische Chirurgie" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastisch-Ästhetische Chirurgie</a> sowie die Institute für <a href="https://radiologie.uk-koeln.de/" title="Radiologie" target="_blank" rel="noreferrer">Radiologie</a>, <a href="https://familiaere-tumorerkrankungen.uk-koeln.de/" title="Familiäre Tumorerkrankungen," target="_blank" rel="noreferrer">Familiäre Tumorerkrankungen,</a><a href="https://nuklearmedizin.uk-koeln.de/" title="Nuklearmedizin" target="_blank" rel="noreferrer">Nuklearmedizin</a>, <a href="https://pathologie.uk-koeln.de/institut/" title="Pathologie und Neuropathologie" target="_blank" rel="noreferrer">Pathologie und Neuropathologie</a>. Das Centrum fungiert dabei als koordinierende Dachstruktur und ermöglicht eine eng abgestimmte, hochspezialisierte Versorgung über Fachgrenzen hinweg.</p>
<p>Ein besonderer Schwerpunkt des CRB liegt auf der Forschung. Diese umfasst die Grundlagenforschung, die Entwicklung neuer medizintechnischer Verfahren sowie die translationale Therapieentwicklung, bei der wissenschaftliche Erkenntnisse gezielt in die klinische Anwendung überführt werden. Inhaltlich konzentriert sich die Forschung insbesondere auf Krebserkrankungen der Eierstöcke (Ovarialkarzinom), der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom) und des Gebärmutterhalses (Zervixkarzinom). Neben der experimentellen und translationalen Forschung werden im CRB sowohl medikamentöse klinische Studien der Phasen I bis III als auch operative Studien durchgeführt, um neue Therapieansätze systematisch zu prüfen und die Versorgung der Patientinnen kontinuierlich zu verbessern.</p>
<p>Ein Beispiel für moderne, interdisziplinäre Therapiekonzepte im CRB ist die Hypertherme Intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC). Dieses Verfahren wird insbesondere bei Tumorerkrankungen eingesetzt, die das Bauchfell betreffen, und verbindet operative und medikamentöse Therapieansätze. Zunächst werden im Rahmen einer großen Operation alle sichtbaren Tumorherde im Bauchraum entfernt. Direkt im Anschluss wird eine erwärmte Chemotherapielösung für etwa 60 bis 90 Minuten durch den Bauchraum gespült, bevor die Flüssigkeit wieder entfernt und die Operation abgeschlossen wird. Die HIPEC verdeutlicht exemplarisch die enge Zusammenarbeit zwischen gynäkologischer Onkologie und Viszeralchirurgie im CRB.</p>
<p>Darüber hinaus versteht sich das CRB als Plattform für Lehre, Fort- und Weiterbildung, für den interdisziplinären fachlichen Austausch sowie für eine strukturierte Öffentlichkeitsarbeit. Ziel ist es, die besondere Expertise des Zentrums sichtbar zu machen und Patientinnen sowie zuweisende Ärztinnen und Ärzte umfassend zu informieren.</p>
<p>Weitere Informationen zum Centrum CRB finden Interessierte <a href="https://cio.uk-koeln.de/krebs-behandlung/gynaekologische-krebserkrankungen/centrum-zur-behandlung-und-erforschung-von-rezidivtumoren-im-weiblichen-becken/" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 10:00:47 +0200</pubDate>
                        <title>Hodenkrebs: Gute Heilungschancen bei früher Diagnose</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/hodenkrebs-gute-heilungschancen-bei-frueher-diagnose</link>
                        <description>Prof. Dr. Axel Heidenreich in der „Sprechstunde“ im Deutschlandfunk</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Medizin-Podcast <a href="https://www.deutschlandfunk.de/sprechstunde-100.html" title="„Sprechstunde“ des Deutschlandfunks" target="_blank" rel="noreferrer">„Sprechstunde“ des Deutschlandfunks</a> stand am 28. Juli eine Krebserkrankung im Mittelpunkt, die vor allem jüngere Männer betrifft: Hodenkrebs. Mit rund 4.000 Neuerkrankungen pro Jahr gehört er in Deutschland zwar zu den selteneren Krebsarten, ist aber die häufigste bösartige Tumorerkrankung bei jungen Männern. Früh erkannt, liegen die Heilungschancen bei mehr als 90 Prozent. Auch in fortgeschrittenen Stadien lässt sich die Erkrankung meist gut behandeln.</p>
<p>Univ.-Prof. Dr. Axel Heidenreich, Direktor der <a href="https://urologie.uk-koeln.de/" title="Klinik für Urologie der Uniklinik Köln" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik für Urologie der Uniklinik Köln</a>, erläutert in der Sendung, welche Faktoren das persönliche Erkrankungsrisiko erhöhen. Dazu gehören unter anderem ein früherer Hodenhochstand sowie genetische Einflüsse. Eine regelmäßige Selbstuntersuchung kann dazu beitragen, Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen. Männer sollten dabei insbesondere auf schmerzlose Verhärtungen, Knötchen oder eine Veränderung von Größe und Beschaffenheit eines Hodens achten.</p>
<p>Im Gespräch erklärt Prof. Heidenreich zudem, wie die weitere Diagnostik und Behandlung bei einem Verdacht auf Hodenkrebs ablaufen. Wichtig für die Patienten ist die Einholung einer zweiten Meinung an einem ausgewiesenen und in der Therapie der Hodentumoren spezialisierten Zentrum. Diesbezüglich ist bekannt, dass die Heilungsraten fortgeschrittener Tumoren verbessert und die langfristigen Folgen der Therapie (Unfruchtbarkeit, Herz-Kreislauferkrankungen, Zweittumoren) durch risikoadaptierte Individualisierung minimiert werden. Der <a href="https://www.deutschlandfunk.de/hodenkrebs-gute-heilungschancen-bei-frueher-diagnose-100.html" title="vollständige Beitrag ist auf der Website des Deutschlandfunks" target="_blank" rel="noreferrer">vollständige Beitrag ist auf der Website des Deutschlandfunks</a> abrufbar.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Hodenkrebs</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Jul 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Core2Edge: Wie Tumorzellen das Gehirn erobern</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/core2edge-wie-tumorzellen-das-gehirn-erobern</link>
                        <description>Bonner Forscherteam entwickelt humanes Glioblastom-Modell, das Einblicke bis in die entferntesten Infiltrationszonen erlaubt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>28. Juli 2026</p>
<h1>Core2Edge: Wie Tumorzellen das Gehirn erobern</h1>
<h2>Bonner Forscherteam entwickelt humanes Glioblastom-Modell, das Einblicke bis in die entferntesten Infiltrationszonen erlaubt</h2>
<p><strong>Bonn, 28. Juli – Das Glioblastom ist ein aggressiver Hirntumor, der weit in das umliegende Hirngewebe einwächst. Auch nach der Operation bleiben deshalb Tumorzellen im Gehirn zurück und der Tumor tritt erneut auf. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn haben mit Core2Edge ein vollständig auf menschlichem Gewebe basierendes Modell entwickelt, das diese schwer zugänglichen Randbereiche des Tumors realitätsnah abbildet. Damit lässt sich die Invasionsfront untersuchen und neue Wirkstoffkandidaten lassen sich direkt an humanem Gewebe testen – und das ohne Tierversuche. Die Arbeit der Brain Tumor Translational Research Group wurde jetzt in der Fachzeitschrift Nature Protocols veröffentlicht.</strong></p>
<p>Das Glioblastom ist ein bösartiger Tumor des Gehirns und zählt zu den aggressivsten Tumorerkrankungen überhaupt. Trotz kombinierter Therapie aus Operation, Bestrahlung und Chemotherapie gibt es bislang keine Heilung. Ein Grund dafür ist das Invasionsverhalten der Tumorzellen: Sie wandern weit über den eigentlichen Tumor hinaus in gesundes Hirngewebe ein. Diese infiltrierenden Zellen lassen sich chirurgisch nicht vollständig entfernen und sind der Ausgangspunkt für das Wiederauftreten des Tumors – oft schon nach nur wenigen Monaten. „Wenn wir verstehen wollen, warum das Glioblastom trotz der heute verfügbaren Therapien in nahezu allen Fällen wiederkehrt, müssen wir genau jene infiltrativen Tumoranteile in den Blick nehmen, die nach der Operation im Gehirn verbleiben“, sagt Privatdozent Dr. Matthias Schneider, stellvertretender Direktor der Klinik für Neurochirurgie am UKB und Leiter der Brain Tumor Translational Research Group des UKB und der Universität Bonn. „Mit dem Core2Edge-Modell können wir diese Infiltrationszonen in einem vollständig auf menschlichem Gewebe basierenden Modellsystem untersuchen – in einer Form, die der klinischen Realität sehr nahekommt.“</p>
<h3>Core2Edge bringt Tumor und menschliches Hirngewebe in einem Modell zusammen</h3>
<p>Das Forschungsteam der Kliniken für Neurochirurgie und Neuroonkologie am UKB kombiniert im Core2Edge-Modell Glioblastom-Organoide – aus frisch gewonnenem Tumorgewebe gezüchtete Mini-Tumorgewebe – mit Schnittkulturen aus vitalem menschlichem Hirngewebe. Dabei handelt es sich um Hirngewebe, das im Rahmen neurochirurgischer Eingriffe als Zugangsgewebe routinemäßig mitentfernt werden muss und normalerweise verworfen wird. Für das Modell werden die Organoide in diese Schnittkulturen eingebracht und anschließend mit dem Hirngewebe zusammen kultiviert. So lässt sich die Tumorausbreitung im menschlichen Hirngewebe vom Tumorzentrum bis hin zu den einzelnen infiltrierenden Tumorzellen, wie sie in vom Tumor entfernten Hirnregionen vorkommen, untersuchen.</p>
<p>Ein besonderer methodischer Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der hochauflösenden dreidimensionalen Mikroskopie. Dafür wird das Gewebe nach der Fixierung zunächst gleichmäßig „aufgedehnt“, sodass Licht tiefer eindringen kann und feine Strukturen besser sichtbar werden. Anschließend wird das Präparat mit der sogenannten Light-Sheet-Fluoreszenzmikroskopie Ebene für Ebene durchleuchtet, wodurch sich das gesamte vom Tumor infiltrierte Hirnvolumen dreidimensional bis zur Einzelzellebene darstellen lässt. „Wir können die Ausbreitung der Tumorzellen nicht nur quantitativ erfassen, sondern auch morphologisch bis zur einzelnen infiltrierenden Zelle nachvollziehen“, erklärt Erstautor Ahmad Melhem, der das Core2Edge-Modell im Rahmen seiner Promotionsarbeit mitentwickelt hat. „Damit lassen sich die frühen Schritte der Invasion sowie die räumliche Organisation der Tumorzellen im menschlichen Gehirngewebe detailliert analysieren.“</p>
<p>Zusätzlich zur hochauflösenden Mikroskopie kamen Spatial-Transcriptomics-Analysen zum Einsatz. Diese Technologie macht sichtbar, welche Gene in einzelnen Tumorzellen aktiv sind und wo genau sich diese Zellen im Gewebe befinden. Das ist beim Glioblastom besonders wichtig, da sich selbst innerhalb eines einzelnen Tumors die Tumorzellen deutlich in ihren genetischen Aktivitätszuständen unterscheiden. Diese sogenannte intratumorale Heterogenität gilt als ein entscheidender Grund für die Therapieresistenz des Glioblastoms: Einzelne Zellpopulationen überstehen die Bestrahlung und Chemotherapie besser und führen zum erneuten Tumorwachstum. „Wir konnten zeigen, dass Core2Edge die intratumorale Heterogenität rekapituliert. Das ist ein weiterer Hinweis darauf, dass das Modell die Situation im Menschen realitätsnah erfasst“, sagt Dr. Anna-Laura Potthoff, Neurochirurgin und Clinician Scientist der Brain Tumor Translational Research Group. Damit schafft Core2Edge die Grundlage, künftig auch untersuchen zu können, welche zellulären Programme in den Infiltrationszonen aktiv sind und welche Ansatzpunkte sich daraus für neue Therapien ergeben könnten, die das Wiederauftreten des Tumors verzögern oder verhindern sollen.</p>
<p>Neben dieser Bedeutung für die Glioblastomforschung soll das Modell auch dazu beitragen, die Zahl von Tierversuchen zu verringern. „Da sich zentrale Aspekte der Glioblastombiologie, insbesondere Infiltration und intratumorale Heterogenität, in diesem Ansatz an menschlichem Gewebe untersuchen lassen, bietet Core2Edge eine ethisch und wissenschaftlich überzeugende Alternative zu Tierversuchen“, betont Schneider.</p>
<p><strong>Beteiligte Bonner Wissenschaftler:</strong><br> Die Arbeit der Brain Tumor Translational Research Group aus der Klinik für Neurochirurgie (Direktor: Prof. Dr. Hartmut Vatter), der Klinik für Neuroonkologie (Direktor: Prof. Dr. Ulrich Herrlinger) und dem Institut für Neuropathologie (Direktor: Prof. Dr. Torsten Pietsch) entstand in Zusammenarbeit unter anderem mit Dr. Juan E. Rodriguez Gatica und Prof. Dr. Ulrich Kubitscheck (beide Clausius-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, Universität Bonn), Prof. Dr. Andreas Schlitzer (Life &amp; Medical Sciences Institute (LIMES), Universität Bonn), Dr. Martin Schwarz (Institut für Experimentelle Epileptologie und Kognitionsforschung, UKB) sowie Prof. Dr. Michael Hölzel (Institut für Experimentelle Onkologie (IEO), UKB).</p>
<p><strong>Förderung:</strong><br> Gefördert wurde das Projekt durch die Mildred Scheel School of Oncology (MSSO) Cologne-Bonn der Deutschen Krebshilfe, durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Forschungsnetzwerks CANTAR (CANcer TARgeting) sowie durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zur Brain Tumor Translational Research Group gibt es unter:</strong><br> <a href="https://www.ukbonn.de/neurochirurgie/forschung/onkologische-forschung/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ukbonn.de/neurochirurgie/forschung/onkologische-forschung/</a></p>
<p><strong>Publikation:</strong> Ahmad Melhem, Barbara E. F. Pregler et al.: Core2Edge: A human glioblastoma organoid-brain slice model capturing infiltration and transcriptional heterogeneity from core to single-cell dispersion; Nature Protocols; DOI: <a href="https://doi.org/10.1038/s41596-026-01412-3" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1038/s41596-026-01412-3</a></p>
<p><strong>Wissenschaftlicher Kontakt:</strong><br> Priv.- Doz. Dr. med. Matthias Schneider<br> Leitender Oberarzt und Stellvertretender Direktor<br> Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie<br> Universitätsklinikum Bonn<br> Leiter Brain Tumor Translational Research Group<br> Universität Bonn<br> E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ocvvjkcu0uejpgkfgtBwmdqpp0fg" data-mailto-vector="2">matthias.schneider(at)ukbonn.de</a></p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong><br> Dr. Inka Väth<br> stellv. Pressesprecherin am Universitätsklinikum Bonn (UKB)<br> Stabsstelle Kommunikation und Medien am Universitätsklinikum Bonn<br> Telefon: (+49) 228 287-10596; E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,kpmc0xcgvjBwmdqpp0fg" data-mailto-vector="2">inka.vaeth(at)ukbonn.de</a></p>
<p><strong>Bildnachweis:</strong> Universitätsklinikum Bonn / Aljoscha Mismas</p>
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<p><strong>Das Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Bonn</strong> ist das interdisziplinäre Krebszentrum des Universitätsklinikums Bonn. Unter seinem Dach arbeiten alle Kliniken und Institute am Universitätsklinikum zusammen, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung aller onkologischen Erkrankungen befassen. Das CIO Bonn gehört zum bundesweiten Netzwerk ausgewählter Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. 2018 wurde aus dem seit 2007 bestehenden CIO Köln Bonn mit den universitären Krebszentren aus Aachen, Köln und Düsseldorf das "Centrum für Integrierte Onkologie - CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf" gegründet. Gemeinsam gestaltet dieser Verbund die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen.</p>
<p><strong>Zum Universitätsklinikum Bonn:</strong> Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Neuroonkologisches Tumorzentrum</category>
                            
                                <category>Neuroendokrine Neoplasien</category>
                            
                                <category>Bonn</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 09:26:00 +0200</pubDate>
                        <title>20 Jahre Endlich e.V. – zwischen Rückblick und Aufbruch</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/20-jahre-endlich-ev-zwischen-rueckblick-und-aufbruch</link>
                        <description>Zwei Jahrzehnte Engagement für die palliative und hospizliche Versorgung am Zentrum für Palliativmedizin</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 10. Juli hat <a href="https://palliativ-hospiz-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Endlich. Palliativ &amp; Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e.V.</a> sein 20-jähriges Bestehen mit rund 155 Gästen im CIO gefeiert. Seit 2006 engagiert sich der Verein für die palliative und hospizliche Begleitung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen im <a href="https://palliativzentrum.uk-koeln.de/zentrum/" target="_blank" rel="noreferrer">Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln</a>.</p>
<p>Die Veranstaltung bot einen Rückblick auf das Geleistete, einen Ausblick auf kommende Projekte und stellte vor allem den persönlichen Austausch in den Mittelpunkt. Durch den Nachmittag führte die Autorin und Journalistin Christine Westermann, seit Ende 2024 Botschafterin des Vereins. Sie sprach mit Univ.-Prof. Dr. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln, der bereits 2006 bei der Vereinsgründung dabei war und dem Verein bis heute als Mitglied verbunden ist. Es folgten Grußworte von Bürgermeisterin Teresa De Bellis-Olinger, Gerd Nettekoven, dem Vorstand <a href="https://www.krebshilfe.de/deutsche-krebshilfe/?gad_source=1&amp;gad_campaignid=10675384246&amp;gbraid=0AAAAADnU6QsLv-hFWP1su3NaJXHsm67s4&amp;gclid=EAIaIQobChMImM_e37zjlQMV2JmDBx1iJjJtEAAYASAAEgJ2fPD_BwE" target="_blank" rel="noreferrer">Stiftung Deutsche Krebshilfe</a>, und Univ.-Prof. Dr. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin.</p>
<p>Ein erster Höhepunkt der Veranstaltung war ein Gespräch zwischen Christine Westermann und Cornelia Scheel, Tochter von Dr. Mildred Scheel. Darin sprach sie eindrücklich über ihre Mutter und ihr eigenes Ehrenamt in der Sterbebegleitung im Dr. Mildred Scheel Haus, dem Haus, das ihre Mutter mit initiiert hat.</p>
<p>Der Rückblick auf zwei Jahrzehnte Vereinsarbeit zeigte viele besondere Momente und Projekte, die Endlich e.V. gemeinsam mit dem Zentrum für Palliativmedizin auf den Weg gebracht und getragen hat: das Oberstufen Projekt „Endlich. Umgang mit Sterben, Tod und Trauer“, „Kunst und Kultur im Dr. Mildred Scheel Haus", die Angehörigenvertretung, den Heinz-Pichlmaier-Forschungspreis und das Buddy-Projekt. Deutlich wurde dabei vor allem eines: Der Verein bringt Menschen zusammen – Betroffene, Angehörige, Fachkräfte, Ehrenamtliche und Förderer. So auch an diesem Nachmittag, und nicht zuletzt im bewegenden Gespräch zwischen Christine Westermann, einer Angehörigen und der Hospizkoordinatorin Hildegard Schüren.</p>
<p>Beim Blick in die Zukunft richtete sich der Fokus immer wieder auf den geplanten Neubau des Palliativ- und Hospizzentrums, der auch ein stationäres Hospiz beheimaten wird. Entstehen soll er auf dem Gelände des Evangelischen Klinikums Köln Weyertal, unter anderem mit großer finanzieller Unterstützung der Deutschen Krebshilfe. „Auch für uns als Verein ist dieses Vorhaben eine großartige neue Herausforderung, der wir freudig und gespannt entgegenblicken und die unsere Arbeit in den kommenden Jahren maßgeblich prägen wird", so Günter Zwilling, geschäftsführender Vorstand von Endlich e.V. und ehemaliger Kaufmännischer Direktor der Uniklinik Köln.</p>
<p>Zum Abschluss der Feier wurde der Pichlmaier-Preis 2026 verliehen. In Gedenken an Univ.-Prof. Dr. Dr. Heinz Pichlmaier, der 1983 gemeinsam mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern die erste Palliativstation Deutschlands an der Uniklinik Köln errichtet hatte. Seine Ehefrau, Dr. Marie-Luise Pichlmaier-Adenauer, übernahm die feierliche Übergabe der Urkunden. In diesem Jahr wurde der Preis erstmals ausschließlich durch Endlich e.V. vergeben; zudem wurde eine unabhängige Jury ernannt, sodass sich auch junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der UK Köln bewerben konnten. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde der Preis auf zwei Preisträgerinnen aufgeteilt: Dr. Elena Rakuša und Dr. Carolin Wilharm.</p>
<p>Dr. Wilharm ist ehemalige Mitarbeiterin der Uniklinik Köln und Teil des Forschungsteams von Prof. Dr. Steffen Simon, Stellvertretender Leiter des Zentrums für Palliativmedizin. Sie wurde für ihre Arbeit „Qualitative Studie zu Herausforderungen, Bewältigungsstrategien und Bedürfnissen von jungen Erwachsenen mit Krebs mit Fokus auf die Lebensbedrohlichkeit der Erkrankung" ausgezeichnet. Die Laudatio hielt der Juryvorsitzende Prof. Dr. Andreas Heller, Universität Graz.</p>
<p>Für besondere musikalische Momente sorgte das Duo cel:lux mit Julia Pesavento und Jakob Grabenhorst. Eine rundum gelungene Veranstaltung mit vielen bewegenden Begegnungen, die noch nachwirkt und voller Vorfreude auf die nächsten 20 Jahre Endlich e.V. blicken lässt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Auszeichnung</category>
                            
                                <category>Palliativmedizin</category>
                            
                                <category>Köln</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Darmkrebsvorsorge: KI bringt nicht automatisch bessere Ergebnisse</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/darmkrebsvorsorge-ki-bringt-nicht-automatisch-bessere-ergebnisse-1</link>
                        <description>Lancet-Studie untersucht KI-Einsatz </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn, 17. Juli 2026 – Menschen mit Lynch-Syndrom, der häufigsten erblichen Veranlagung für Darmkrebs, tragen ein deutlich erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Viele Betroffene erhalten deshalb bereits ab dem jungen Erwachsenenalter alle ein bis zwei Jahre eine Darmspiegelung. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn haben gemeinsam mit der Universität Leipzig und dem Amsterdam UMC untersucht, ob künstliche Intelligenz (KI) die Erkennung von Krebsvorstufen bei diesen Hochrisikopatientinnen und -patienten verbessern kann. Das Ergebnis: In spezialisierten Zentren brachte die zusätzliche KI-Unterstützung keinen relevanten Vorteil. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift The Lancet Gastroenterology &amp; Hepatology veröffentlicht.</strong></p>
<p>Das Lynch-Syndrom betrifft schätzungsweise einen von 300 Menschen und ist damit die häufigste erbliche Ursache für Darmkrebs. Trotz regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen liegt das Lebenszeitrisiko für Darmkrebs bei vielen Betroffenen weiterhin in der Größenordnung von etwa 50 Prozent. Umso wichtiger ist die bestmögliche Qualität der Darmspiegelung.<br> „Menschen mit Lynch-Syndrom unterziehen sich oft über Jahrzehnte hinweg regelmäßigen Darmspiegelungen. Für sie ist jede Verbesserung der Vorsorge von großer Bedeutung“, sagt Co-Erstautor Dr. Robert Hüneburg, Oberarzt an der Medizinischen Klinik I des UKB, das Teil des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) Bonn ist. „Deshalb wollten wir wissen, ob künstliche Intelligenz einen zusätzlichen Beitrag leisten kann, um Krebsvorstufen noch zuverlässiger zu erkennen.“</p>
<h3>Größte Studie ihrer Art</h3>
<p>Für die internationale CADLY2-Studie wurden 757 Menschen mit genetisch gesichertem Lynch-Syndrom in neun spezialisierten Zentren in Deutschland, den Niederlanden, Spanien und Belgien untersucht. Die Forschenden prüften, ob ein KI-gestütztes Assistenzsystem während der Darmspiegelung mehr Adenome erkennt als eine hochwertige Standardkoloskopie ohne KI-Unterstützung. Diese Veränderungen der Darmschleimhaut gelten als wichtige Vorstufen von Darmkrebs und können durch ihre frühzeitige Entfernung die Entstehung von Krebs verhindern.</p>
<p>Damit ist CADLY2 die bislang größte endoskopische Studie weltweit bei Menschen mit Lynch-Syndrom und zugleich die größte randomisierte Untersuchung zum Einsatz künstlicher Intelligenz in dieser Hochrisikogruppe. Initiiert und koordiniert wurde die Studie am Universitätsklinikum Bonn, das zugleich einen wesentlichen Anteil der eingeschlossenen Patientinnen und Patienten rekrutierte.</p>
<h3>Erfahrung bleibt entscheidend</h3>
<p>Die Auswertung zeigte: Mit zusätzlicher KI-Unterstützung wurden in spezialisierten Zentren nicht mehr relevante Krebsvorstufen erkannt als bei der Standardkoloskopie durch erfahrene Untersuchende. Die hohe Qualität der Untersuchungen ließ nur wenig Raum für zusätzliche Verbesserungen durch die eingesetzte Technologie.</p>
<p>„Das Ergebnis mag zunächst überraschen“, sagt Co-Senior-Autor Prof. Dr. Jacob Nattermann, Leiter der Sektion Hepatogastroenterologie an der Medizinischen Klinik I des UKB und Mitglied im Transdisziplinären Forschungsbereich (TRA) „Life &amp; Health“ der Universität Bonn. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass moderne KI-Systeme nicht automatisch zu besseren Ergebnissen führen. In spezialisierten Zentren mit hoher Expertise bleibt die sorgfältige Darmspiegelung durch erfahrene Untersuchende der entscheidende Faktor für die Krebsprävention.“</p>
<p>Die Ergebnisse sprechen nach Einschätzung der Forschenden nicht grundsätzlich gegen den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Endoskopie. Sie zeigen vielmehr, dass der Nutzen neuer Technologien stark vom klinischen Umfeld, der Erfahrung der Untersuchenden und der Ausgangsqualität der Untersuchung abhängt.</p>
<p>„Unsere Studie hilft dabei, den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Hochrisikovorsorge realistisch einzuordnen“, so Dr. Hüneburg. „Gleichzeitig unterstreichen die Ergebnisse die Bedeutung spezialisierter Zentren und strukturierter Vorsorgeprogramme für Menschen mit Lynch-Syndrom.“</p>
<p>„Die Studie leistet einen wichtigen Beitrag zur evidenzbasierten Bewertung künstlicher Intelligenz in der Darmkrebsvorsorge“, betont Prof. Dr. Christian P. Strassburg, Direktor der Medizinischen Klinik I und Autor der Studie. Künftige Studien sollen nun untersuchen, in welchen Bereichen und unter welchen Bedingungen KI-Systeme tatsächlich einen zusätzlichen Nutzen für Patientinnen und Patienten bringen können.</p>
<p><strong>Beteiligte Institutionen und Förderung:</strong> Beteiligt waren neben dem Universitätsklinikum Bonn und der Universität Bonn, das Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie (IMISE) der Universität Leipzig, das Amsterdam UMC sowie weitere spezialisierte Zentren in Deutschland, den Niederlanden, Spanien und Belgien.</p>
<p><strong>Publikation:</strong> Robert Hüneburg et al., “CADLY2: Artificial intelligence-assisted adenoma detection in patients with Lynch syndrome undergoing colonoscopy – an international multicentre randomised controlled trial”, in The Lancet Gastroenterology &amp; Hepatology, 2026. DOI: <a href="https://doi.org/10.1016/S2468-1253" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1016/S2468-1253</a>(26)00163-9</p>
<p><strong>Wissenschaftlicher Kontakt:</strong></p>
<p>Dr. Robert Hüneburg<br> Nationales Zentrum für erbliche Tumorsyndrome (NZET)<br> Oberarzt an der Medizinische Klinik I<br> Universitätsklinikum Bonn<br> Tel.: +49/228/28715260<br> E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,tqdgtv0jwgpgdwtiBwmdqpp0fg" data-mailto-vector="2">robert.hueneburg(at)ukbonn.de</a></p>
<p><strong>Bildnachweis:</strong> Universitätsklinikum Bonn (UKB) / Aljoscha Mismas</p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong><br> Jana Schäfer<br> Stellv. Pressesprecherin am Universitätsklinikum Bonn (UKB)<br> Stabsstelle Public Relations and Corporate Communication am Universitätsklinikum Bonn<br> Telefon: (+49) 228 287-19891<br> E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,lcpc0uejcghgt4Bwmdqpp0fg" data-mailto-vector="2">jana.schaefer2(at)ukbonn.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Bonn</strong> ist das interdisziplinäre Krebszentrum des Universitätsklinikums Bonn. Unter seinem Dach arbeiten alle Kliniken und Institute am Universitätsklinikum zusammen, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung aller onkologischen Erkrankungen befassen. Das CIO Bonn gehört zum bundesweiten Netzwerk ausgewählter Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. 2018 wurde aus dem seit 2007 bestehenden CIO Köln Bonn mit den universitären Krebszentren aus Aachen, Köln und Düsseldorf das "Centrum für Integrierte Onkologie - CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf" gegründet. Gemeinsam gestaltet dieser Verbund die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen.</p>
<p><strong>Zum Universitätsklinikum Bonn:</strong> Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>News</category>
                            
                                <category>Darmzentrum</category>
                            
                                <category>Darmkrebs</category>
                            
                                <category>Bonn</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 17:39:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Professur für Computational Hematology</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/neue-professur-fuer-computational-hematology</link>
                        <description>Prof. Al-Sawaf ist neuer W2-Professor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Univ.-Prof. Dr. Dr. Othman Al-Sawaf, Oberarzt und Arbeitsgruppenleiter, hat Anfang Juli die neue W2-Professur für Computational Hematology an der&nbsp;<a href="https://innere1.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik I für Innere Medizin</a>&nbsp;und der&nbsp;<a href="https://medfak.uni-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln&nbsp;</a>angetreten. Prof. Al-Sawafs Forschung verbindet genomische und transkriptomische Methoden mit klinischen Datensätzen, um die Entstehung und Progression hämatologischer Neoplasien, insbesondere der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) und der Richter-Transformation, besser zu verstehen und neue Therapiestrategien zu entwickeln. Als Leiter einer&nbsp;<a href="http://www.al-sawaf-lab.com/" target="_blank" rel="noreferrer">DFG-Emmy Noether-Nachwuchsgruppe</a>&nbsp;am CECAD Forschungszentrum und Mitglied der&nbsp;<a href="https://www.dcllsg.com/" target="_blank" rel="noreferrer">Deutschen CLL Studiengruppe</a>&nbsp;hat er in zahlreichen prospektiven und retrospektiven Studien maßgeblich zur Etablierung moderner, zielgerichteter Therapien beigetragen.</p>
<p>„Mit der Professur stärken wir unseren Forschungsschwerpunkt in der translationalen Hämatologie und Onkologie. Wir freuen uns, dass wir mit Prof. Al-Sawaf einen ausgewiesenen Experten an unserem Standort halten können und insbesondere die KI-gestützte Krebsforschung weiter ausbauen", sagt Univ.-Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor der Klinik I für Innere Medizin.&nbsp;</p>
<p>Die neue Professur wird von der Bruno und Helene Jöster-Stiftung und der Kölner Krebsstiftung gefördert und ist eingebettet in das starke onkologische Netzwerk der Uniklinik Köln, zu dem das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Aachen Bonn Köln Düsseldorf sowie das CECAD Forschungszentrum gehören. Sie unterstreicht den Anspruch der Klinik, translationale und datengetriebene Ansätze in der Krebsmedizin systematisch auszubauen und Grundlagenforschung in die klinische Versorgung zu überführen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>News</category>
                            
                                <category>Onkologisches Zentrum</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Chronisch lymphatische Leukämie</category>
                            
                                <category>Köln</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-2251</guid>
                        <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
                        <title> Krebszellen berechenbarer machen</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/krebszellen-berechenbarer-machen-precise-will-therapeutisch-nutzbare-schwachstellen-vorhersagen</link>
                        <description>PRECISE will therapeutisch nutzbare Schwachstellen vorhersagen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Universitätsklinikum Bonn und Universität Bonn gehören zu den Gründungspartnern des europaweiten Konsortiums</p>
<p><strong>Bonn, 14. Juli 2026 – Welche Gene und Signalwege benötigt eine Krebszelle, um zu überleben? Und welche davon könnten als therapeutische Angriffspunkte dienen? Die paneuropäische Initiative PRECISE (Predictive Relationships Explaining Cancer Genetic Interactions and Synthetic Essentiality) will solche Schwachstellen nicht mehr nur in aufwendigen Laborexperimenten identifizieren, sondern mithilfe von Computermodellen auch vorhersagen. Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) und die Universität Bonn gehören mit Prof. Dr. Maximilian Billmann und Prof. Dr. Jonathan Schmid-Burgk zu den Gründungspartnern des Konsortiums. Die wissenschaftliche Vision der Initiative wurde jetzt in einem Kommentar in Nature Genetics veröffentlicht.</strong></p>
<p>Groß angelegte genetische Screenings haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Abhängigkeiten von Krebszellen sichtbar gemacht. Die daraus entstandenen Abhängigkeitskarten zeigen beispielsweise, auf welche Gene oder molekularen Signalwege bestimmte Tumorzellen angewiesen sind. Diese Karten sind bislang jedoch überwiegend beschreibend: Sie geben nur begrenzt Aufschluss darüber, warum eine Schwachstelle entsteht, in welchen biologischen Zusammenhängen sie auftritt und wie sie sich unter dem Druck einer Therapie verändert. Zudem lassen sich die Ergebnisse bislang nur eingeschränkt auf noch nicht untersuchte Tumoren und biologische Situationen übertragen.</p>
<p>Ein wichtiger Bestandteil von PRECISE ist die Untersuchung genetischer Wechselwirkungen. Von synthetischer Letalität spricht man beispielsweise, wenn zwei genetische Veränderungen oder Eingriffe von einer Zelle jeweils einzeln toleriert werden, gemeinsam aber zum Zelltod führen. Solche Wechselwirkungen können Ansatzpunkte für zielgerichtete Therapien eröffnen. PRECISE betrachtet darüber hinaus nicht nur das Überleben einer Zelle, sondern untersucht mithilfe unterschiedlicher molekularer und bildgebender Verfahren auch Veränderungen von Zellzuständen, zellulären Programmen und Anpassungsreaktionen.</p>
<p>Das PRECISE-Konsortium vereint mehr als 30 experimentell und computergestützt arbeitende Forschungsgruppen aus über 20 Forschungsinstituten und Universitäten in neun europäischen Ländern. Die Partner kombinieren Daten aus Patientenkohorten und krankheitsrelevanten Modellsystemen wie Zelllinien und Organoiden mit gezielten genetischen Eingriffen, unter anderem mithilfe von CRISPR, multimodaler molekularer Profilierung, Bildgebung, maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, aus diesen Daten allgemeine Regeln abzuleiten, mit denen sich Schwachstellen von Krebszellen auch in bislang nicht experimentell untersuchten biologischen Situationen vorhersagen lassen.</p>
<p>Kennzeichnend für PRECISE ist ein fortlaufender Vorhersage-Test-Lernprozess: Computermodelle analysieren nicht nur vorhandene Daten, sondern priorisieren diejenigen genetischen Eingriffe und Experimente, von denen der größte Erkenntnisgewinn zu erwarten ist. Im Labor werden die entsprechenden Vorhersagen überprüft. Die dabei gewonnenen Daten fließen anschließend wieder in die Modelle ein und sollen deren Vorhersageleistung schrittweise verbessern. Dieser geschlossene Kreislauf soll eine effizientere Planung von Experimenten ermöglichen und die Entdeckung therapeutisch relevanter Schwachstellen beschleunigen.</p>
<p>Langfristig soll dieser Ansatz die Präzisionsonkologie insbesondere für Patientinnen und Patienten erweitern, deren Tumoren nach der derzeitigen molekularen Diagnostik noch keine klinisch nutzbaren Angriffspunkte erkennen lassen. Die Modelle sollen zudem dazu beitragen, mögliche Resistenzmechanismen besser vorherzusehen, Ansatzpunkte für rationale Kombinationstherapien zu identifizieren und zu beurteilen, in welchem biologischen Zusammenhang eine bestimmte Schwachstelle therapeutisch relevant sein könnte.</p>
<p>Prof. Dr. Maximilian Billmann vom Institut für Humangenetik des UKB ist Mitglied der Transdisziplinären Forschungsbereiche (TRA) „Modelling“ und „Life and Health“ der Universität Bonn. „Europa beheimatet viele der führenden Wissenschaftler auf unserem Feld. PRECISE schafft nun eine Struktur, in der wir die Herausforderungen in der Präzisionsonkologie zukünftig besser gemeinsam adressieren“, sagt Billmann. Als leitender Wissenschaftler hat Billmann kürzlich in der Fachzeitschrift Cell eine genomweite Karte genetischer Wechselwirkungen in einem menschlichen Zellmodell vorgestellt.</p>
<p>„In PRECISE versuchen wir nun, Prinzipien aus unseren und anderen ähnlichen Datensätzen, von denen viele ebenfalls von PRECISE-Mitgliedern aufgenommen wurden, zu lernen, um Vorhersagen für konkrete onkologische Probleme treffen zu können“, erklärt Billmann.</p>
<p>Ebenfalls Gründungsmitglied des Konsortiums ist Prof. Dr. Jonathan Schmid-Burgk vom Institut für Klinische Chemie und Klinische Pharmakologie des UKB. Er forscht im Exzellenzcluster ImmunoSensation³ und in der TRA „Life and Health“ der Universität Bonn und wurde mehrfach als Clarivate Highly Cited Researcher ausgezeichnet.<br> Sein Labor bringt mit NIS-Seq ein neues lichtmikroskopisches Screeningverfahren in das Konsortium ein, das in Nature Biotechnology veröffentlicht wurde. Das Verfahren ermöglicht es, mikroskopisch sichtbare Eigenschaften einzelner Zellen mit gezielten genetischen Veränderungen zu verknüpfen. Im PRECISE-Verbund soll es dazu beitragen, die Funktionen von Genen in Tumorzellen systematisch aufzuklären.</p>
<p>„Wir möchten zusammen mit anderen Laboren des PRECISE-Konsortiums komplexe Funktionen von proteinkodierenden Genen in Tumorzellen beobachten, also nicht nur von solchen Genen, die absolut lebenswichtig für die Zellen sind, sondern auch von solchen, die die Verhaltensweisen der Zellen programmieren. Daraus wollen wir gemeinsam mit den klinischen und tumorbiologischen Partnern im Konsortium ableiten, welche Zielstrukturen sich therapeutisch nutzen lassen, um Tumorzellen anzugreifen, in gesunden Zellen aber weniger von Bedeutung sind“, beschreibt Schmid-Burgk seine Rolle im europäischen Verbund.</p>
<p>Koordiniert wird PRECISE von Francesco Iorio vom Human Technopole in Mailand und Mathew J. Garnett vom Wellcome Sanger Institute in Großbritannien. Das Konsortium setzt auf gemeinsame experimentelle Standards, abgestimmte Analyseverfahren und die FAIR-Prinzipien. Daten und wissenschaftliche Werkzeuge sollen dadurch auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar werden.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Konsortium und seinen Zielen finden Sie auf dem PRECISE-Webportal:</strong> <a href="https://precise-eu.org/" target="_blank" rel="noreferrer">https://precise-eu.org/</a></p>
<p><strong>Publikation</strong>: Francesco Iorio et al.: PRECISE as a European initiative for cancer-vulnerability mapping and prediction; Nature Genetics; DOI: 10.1038/s41588-026-02658-z<br> <a href="https://www.nature.com/articles/s41588-026-02658-z" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.nature.com/articles/s41588-026-02658-z</a></p>
<p><strong>Wissenschaftlicher Kontakt:</strong><br> Prof. Dr. Jonathan Schmid-Burgk<br> Institut für klinische Chemie und klinische Pharmakologie<br> Universitätsklinikum Bonn<br> Exzellenzcluster ImmunoSensation3 und TRA „Life &amp; Health“, Universität Bonn<br> E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ludBwpk/dqpp0fg" data-mailto-vector="2">jsb(at)uni-bonn.de</a></p>
<p>Jun.-Prof. Dr. Maximilian Billmann<br> Institut für Humangenetik<br> Universitätsklinikum Bonn<br> TRA „Modelling“ &amp; „Life and Health“, Universität Bonn<br> E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,o0dknnocppBwpk/dqpp0fg" data-mailto-vector="2">m.billmann(at)uni-bonn.de</a></p>
<p><strong>Bildnachweis:</strong> Universitätsklinikum Bonn / Andreas Stein</p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong><br> Dr. Inka Väth<br> stellv. Pressesprecherin am Universitätsklinikum Bonn (UKB)<br> Stabsstelle Kommunikation und Medien am Universitätsklinikum Bonn<br> Telefon: (+49) 228 287-10596; E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,kpmc0xcgvjBwmdqpp0fg" data-mailto-vector="2">inka.vaeth(at)ukbonn.de</a></p>
<p><strong>Das Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Bonn</strong> ist das interdisziplinäre Krebszentrum des Universitätsklinikums Bonn. Unter seinem Dach arbeiten alle Kliniken und Institute am Universitätsklinikum zusammen, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung aller onkologischen Erkrankungen befassen. Das CIO Bonn gehört zum bundesweiten Netzwerk ausgewählter Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. 2018 wurde aus dem seit 2007 bestehenden CIO Köln Bonn mit den universitären Krebszentren aus Aachen, Köln und Düsseldorf das "Centrum für Integrierte Onkologie - CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf" gegründet. Gemeinsam gestaltet dieser Verbund die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen.</p>
<p><strong>Zum Universitätsklinikum Bonn:</strong> Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW.</p>
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                                <category>Bonn</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 08:38:00 +0200</pubDate>
                        <title>Prof. Wolf erhält Wilhelm-Warner-Preis</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/wilhelm-warner-preis-2025-an-prof-dr-juergen-wolf-verliehen</link>
                        <description>Preisträger 2025</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Univ.-Prof. Dr. Jürgen Wolf, Ärztlicher Leiter des Centrums für Integrierte Onkologie am Standort Köln und Professor für Interdisziplinäre Translationale Onkologie an der Universität zu Köln, ist Mitte Juni im&nbsp;<a href="https://www.uke.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)</a>&nbsp;mit dem Wilhelm-Warner-Preis 2025 ausgezeichnet worden.</p>
<p>Prof. Dr. Wolfs wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Umsetzung molekular stratifizierter Therapiekonzepte für Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs. Mit seiner Forschung hat er maßgeblich dazu beigetragen, molekulare Diagnostik und zielgerichtete Therapien in die klinische Versorgung zu überführen und die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs nachhaltig zu verbessern.</p>
<p>2005 gründete er gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Roman Thomas die Lung Cancer Group Cologne (LCGC), die auf molekular stratifizierte frühe klinische Studien spezialisiert ist. Mit der Gründung des Netzwerks Genomische Medizin (NGM) Lungenkrebs im Jahr 2010 sowie des nationalen Netzwerks Genomische Medizin (nNGM) Lungenkrebs im Jahr 2018, das er gemeinsam mit Univ.-Prof. Reinhardt Büttner und Dr. Anna Kron aufgebaut hat, schuf Prof. Wolf die Grundlage für eines der größten europäischen Netzwerke zur personalisierten Lungenkrebstherapie. Heute arbeiten dort rund 30 Zentren mit mehr als 650 Krankenhäusern und Praxen zusammen daran, molekulare Diagnostik und personalisierte Therapien flächendeckend für Patientinnen und Patienten verfügbar zu machen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.</p>
<p>Bereits vor der offiziellen Preisverleihung traf Prof. Wolf im Rahmen des Formats „Meet the Pioneer“ auf Fellows des Mildred-Scheel-Nachwuchszentrums (MSNZ) am UCC Hamburg. In persönlicher Atmosphäre diskutierte er mit den Nachwuchswissenschaftler über aktuelle Entwicklungen in der Krebsforschung, translationale Forschung und wissenschaftliche Karrierewege. Der Austausch stieß auf großes Interesse und bot wertvolle Impulse für den wissenschaftlichen Nachwuchs.</p>
<p>Mit dem Wilhelm-Warner-Preis werden jedes Jahr namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich der Krebsforschung ausgezeichnet. Die Stiftung geht auf den Hamburger Gastronom Wilhelm Warner zurück, der 1960 an einem Krebsleiden verstarb, und wurde im Jahre 1961 in Hamburg gegründet.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Onkologisches Zentrum</category>
                            
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                                <category>Lungenkrebs</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 16:57:25 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Behandlungsoptionen bei Myelofibrose: Internationale Studie wieder geöffnet</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/neue-behandlungsoptionen-bei-myelofibrose-internationale-studie-wieder-geoeffnet</link>
                        <description>HOVON 172 MF / TasqForce</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für Patientinnen und Patienten mit Myelofibrose, die auf eine Therapie mit JAK-Inhibitoren nicht ausreichend ansprechen oder diese nicht vertragen, besteht weiterhin ein hoher medizinischer Bedarf an neuen Behandlungsoptionen. Am Universitätsklinikum RWTH Aachen ist die internationale klinische Studie <strong>HOVON 172 MF / TasqForce</strong> zur Untersuchung von <strong>Tasquinimod</strong> bei Myelofibrose wieder geöffnet und rekrutiert erneut Patientinnen und Patienten.</p>
<p>Die Studie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit <strong>primärer Myelofibrose</strong>, <strong>Post-Polycythaemia-vera-Myelofibrose</strong> oder <strong>Post-essentieller-Thrombozythämie-Myelofibrose</strong>, die refraktär oder intolerant gegenüber einer JAK-Inhibitor-Therapie sind. Tasquinimod ist ein Wirkstoff des Unternehmens <strong>Active Biotech</strong> und wird in der HOVON 172 MF / TasqForce-Studie hinsichtlich seines Potenzials bei Myelofibrose klinisch untersucht.</p>
<p>„Für Betroffene, bei denen JAK-Inhibitoren nicht ausreichend wirken oder nicht vertragen werden, sind weitere therapeutische Ansätze dringend erforderlich. Daher freuen wir uns sehr, dass wir Patientinnen und Patienten in Aachen nun wieder eine Teilnahme an dieser Studie anbieten können“, sagt <strong>PD Dr. Martina Crysandt</strong>, Oberärztin an der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Hämostaseologie und Stammzelltransplantation am Universitätsklinikum RWTH Aachen.</p>
<p>„Die Studie baut auf unseren translationalen und präklinischen Arbeiten auf, die neue Ansätze zur gezielten Beeinflussung krankheitsrelevanter Entzündungs- und Fibrosemechanismen bei Myelofibrose untersuchen. Unser Ziel ist es, diese wissenschaftlichen Erkenntnisse konsequent in klinische Studien zu überführen“, ergänzt <strong>Prof. Dr. med. Rebekka K. Schneider</strong>, Direktorin des Institut für Zell- und Tumorbiologie am Universitätsklinikum RWTH Aachen.</p>
<p>Kolleginnen und Kollegen werden gebeten, potenziell geeignete Patientinnen und Patienten zu identifizieren und eine Vorstellung am <strong>Universitätsklinikum RWTH Aachen</strong> zu prüfen. Die Studie ist außerdem an weiteren Standorten in den Niederlanden geöffnet beziehungsweise geplant, darunter <strong>Amsterdam, Groningen, Nijmegen, Rotterdam und Utrecht</strong>.</p>
<p>Die vollständigen Einschlusskriterien und Studiendetails sind auf ClinicalTrials.gov verfügbar:<br> <a href="https://clinicaltrials.gov/study/NCT06605586" target="_blank" rel="noreferrer">https://clinicaltrials.gov/study/NCT06605586</a></p>
<p>Für Fragen, Pre-Screening oder mögliche Zuweisungen steht das Studienteam am Universitätsklinikum RWTH Aachen gerne zur Verfügung:<br> <strong>Telefon: 0241 80-37031</strong></p>
<p>Publikationen zum Wirkmechanismus von Tasquinimod als wissenschaftliche Grundlage der Studie:<br> <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40823315/" target="_blank" rel="noreferrer">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40823315/</a><br> <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33301706/" target="_blank" rel="noreferrer">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33301706/</a></p>
<p>Die zugrunde liegenden Forschungsarbeiten wurden unter anderem durch den <strong>European Research Council (ERC)</strong>, das <strong>Oncode Institute</strong> und die <strong>Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)</strong> unterstützt.</p>
<p><strong>Über Myelofibrose</strong><br> Myelofibrose ist eine seltene chronische Erkrankung des blutbildenden Systems, bei der es zu einer zunehmenden Vernarbung des Knochenmarks kommen kann. Dies kann die normale Blutbildung beeinträchtigen und mit Symptomen wie Blutarmut, Milzvergrößerung, Fatigue, Nachtschweiß oder Gewichtsverlust einhergehen. Für Patientinnen und Patienten, die auf verfügbare Therapien nicht ausreichend ansprechen oder diese nicht vertragen, werden neue Behandlungsansätze dringend benötigt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Klinische Studie</category>
                            
                                <category>Myeloproliferative Neoplasien</category>
                            
                                <category>Aachen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 08:29:00 +0200</pubDate>
                        <title>Erstmals in Deutschland: Komplett ambulante CAR-T-Zelltherapie beim Multiplen Myelom</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/erstmals-in-deutschland-komplett-ambulante-car-t-zelltherapie-beim-multiplen-myelom</link>
                        <description>Studie zeigt sichere und praktikable Umsetzung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Forschende der Uniklinik Köln und der&nbsp;<a href="https://medfak.uni-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln</a>&nbsp;haben erstmals in Deutschland eine vollständig ambulante CAR-T-Zelltherapie für ausgewählte Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom eingeführt. Die Behandlung konnte sicher und praktikabel ambulant umgesetzt werden. Im Vergleich zur herkömmlichen stationären Therapie traten keine neuen Sicherheitsrisiken oder zusätzliche Nebenwirkungen auf. Die Ergebnisse wurden gestern (01.07.2026) im hämatologischen Fachjournal „Hemasphere“ veröffentlicht.</p>
<p>Die CAR-T-Zelltherapie zählt zu den innovativsten Behandlungsformen für Patientinnen und Patienten mit wiederkehrendem Multiplem Myelom. Dabei werden körpereigene T-Zellen genetisch so verändert, dass sie Krebszellen mithilfe eines chimären Antigenrezeptors (CAR) gezielt erkennen und zerstören können. Bislang war diese Therapie in Deutschland routinemäßig mit einem mehrwöchigen stationären Krankenhausaufenthalt verbunden.</p>
<p>Zwischen August 2023 und Juni 2025 wurden an der Uniklinik Köln zwölf ausgewählte Patientinnen und Patienten mit dem CAR-T-Zellprodukt Cilta-cel vollständig ambulant behandelt. Vier der Patientinnen bzw. Patienten mussten vorübergehend stationär aufgenommen werden, wobei die Aufenthaltsdauer im Median lediglich drei Tage betrug. Neue Sicherheitsaspekte oder zusätzliche Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet.</p>
<p>Möglich wurde das ambulante Behandlungskonzept durch eine sorgfältige Auswahl geeigneter Patientinnen und Patienten sowie ein engmaschiges Überwachungsprogramm. Dieses umfasst drei Klinikbesuche pro Woche, tägliche telefonische Kontakte, eine eigenständige Kontrolle der Vitalparameter zu Hause sowie eine rund um die Uhr erreichbare CAR-T-erfahrene Hintergrundbereitschaft.</p>
<p>„Die ambulante CAR-T-Therapie war in Deutschland bisher nicht etabliert. Unsere Ergebnisse zeigen, dass sie mit dem richtigen Konzept und ausreichend institutioneller Erfahrung auch hierzulande sicher möglich ist", sagt Dr. Tim Richardson, Leiter der Myelomsprechstunde an der&nbsp;<a href="https://innere1.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln</a>&nbsp;und Letztautor der Studie.</p>
<p>Mit rund 200 behandelten Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom zählt die Uniklinik Köln zu den erfahrensten CAR-T-Zentren Europas. Nach eigener Einschätzung ist sie zudem die erste europäische Einrichtung, die ein strukturiertes ambulantes Programm für diese Therapieform etabliert hat„Die ambulante CAR-T-Therapie steht exemplarisch für unseren Anspruch, innovative Behandlungen nicht nur sicher und hochwertig, sondern auch so patientenfreundlich wie möglich anzubieten. Dieses Ergebnis ist das Resultat jahrelanger Erfahrung und der engen Zusammenarbeit unseres gesamten Teams", sagt Prof. Dr. Christoph Scheid, Oberarzt an der Klinik I für Innere Medizin und Leiter der CAR-T-Zell-Herstellung an der Uniklinik Köln. „Dank der sorgsamen Auswahl geeigneter Patienten konnten im Vergleich zur herkömmlichen stationären Versorgung insgesamt 172 Krankenhaustage eingespart werden – das entspricht 90 Prozent!“</p>
<p>Angesichts steigender Patientenzahlen in der zellulären Immuntherapie könnten ambulante Behandlungsmodelle künftig einen wichtigen Beitrag leisten: Sie verbessern die Patientenerfahrung, reduzieren potenzielle Risiken von Krankenhausinfektionen und entlasten gleichzeitig stationäre Behandlungskapazitäten.</p>
<p><strong>Originalpublikation:</strong><br> Hemasphere: „Transitioning CAR-T Therapy for Multiple Myeloma to the Outpatient Setting: First Clinical Insights with Cilta-cel in Germany"&nbsp;<a href="http://dx.doi.org/10.1002/hem3.70417" target="_blank" rel="noreferrer">http://dx.doi.org/10.1002/hem3.70417</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Onkologisches Zentrum</category>
                            
                                <category>Multiples Myelom</category>
                            
                                <category>Köln</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 08:37:45 +0200</pubDate>
                        <title>Seltene neurologische Komplikationen nach CAR-T-Zelltherapie</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/seltene-neurologische-komplikationen-nach-car-t-zelltherapie</link>
                        <description>Interdisziplinäres Versorgungskonzept für Nebenwirkungen beim Multiplen Myelom</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die CAR-T-Zelltherapie hat die Behandlung des Multiplen Myeloms grundlegend verändert. Forschende der Uniklinik Köln und der <a href="https://medfak.uni-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln</a> haben nun seltene, aber potenziell schwerwiegende neurologische Komplikationen untersucht, die nach einer Behandlung mit der CAR-T-Zelltherapie Ciltacabtagene autoleucel (Cilta-cel) auftreten können. Sie entwickelten zudem ein strukturiertes Konzept für die Zusammenarbeit zwischen Neurologie und Onkologie. Die Ergebnisse wurden im renommierten hämatologischen Fachjournal „HemaSphere“ veröffentlicht.</p>
<p>Bei der CAR-T-Zelltherapie werden körpereigene Immunzellen gentechnisch so verändert, dass sie Krebszellen gezielt erkennen und angreifen können. Neben bekannten frühen Nebenwirkungen rücken zunehmend seltenere neurologische Komplikationen in den Fokus, die außerhalb des klassischen frühen Neurotoxizitätsbildes auftreten. Dazu zählen unter anderem Parkinson-ähnliche Bewegungsstörungen, Hirnnervenlähmungen, Guillain-Barré-ähnliche Syndrome oder Enzephalitiden. Diese können erst Wochen bis Monate nach der Behandlung auftreten.</p>
<p>Im Rahmen einer retrospektiven Analyse untersuchten die Forschenden 117 Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom, die an der Uniklinik Köln mit Cilta-cel behandelt wurden. Zehn Betroffene (8,5 Prozent) entwickelten schwere neurologische Komplikationen. Auf Grundlage dieser Erfahrungen entstand ein praktisches Dreistufenkonzept zur Einschätzung des Schweregrads und zur strukturierten interdisziplinären Versorgung. Es soll helfen, neurologische Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen und Behandlungsabläufe zu standardisieren – auch außerhalb spezialisierter CAR-T-Zentren.</p>
<p>„Diese Nebenwirkungen beginnen oft verzögert und können an jedem Krankenhaus auftreten, nicht nur an spezialisierten CAR-T-Zentren. Unser Ziel war es, einen praktisch anwendbaren Rahmen zu schaffen, damit Warnzeichen früh erkannt werden und neurologische sowie onkologische Teams strukturiert handeln können“, sagt Dr. Jan-Michael Werner, Assistenzarzt an der <a href="https://neurologie.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik für Neurologie der Uniklinik Köln</a> und Erstautor der Studie.</p>
<p>Die Uniklinik Köln zählt zu den erfahrenen CAR-T-Zentren in Europa und verfügt mit der Klinik für Neurologie sowie der <a href="https://innere1.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik I für Innere Medizin</a> über die klinische Expertise, die für die Analyse dieser seltenen Komplikationen erforderlich ist. „Das Besondere an dieser Arbeit ist, dass sie aus einer echten klinischen Partnerschaft entstanden ist. Nur durch die enge tägliche Zusammenarbeit mit unseren neurologischen Kolleginnen und Kollegen können wir diese Fälle verstehen und ein gemeinsames Konzept entwickeln, das über unsere Klinik hinaus Anwendung finden kann“, sagt Dr. Tim Richardson, Leiter der Myelomsprechstunde an der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln und Letztautor der Studie.</p>
<p>Die Forschenden betonen, dass größere prospektive Registerstudien notwendig sind, um Risikofaktoren besser zu verstehen und einheitliche Behandlungsempfehlungen zu entwickeln.</p>
<p><strong>Originalpublikation</strong><br> Werner, J.-M., Gödel, P., Galldiks, N., Krone, C., Schroeter, M., Holtick, U., Flümann, R., Wunderlich, G., Hallek, M., Fink, G.R., Scheid, C., Onur, O.A. and Richardson, T. (2026), Non-ICANS neurotoxicity after BCMA-directed CAR-T therapy: Clinical spectrum, outcomes, and a framework for neurology–oncology co-management. HemaSphere, 10: e70404. <a href="https://doi.org/10.1002/hem3.70404" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1002/hem3.70404</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 09:22:00 +0200</pubDate>
                        <title>Kölner Nachwuchsforscher erhalten José Carreras-Promotionsstipendium</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/koelner-nachwuchsforscher-erhalten-jose-carreras-promotionsstipendium</link>
                        <description>Förderung innovativer Projekte in der Leukämie- und Lymphomforschung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Große Anerkennung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Köln: Mit Arvid Becker vom <a href="https://www.age.mpg.de/de" target="_blank" rel="noreferrer">Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns </a>sowie Stefan Lavrov aus der <a href="https://innere1.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln</a> und dem <a href="https://www.cecad.uni-koeln.de/de/home" target="_blank" rel="noreferrer">CECAD</a>wurden gleich zwei Kölner Doktoranden mit dem diesjährigen José Carreras-Promotionsstipendium ausgezeichnet. Die <a href="https://www.carreras-stiftung.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung</a> fördert ihre Forschungsprojekte jeweils mit 12.400 Euro und ermöglicht ihnen so, sich ein Jahr lang intensiv ihrer Promotionsarbeit zu widmen.</p>
<p>Arvid Becker untersucht die Rolle des Proteins SOX11 bei der Entstehung des Mantelzell-Lymphoms, einer seltenen und bislang nicht heilbaren Form von Lymphknotenkrebs. Mithilfe neu entwickelter Mausmodelle möchte er die biologischen Mechanismen besser verstehen, die zur Krankheitsentstehung und Therapieresistenz beitragen.</p>
<p>Stefan Lavrov erforscht neue Behandlungsstrategien für die chronische lymphatische Leukämie (CLL), die häufigste Form von Blutkrebs bei Erwachsenen. Im Mittelpunkt seines Projekts stehen sogenannte BTK-Protein-Degrader – eine innovative Wirkstoffklasse, die krebsfördernde Proteine nicht nur hemmt, sondern gezielt abbaut. Dabei untersucht er insbesondere die Auswirkungen dieser Wirkstoffe auf das Tumormikromilieu, das eine wichtige Rolle für das Überleben der Krebszellen und deren Interaktion mit dem Immunsystem spielt.</p>
<p>Mit der Förderung würdigt die José Carreras Leukämie-Stiftung die hohe wissenschaftliche Qualität beider Projekte.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 10:26:31 +0200</pubDate>
                        <title>Medizintalk zum Lungenkrebsscreening</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/medizintalk-zum-lungenkrebsscreening</link>
                        <description>Veranstaltung des Kölner Stadt-Anzeiger mit Experten der Uniklinik Köln</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang April können langjährige Raucherinnen und Raucher an einem Lungenkrebsscreening teilnehmen, das auch vom&nbsp;<a href="https://www.uk-koeln.de/kliniken-institute-und-zentren/centrum-fuer-lungenkrebsfrueherkennung/" target="_blank" rel="noreferrer">Centrum für Lungenkrebsfrüherkennung der Uniklinik Köln</a>&nbsp;angeboten wird. Die neue Vorsorgeuntersuchung soll dabei helfen, Tumore in sehr frühem Stadium zu erkennen und zu heilen. Teilnehmen dürfen Menschen zwischen 50 und 75 Jahren, die mindestens 25 Jahre geraucht und mindestens 15 Packungsjahre erreicht haben.&nbsp;Univ.-Prof. Dr. Jürgen Wolf, Ärztlicher Leiter des&nbsp;<a href="https://cio.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Centrums für Integrierte Onkologie in Köln</a>, und Dr. Simon Lennartz,&nbsp;<a href="https://radiologie.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Radiologe an der Uniklinik Köln</a>, standen beim Medizintalk im Domforum für Fragen zur Verfügung, über den&nbsp;<a href="https://www.ksta.de/ratgeber/gesundheit/medizintalk-das-ziel-tumore-in-stadien-finden-in-denen-eine-operation-heilen-kann-1288004" target="_blank" rel="noreferrer">Kölner Stadt-Anzeiger</a>&nbsp;berichtet hat. Dabei konstatierte Prof. Wolf, dass Rauchen nach wie vor der stärkste Treiber für die Entstehung von Lungenkrebs ist: 85 Prozent der Erkrankten waren oder sind Raucher. Dr. Lennartz, der die Screenings in der Radiologie der Uniklinik durchführt, berichtete, dass die Niedrigdosis-CTs, welche die Teilnehmenden machen, aktuell zu rund 85 Prozent der Fälle unauffällig seien.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 08:44:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neues individualisiertes Bewegungs- und Ernährungsprogramm für Krebspatienten empfohlen</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/neues-individualisiertes-bewegungs-und-ernaehrungsprogramm-fuer-krebspatienten-empfohlen</link>
                        <description>Multizentrische randomisierte Studie zeigt reduzierten Unterstützungsbedarf nach onkologischer Erstlinientherapie</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="https://innovationsfonds.g-ba.de/projekte/integration-programm.270" target="_blank" rel="noreferrer">Versorgungsprogramm „INTEGRATION“</a>, das Krebspatientinnen und -patienten bereits frühzeitig während ihrer Behandlung durch eine individualisierte Ernährungs- und Bewegungstherapie unterstützt, wurde an der Uniklinik Köln von Prof. Dr. Freerk Baumann und Prof. Dr. Sebastian Theurich (heute Ludwig-Maximilians-Universität München) entwickelt. Ziel des Programms ist die Integration sport- und ernährungstherapeutischer Maßnahmen in die ambulante onkologische Erstlinientherapie, um Betroffene von Beginn an umfassend zu begleiten. Dank einer Förderung von mehr als fünf Millionen Euro durch den Innovationsfonds des <a href="https://www.g-ba.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)</a> konnte die Wirksamkeit des Programms im Rahmen einer großen multizentrischen, randomisierten Studie gemeinsam mit zwölf Partnerzentren untersucht werden.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigen, dass Patientinnen und Patienten mit einer neu diagnostizierten Krebserkrankung deutlich von einer frühzeitigen und individualisierten Betreuung durch spezialisierte onkologische Sport- und Ernährungstherapeutinnen und -therapeuten profitieren. Die Evaluation des Projekts durch den G-BA fiel positiv aus: Neben nachweislich positiven Effekten auf therapiebedingte Belastungen und Nebenwirkungen konnten auch gesundheitsökonomisch relevante Erkenntnisse gewonnen werden, die in die Bewertung des Innovationsausschusses eingeflossen sind. In der Folge hat der G-BA den Verbänden der Kranken- und Pflegekassen empfohlen, die Umsetzbarkeit des Versorgungskonzepts im Rahmen von Vertragsvereinbarungen für die Regelversorgung zu prüfen. Damit könnte „INTEGRATION“ künftig einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der onkologischen Versorgung in Deutschland leisten.</p>
<p>Im INTEGRATION-Studienarm erhielten die Teilnehmenden nach einer Eingangsuntersuchung ein individuell abgestimmtes und supervidiertes Bewegungs- und Ernährungstherapieprogramm mit dem Ziel, Ressourcen zu stärken und Nebenwirkungen der Krebstherapie entgegenzuwirken. Im Kontrollarm erhielten Patienten Standardempfehlungen und Verordnungen zur Physiotherapie und Ernährungsberatung. In beiden Studienarmen wurden die Patienten parallel zu einer ambulanten onkologischen Therapie über vier bis sechs Monate betreut. Insgesamt wurden 454 Patientinnen und Patienten in Interventions- und Kontrollgruppen randomisiert. Die detaillierten Ergebnisse aus dieser weltweit größten Studie, die die Kombination aus Bewegung und Ernährung geprüft hat, sollen zeitnah in einer Fachpublikation erscheinen.</p>
<p>„Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass gezielte Bewegung und Ernährung bereits während der Erstlinientherapie einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Patientinnen und Patienten leisten können. Wir hoffen sehr, dass dies auch die Verbände überzeugt und wir bald den Schritt in den Versorgungsalltag gehen können“, sagt Prof. Dr. Freerk Baumann, Leiter „INTEGRATION“ und Leiter der <a href="https://innere1.uk-koeln.de/forschung/arbeitsgruppen-labore/ag-onkologische-bewegungsmedizin/" target="_blank" rel="noreferrer">Onkologischen Bewegungsmedizin in der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln</a>. Auch der Onkologe und Studienleiter Prof. Dr. Sebastian Theurich von der <a href="https://www.lmu-klinikum.de/innere-medizin-3" target="_blank" rel="noreferrer">Medizinischen Klinik und Poliklinik III am Klinikum der Universität München</a> betont die Bedeutung dieser neuen Versorgungsform: „Mit dem Projekt konnten wir zeigen, dass multiprofessionelle Unterstützungsangebote nicht nur praktikabel umsetzbar sind, sondern auch einen messbaren Nutzen für die Patientinnen und Patienten haben. Die Ergebnisse liefern eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der onkologischen Versorgung.“</p>
<p>Studienleitung und Evaluation:</p>
<p>Uniklinik Köln (Konsortialführung, Studienleitung Bewegungstherapie)<br> LMU Klinikum München (Studienleitung Ernährungstherapie)<br> Universitätsklinikum Regensburg (Datenmanagment und Evaluation)</p>
<p><strong>Studienzentren und beteiligte Krankenkassen</strong></p>
<p>Universitätsklinikum Bonn, Klinikum Bremen-Mitte, Uniklinik Freiburg, Universitätsklinikum Halle, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Nationales Centrum für Tumorforschung Heidelberg, Universitätsklinikum Leipzig, TUM Universitätsklinikum München, Krankenhaus Nordwest Frankfurt a.M., Universitätsklinikum Schleswig-Holstein - Lübeck/Kiel</p>
<p>AOK, DAK und Techniker Krankenkasse</p>
<p><a href="https://innovationsfonds.g-ba.de/projekte/integration-programm.270" target="_blank" rel="noreferrer">INTEGRATION-Programm – Kombinierte Ernährungs- und körperliche Aktivitätsintervention während einer onkologischen Therapie - G-BA Innovationsfonds</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>News</category>
                            
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                                <category>Chronisch lymphatische Leukämie</category>
                            
                                <category>Darmkrebs</category>
                            
                                <category>Eierstockkrebs</category>
                            
                                <category>Gebärmutterkrebs</category>
                            
                                <category>Gebärmutterhalskrebs</category>
                            
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                                <category>Hautkrebs</category>
                            
                                <category>Hirntumoren</category>
                            
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                                <category>Kinderonkologie</category>
                            
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                                <category>Lymphom</category>
                            
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                                <category>Mundhöhlenkrebs</category>
                            
                                <category>Mundrachenkrebs</category>
                            
                                <category>Myeloproliferative Neoplasien</category>
                            
                                <category>Neuroendokrine Neoplasien</category>
                            
                                <category>Nierenzellkarzinom</category>
                            
                                <category>Prostatakrebs</category>
                            
                                <category>Schilddrüsenkrebs</category>
                            
                                <category>Speicheldrüsenkrebs</category>
                            
                                <category>Speiseröhrenkrebs</category>
                            
                                <category>Sarkome</category>
                            
                                <category>Sport</category>
                            
                                <category>Köln</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 08:22:00 +0200</pubDate>
                        <title>Vier Millionen Euro für junge Forschende in der Onkologie</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/vier-millionen-euro-fuer-junge-forschende-in-der-onkologie</link>
                        <description>Deutsche Krebshilfe verlängert Förderung des Mildred-Scheel-Nachwuchszentrums</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="https://msso-cologne-bonn.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum</a> am <a href="https://krebszentrum-cio.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Centrum für Integrierte Onkologie Aachen Bonn Köln Düsseldorf (CIO)</a> erhält 3,2 Millionen Euro Förderung von der <a href="https://www.krebshilfe.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Deutschen Krebshilfe</a>, die von den Medizinischen Fakultäten auf insgesamt vier Millionen Euro aufgestockt werden. Die Mittel ermöglichen für zwei weitere Jahre die gezielte Ausbildung und Unterstützung vielversprechender junger Krebsforscherinnen und -forscher – und fördern zugleich eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.</p>
<p>Seit 2019 unterstützt die Deutsche Krebshilfe deutschlandweit fünf Mildred-Scheel-Nachwuchszentren zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der Krebsforschung. Bestmögliche Arbeitsbedingungen und eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollen langfristige berufliche Perspektiven für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlicher schaffen. Ziel ist zudem, innovative Forschungsansätze schneller in die klinische Versorgung zu überführen. Das CIO ist das einzige Zentrum dieser Art in Nordrhein-Westfalen. Es zeichnet sich durch ein standortübergreifendes, interdisziplinäres Konzept aus, das alle Karrierestufen – von Medizinstudierenden bis hin zu Nachwuchsgruppenleitungen – einbezieht. Im Fokus steht die praxisnahe und strukturierte Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Onkologie.</p>
<p>Kernstück des Programms ist das Postgraduiertenkolleg „Mildred Scheel School of Oncology Aachen-Bonn-Köln-Düsseldorf“ (MSSO ABCD). Hier forschen junge Medizinerinnen und Mediziner sowie Naturwissenschaftlerinnen udn -wissenschaftler gemeinsam an den molekularen Grundlagen von Krebserkrankungen – mit dem Ziel, neue Therapien zu entwickeln und bestehende Behandlungsmöglichkeiten gezielt zu verbessern. Die enge Zusammenarbeit der vier Standorte schafft dabei einzigartige Synergien in Bereichen wie Tumorimmunologie und Krebsgenomik.</p>
<p>Ein besonderer Fokus liegt auf genetischen Veränderungen, die zur Entstehung von Tumoren führen. In Köln entwickeln Forschungsgruppen darüber hinaus spezifische Therapieansätze zur gezielten Bekämpfung mutierter Tumorzellen. Der direkte Anschluss der MSSO ABCD an das Onkologische Spitzenzentrum CIO stellt sicher, dass neu gewonnene Erkenntnisse zügig in klinische Studien und die Patientenversorgung einfließen.</p>
<p>„Mit der erneuten Förderung können junge Wissenschaftlerinnen und Ärzte über die nächsten zwei Jahre in ihrer Karriere unterstützt werden“ freut sich MSSO-Sprecher Univ.-Prof. Dr. Dr. Roland Ullrich, Oberarzt an der <a href="https://innere1.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik I für Innere Medizin an der Uniklinik Köln</a>, und ergänzt: „Nach der ersten Förderperiode haben fünf MSSO-Alumni eigene Forschungsgruppen im CIO aufgebaut – ein guter Indikator für den Erfolg des Programms.“</p>
<p>Mit der Verlängerung der Förderung setzt die Deutsche Krebshilfe ein klares Zeichen für die Bedeutung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Das Ausbildungsprogramm unterstützt begabte Mediziner und Naturwissenschaftler an der wichtigen Schnittstelle zwischen grundlegender Krebsforschung und klinischer Forschung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>CIO</category>
                            
                                <category>Deutsche Krebshilfe</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 19 May 2026 18:02:00 +0200</pubDate>
                        <title>Prof. Bruns neue Präsidentin der European Surgical Association</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/prof-bruns-neue-praesidentin-der-european-surgical-association</link>
                        <description>Chirurgin der Uniklinik Köln für Amtsperiode 2026–2027 ernannt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Univ.-Prof. Dr. Christiane J. Bruns, Direktorin der <a href="https://viszeral-tumorchirurgie.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie</a> sowie stellvertretende Ärztliche Direktorin und Vorstandsmitglied der Uniklinik Köln, ist bei der Jahrestagung der <a href="https://www.europeansurgicalassociation.org/" target="_blank" rel="noreferrer">European Surgical Association (ESA)</a> in Rom zur Präsidentin der Fachgesellschaft für die Amtsperiode 2026–2027 ernannt worden.</p>
<p>„Die Wahl zur Präsidentin der European Surgical Association ist für mich eine große Ehre und zugleich eine Verpflichtung, die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit in der Chirurgie weiter zu stärken. Besonders wichtig sind mir die Förderung junger Chirurginnen und Chirurgen sowie der enge Austausch zwischen führenden chirurgischen Zentren in Europa und mit unseren internationalen Partnern“, sagt Prof. Bruns. Die renommierte Chirurgin gehört mit ihrer international sichtbaren klinischen und wissenschaftlichen Arbeit auf dem Gebiet des Ösophagus- und Pankreaskarzinoms seit Jahren zu den prägenden Persönlichkeiten der universitären Viszeralchirurgie in Europa.</p>
<p>Die European Surgical Association zählt zu den renommiertesten wissenschaftlichen chirurgischen Fachgesellschaften Europas. Ihre Mitglieder sind international anerkannte klinisch und wissenschaftlich führende Persönlichkeiten der Chirurgie aus allen Bereichen des Fachs, darunter hepatopankreatobiliäre Chirurgie (HPB), Transplantationschirurgie, obere gastrointestinale Chirurgie (OGI), kolorektale Chirurgie, Sarkomchirurgie sowie endokrine Chirurgie. Neben europäischen Mitgliedern gehören auch Ehrenmitglieder aus den USA, Argentinien, Japan, Südkorea und China der Gesellschaft an.</p>
<p>Gegründet wurde die European Surgical Association von Prof. Dr. Henri Bismuth, einem der weltweit bedeutendsten Leberchirurgen und Pionier der modernen hepatobiliären Chirurgie. Die ESA fördert exzellente wissenschaftliche Chirurgie in Europa und intensiviert den Austausch führender chirurgischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Gesellschaft gilt als eines der bedeutendsten akademischen Netzwerke der europäischen Chirurgie.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Köln</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 May 2026 11:45:07 +0200</pubDate>
                        <title>SFB zur Erforschung und Behandlung von B-Zell-Neoplasien verlängert</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/sfb-zur-erforschung-und-behandlung-von-b-zell-neoplasien-verlaengert</link>
                        <description>DFG fördert Sonderforschungsbereich mit über 10 Millionen Euro</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="https://sfb1530.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Sonderforschungsbereich (SFB)1530</a> zur Erforschung und Behandlung von B-Zell-Neoplasien erhält für weitere dreieinhalb Jahre Fördermittel der <a href="https://www.dfg.de/de" target="_blank" rel="noreferrer">Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)</a> in Höhe von 10,3 Millionen Euro. Sprecher des Sonderforschungsbereichs ist Univ.-Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor der <a href="https://innere1.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik I für Innere Medizin</a> und des <a href="https://cio.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Centrums für Integrierte Onkologie der Uniklinik Köln</a>. Er betont: „Die Verlängerung unseres Sonderforschungsbereiches ist eine Auszeichnung für die hervorragende Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie unserer Partner aus Köln, Berlin, Frankfurt, Duisburg und Essen. Für die zweite Förderphase sind wir hochmotiviert, die Behandlung von Patienten mit Lymphknotenkrebs durch unsere Forschung weiter zu verbessern.“</p>
<p>Der SFB 1530 bündelt die Expertise von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Lymphom- und Entzündungsforschung an der Universität zu Köln und der Uniklinik Köln. Ziel des interdisziplinären Konsortiums ist es, neue Mechanismen der Entstehung von Lymphomen zu entschlüsseln und innovative Therapieansätze für Patientinnen mit prognostisch ungünstigen Formen von Lymphknotenkrebs zu entwickeln. Im Fokus stehen dabei die gezielte Unterbrechung Krebs auslösender Signalwege sowie die Modulation der Tumorumgebung.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Onkologisches Zentrum</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Lymphom</category>
                            
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                                <category>Deutsche Krebsgesellschaft</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 13 May 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wenn der Teddy ins Krankenhaus muss</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/wenn-der-teddy-ins-krankenhaus-muss</link>
                        <description>Die Teddy-Klinik am UKB nimmt Kindern spielerisch die Angst vor Arztbesuchen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn, 13. Mai 2026 – Vom 27. bis 29. Mai lädt das Universitätsklinikum Bonn (UKB) erneut gemeinsam mit der AOK Rheinland/Hamburg, dem Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e. V., den Grünen Damen sowie den Fachschaften Medizin und Pharmazie in das beliebte Teddy-Krankenhaus ein. Die Klinik ist auf dem Gelände vor dem Eltern-Kind-Zentrum am&nbsp;UKB, Venusberg-Campus 1 (Gebäude B 30), aufgebaut und hat täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet. An diesen drei Tagen können Kindergartengruppen ihre kranken und verletzten Kuscheltiere von den angehenden Medizinerinnen und Medizinern behandeln lassen. Am 28 und 29. Mai 2026 öffnet das Teddy-Krankenhaus zusätzlich von 14:00 bis 16:00 Uhr für alle interessierten Eltern mit ihren Kindern seine Türen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit mehr als zwei Jahrzehnten gehört die Teddy-Klinik fest zum&nbsp;UKB. In einer kindgerecht gestalteten Mini-Klinik mit Anmeldung, Untersuchungsräumen, OP, Röntgenstation und Apotheke kümmern sich Medizinstudierende gemeinsam mit Pharmazie-Studierenden um kranke oder verletzte Kuscheltiere. Dabei stehen nicht nur Pflaster und Verbände im Mittelpunkt, sondern vor allem Geduld, Empathie und ein spielerischer Zugang zur Medizin.</p>
<p>Für die Kinder wird der Besuch schnell zu einem kleinen Abenteuer: Gemeinsam mit den sogenannten Teddydocs untersuchen sie ihre plüschigen Begleiter, hören Herzen ab, betrachten Röntgenbilder oder begleiten kleinere „Operationen“. Die jungen Kuscheltier-Eltern dürfen dabei selbst mithelfen, Diagnosen stellen und die Behandlung aktiv begleiten. Ob ein Verband für die verletzte Bärenpfote, eine Spritze für den kranken Elefanten oder Medizin aus der Teddy-Apotheke – jeder Behandlungsschritt wird altersgerecht erklärt und gemeinsam erlebt.</p>
<p>Ziel der Teddy-Klinik ist es, Kindern frühzeitig und auf spielerische Weise Berührungsängste gegenüber Arztpraxen und Krankenhäusern zu nehmen. Indem sie ihre Kuscheltiere durch die verschiedenen Stationen begleiten, erleben sie medizinische Abläufe in einer vertrauten und positiven Atmosphäre. So lernen sie, dass Untersuchungen und Behandlungen nichts Beängstigendes sein müssen.</p>
<p>„Wenn Kinder früh erleben, dass Gesundheit nichts Bedrohendes ist, sondern etwas, das sie verstehen und mitgestalten können, legen wir den Grundstein für ihr ganzes Leben. Im Teddykrankenhaus begleiten sie mit ihrem kranken Teddy im Arm ihre kleinen Patienten durch Untersuchungen und Behandlungen, stellen Fragen und erleben Schritt für Schritt, was im Krankenhaus passiert. So entwickeln sie spielerisch ein erstes Verständnis dafür, wie Gesundheit und medizinische Versorgung funktionieren. Diese Erfahrung nimmt Ängste, schafft Vertrauen und gibt Sicherheit. Sie hilft Kindern, Vorsorgeangebote unbefangen anzunehmen und ein positives Verhältnis zur eigenen Gesundheit zu entwickeln. Gerade darin liegt ein wichtiger Beitrag zur Prävention: Wer Gesundheit früh als etwas Vertrautes erlebt, entwickelt ein stärkeres Bewusstsein für den eigenen Körper, für gesunde Gewohnheiten und einen sicheren Umgang mit Gesundheitsfragen – eine wichtige Grundlage für ein gesundes Aufwachsen“ sagt Jessica Lammerich, Regionaldirektorin der AOK Bonn – Rhein-Sieg-Kreis – Euskirchen.</p>
<p>„Die Teddy-Klinik vermittelt Kindern auf besonders anschauliche Weise, wie medizinische Versorgung funktioniert und dass man vor einem Krankenhaus keine Angst haben muss“, sagt Prof. Rainer Ganschow, geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinderheilkunde am&nbsp;UKB. „Gleichzeitig sammeln unsere Studierenden wertvolle Erfahrungen im Umgang mit jungen Patientinnen und Patienten. Gerade bei Kindern sind Kommunikation, Vertrauen und Einfühlungsvermögen entscheidend – Fähigkeiten, die im späteren Berufsalltag eine große Rolle spielen.“<br> Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.ukbonn.de/kinderklinik/fuer-patient-innen-ambulanzen/teddyklinik/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ukbonn.de/kinderklinik/fuer-patient-innen-ambulanzen/teddyklinik/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hinweis für Medien:</strong><br> Pressevertreter sind am Mittwoch, 27. Mai, zwischen 10.00 – 12.00 Uhr herzlich eingeladen, die Teddy-Klinik zu besuchen. Für Rückfragen stehen Prof. Rainer Ganschow vom&nbsp;UKB&nbsp;sowie Daniela Heider und Jessica Lammerich von der AOK zur Verfügung. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung unter der Telefonnummer 0228 287-10469 oder per E-Mail an ukb-medien@ukbonn.de gebeten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bildrechte:</strong>&nbsp;Universitätsklinikum Bonn (UKB) / Rolf Müller</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong><br> Julia Weber<br> Pressereferentin und Medizinredakteurin<br> Stabsstelle Public Relations &amp; Corporate Communication am Universitätsklinikum Bonn<br> Telefon: (+49) 228 287-10469<br> E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,lwnkc0ygdgtBwmdqpp0fg" data-mailto-vector="2">julia.weber(at)ukbonn.de</a></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Bonn</strong> ist das interdisziplinäre Krebszentrum des Universitätsklinikums Bonn. Unter seinem Dach arbeiten alle Kliniken und Institute am Universitätsklinikum zusammen, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung aller onkologischen Erkrankungen befassen. Das CIO Bonn gehört zum bundesweiten Netzwerk ausgewählter Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. 2018 wurde aus dem seit 2007 bestehenden CIO Köln Bonn mit den universitären Krebszentren aus Aachen, Köln und Düsseldorf das "Centrum für Integrierte Onkologie - CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf" gegründet. Gemeinsam gestaltet dieser Verbund die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen.</p>
<p><strong>Zum Universitätsklinikum Bonn:</strong> Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>News</category>
                            
                                <category>Onkologisches Zentrum</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Diagnosen</category>
                            
                                <category>Bonn</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Praxisnahe Ernährungstherapie – Gemeinsam Kochen</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/praxisnahe-ernaehrungstherapie-gemeinsam-kochen</link>
                        <description>Erfolgreiches Kochevent für onkologische Patient*innen am CIO Bonn</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn, 12.05.2026 – Am vergangenen Mittwoch fand im Familienhaus Bonn bereits zum dritten Mal ein Kochevent für onkologische Patient*innen und deren Angehörige statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Abteilung für Integrierte Onkologie des Centrums für Integrierte Onkologie Bonn (CIO Bonn) am UKB. Gemeinsam mit dem erfahrenen Koch Markus Federhen luden die onkologischen Ernährungstherapeutinnen zu einem genussvollen und informativen Abend ein.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Mittelpunkt standen alltagstaugliche, geschmackvolle Gerichte, die speziell auf die Bedürfnisse von Krebspatient*innen abgestimmt waren. Die Teilnehmenden erhielten praktische Tipps zur Zubereitung und konnten das Gelernte direkt anwenden. Gleichzeitig bot die Veranstaltung Raum für den persönlichen Austausch zwischen Betroffenen und Fachkräften.</p>
<p>„In unserem Arbeitsalltag auf Station kommt die Praxis des Zubereitens leider oft zu kurz, daher freue ich mich umso mehr, dass wir mit diesem Abend Raum für die konkrete Umsetzung von Ernährungsempfehlungen bei Krebs schaffen konnten“, sagt Hannah Schulz, onkologische Ernährungstherapeutin des&nbsp;CIO&nbsp;Bonn.</p>
<p>Das Thema Ernährung gewinnt in der Krebstherapie zunehmend an Bedeutung. Viele Betroffene möchten mit einer angepassten Ernährung aktiv zum Therapieverlauf beitragen. Zudem können therapiebedingte Nebenwirkungen und ungewollter Gewichtsverlust durch gezielte Ernährung positiv beeinflusst werden. Eine bedarfsgerechte Ernährung kann dabei helfen, die Therapieverträglichkeit und Lebensqualität zu verbessern.</p>
<p>Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv. Besonders geschätzt wurden die persönliche Betreuung, die individuelle Beratung sowie die neuen Rezeptideen. Viele äußerten zudem den Wunsch nach weiteren Veranstaltungen dieser Art.</p>
<p>„Das Kochevent hat gezeigt, dass angepasste Ernährung nicht nur unterstützend wirken, sondern auch mit Genuss verbunden sein kann“, so Paula Tups, onkologische Ernährungstherapeutin des&nbsp;CIO&nbsp;Bonn. „Wir danken Koch Markus Federhen, unserenen Sponsoren Fresenius Kabi, metaX und Danone sowie dem Leyenhof für die Lebensmittelspende und dem Familienhaus Bonn für die Gastfreundschaft.“</p>
<p>Dank dieser Unterstützung konnte das Kochevent erneut kostenfrei angeboten werden. Auch künftig möchte das&nbsp;CIO&nbsp;Bonn ähnliche Angebote schaffen, um Krebspatient*innen auf ihrem Weg zu begleiten und ihre Lebensqualität zu stärken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bildnachweis:</strong>&nbsp;Uniklinikum Bonn</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><strong>Das Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Bonn</strong> ist das interdisziplinäre Krebszentrum des Universitätsklinikums Bonn. Unter seinem Dach arbeiten alle Kliniken und Institute am Universitätsklinikum zusammen, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung aller onkologischen Erkrankungen befassen. Das CIO Bonn gehört zum bundesweiten Netzwerk ausgewählter Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. 2018 wurde aus dem seit 2007 bestehenden CIO Köln Bonn mit den universitären Krebszentren aus Aachen, Köln und Düsseldorf das "Centrum für Integrierte Onkologie - CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf" gegründet. Gemeinsam gestaltet dieser Verbund die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen.</p>
<p><strong>Zum Universitätsklinikum Bonn:</strong> Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Onkologisches Zentrum</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 11 May 2026 12:35:19 +0200</pubDate>
                        <title>Forschungspreis für Priv.-Doz. Al-Sawaf</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/forschungspreis-fuer-priv-doz-al-sawaf</link>
                        <description>Anerkennung für Therapieoptimierung der chronischen lymphatischen Leukämie</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Priv.-Doz. Dr. Dr. Othman Al-Sawaf, Oberarzt und Arbeitsgruppenleiter in der <a href="https://innere1.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik I für Innere Medizin an der Uniklinik Köln</a>, ist Ende April in München mit dem Forschungspreis der Walter-Schulz-Stiftung ausgezeichnet worden. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird jährlich an herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler auf dem Gebiet der Hämatologie und Onkologie verliehen, deren Arbeiten einen konkreten Nutzen für Patientinnen und Patienten versprechen.</p>
<p>Dr. Al-Sawaf beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL), der häufigsten Form von Leukämie bei Erwachsenen, sowie mit der Richter-Transformation (RT), einer seltenen und aggressiven Verlaufsform der Erkrankung. Als Mitglied der <a href="https://www.dcllsg.com/" target="_blank" rel="noreferrer">Deutschen CLL Studiengruppe</a> hat er in zahlreichen prospektiven und retrospektiven Studien maßgeblich zur Etablierung moderner, zielgerichteter Therapien beigetragen.</p>
<p>Der Walter-Schulz-Preis würdigt insbesondere die im <a href="https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2515458" target="_blank" rel="noreferrer">New England Journal of Medicine</a> publizierte internationale Phase-III-Studie CLL17, in der erstmals im direkten Vergleich geprüft wurde, ob zeitlich begrenzte, chemotherapiefreie Kombinationstherapien einer kontinuierlichen Behandlung mit einem BTK-Inhibitor ebenbürtig sind. 909 bislang unbehandelte Patienten wurden dafür randomisiert mit einer zeitlich begrenzter Kombinationstherapie aus Venetoclax und Obinutuzumab oder Venetoclax und Ibrutinib, oder mit einer kontinuierlichen Ibrutinib-Monotherapie behandelt. Die Ergebnisse zeigten ein vergleichbares progressionsfreies Überleben in allen drei Studienarmen. Damit zeigte die CLL17 erstmalig, dass die meisten Patienten mit nicht-vorbehandelter CLL zeitlich begrenzt behandelt werden können.</p>
<p>Neben der klinischen Forschung verfolgt Dr. Al-Sawaf gemeinsam mit einem <a href="http://www.al-sawaf-lab.com/" target="_blank" rel="noreferrer">interdisziplinären Team</a> umfangreiche translationale Forschungsprojekte zur molekularen Charakterisierung der CLL. Diese Vorhaben werden unter anderem durch das <a href="https://www.dfg.de/de/foerderung/foerdermoeglichkeiten/programme/einzelfoerderung/emmy-noether" target="_blank" rel="noreferrer">Emmy-Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)</a> gefördert. „Unser Ziel ist es, die individuellen biologischen Merkmale der Erkrankung besser zu verstehen und daraus präzisere, personalisierte Therapien abzuleiten", erklärt Dr. Al-Sawaf. „Die Auszeichnung mit dem Forschungspreis der Walter-Schulz-Stiftung ist eine besondere Anerkennung für unseren Anspruch, die CLL besser zu charakterisieren und die Behandlung von Patientinnen und Patienten konsequent weiter zu verbessern."</p>
<p>Der Forschungspreis der Walter-Schulz-Stiftung wird jährlich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler unter 40 Jahren vergeben, deren Arbeiten einen bedeutenden Beitrag zur klinisch-orientierten Krebsforschung leisten. Voraussetzung ist die Publikation der prämierten Forschungsarbeit in einer international anerkannten wissenschaftlichen Fachzeitschrift. Die Walter-Schulz-Stiftung wurde 1980 von der Münchner Verlegerin Erna Schulz zum Gedenken an ihren Ehemann Walter Schulz gegründet und fördert seither die medizinische Forschung mit einem besonderen Schwerpunkt in der Onkologie.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Auszeichnung</category>
                            
                                <category>Chronisch lymphatische Leukämie</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 May 2026 15:23:20 +0200</pubDate>
                        <title>Aufmerksamkeit für eine oft spät erkannte Erkrankung</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/aufmerksamkeit-fuer-eine-oft-spaet-erkannte-erkrankung</link>
                        <description>Zum Welteierstockkrebstag: Hinweis auf zukunftsweisende TUBA-WISP II-Studie</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Mai rückt eine Krebserkrankung in den Fokus, die aufgrund ihrer unspezifischen Symptome oft unbemerkt bleibt: der Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom). Die Uniklinik Köln nimmt den Welteierstockkrebstag zum Anlass, um über Risiken, Vorsorge und neue Studienansätze aufzuklären.</p>
<p>Die Herausforderung ist die Diagnose. In Deutschland erkranken jährlich etwa 7.000 Frauen neu an Eierstockkrebs. Da die Eierstöcke tief im Becken liegen, verursachen Tumoren hier meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium Beschwerden. Da es aktuell keine spezifischen Früherkennungsuntersuchungen gibt, bleibt die regelmäßige gynäkologische Vorsorge die wichtigste Säule der Detektion.</p>
<p>Frauen mit einer genetischen Veranlagung tragen ein deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko. In diesen Fällen kann die prophylaktische Entfernung der Eierstöcke eine lebensrettende Maßnahme sein. Eine solch weitreichende Entscheidung erfordert eine intensive fachspezifische Beratung. Diese erhalten Betroffene mit höchster medizinischer Expertise im Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs am Institut für Familiäre Tumorerkrankungen der Uniklinik Köln – dem Leitungssitz des Deutschen Konsortiums.</p>
<p>Als eines der führenden Zentren für Frauen mit pathogenen Mutationen in den Krebsrisikogenen (wie BRCA1 und BRCA2) möchten die Expertinnen und Experten des Zentrums gemeinsam mit der <a href="https://frauenheilkunde.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Frauenheilkunde der Uniklinik Köln</a> auf die zukunftsweisende TUBA-WISP II Studie aufmerksam machen. Diese untersucht eine Alternative zum aktuellen Standard – der bislang in der gleichzeitigen Entfernung von Eierstöcken und Eileitern liegt. Der Ansatz: Zunächst erfolgt lediglich die Entfernung der Eileiter. Die Eierstöcke werden erst zu einem späteren Zeitpunkt entnommen. Das Ziel<strong>:</strong> Die Reduktion der belastenden Nebenwirkungen einer verfrühten Menopause bei gleichbleibender Sicherheit.</p>
<p>Detaillierte Informationen zur Studie sowie eine Übersicht der teilnehmenden Zentren in Deutschland sind auf der offiziellen <a href="https://www.konsortium-familiaerer-brustkrebs.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Homepage des Konsortiums</a> oder des <a href="https://familiaerer-brust-und-eierstockkrebs.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Zentrums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs</a> zu finden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 May 2026 12:19:41 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Technologien für Krebsregistermeldungen in NRW</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/neue-technologien-fuer-krebsregistermeldungen-in-nrw</link>
                        <description>Uniklinik Köln koordiniert 6 Mio. Euro-Verbundprojekt zur automatisierten Auswertung medizinischer Dokumente</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Expertinnen und Experten der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln koordinieren ein neues Forschungsprojekt, das die Meldung von Krebsfällen an das Landeskrebsregister Nordrhein-Westfalen deutlich effizienter machen soll. Im Projekt KIMONA werden moderne Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI) eingesetzt, um medizinische Daten automatisiert auszuwerten und für die Krebsregistrierung aufzubereiten. Ziel ist es, medizinisches Personal zu entlasten, Meldungen schneller zu übermitteln und gleichzeitig die Datenqualität zu verbessern. Das Projekt ist Teil der Zusammenarbeit der großen universitären Krebszentren in Nordrhein-Westfalen, die im „Network of Excellence in Cancer Medicine“ organisiert sind. Dazu gehören unter anderem das <a href="https://krebszentrum-cio.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) der Unikliniken Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf</a> sowie das <a href="https://wtz.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">Westdeutsche Tumorzentrum (WTZ) der Unikliniken Essen und Münster</a>. Gemeinsam mit dem <a href="https://www.landeskrebsregister.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">Landeskrebsregister NRW</a> und dem Essener Startup <a href="https://tamedai.de/" target="_blank" rel="noreferrer">TamedAI</a> wollen sie innovative digitale Lösungen entwickeln, die sowohl die Versorgung von Patientinnen und Patienten verbessern als auch den Forschungsstandort Nordrhein-Westfalen stärken.</p>
<p>Die vollständige und zeitnahe Erfassung von Krebsdaten ist eine zentrale Grundlage für Forschung und Versorgung, deshalb existiert in Deutschland eine gesetzliche Meldepflicht, die in NRW über das Landeskrebsregistergesetz geregelt ist. Durch die systematische Dokumentation von Erstdiagnosen, Rückfällen und Krankheitsverläufen sollen mit den Daten Aussagen über die Wirksamkeit von Therapien getroffen und neue Ansätze in der Krebsbehandlung entwickelt werden. „Eine verlässliche Krebsregistrierung ist deshalb unverzichtbar. Mit KIMONA wollen wir moderne KI-Verfahren so einsetzen, dass sie die Dokumentationsprozesse spürbar erleichtern und gleichzeitig hochwertige Daten für Forschung und Versorgung bereitstellen“, sagt der Projektkoordinator Lars-Thorben Moos vom IT-Team des <a href="https://cio.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">CIO Köln</a>.</p>
<p>Aktuell werden Krebsfälle in Deutschland mithilfe eines standardisierten so genannten onkologischen Basisdatensatzes dokumentiert. Diese Daten werden aus verschiedenen klinischen Systemen – etwa Krankenhausinformationssystemen, Pathologie- oder Radiologiesystemen – zusammengeführt und an das Landeskrebsregister gemeldet. Ein Großteil dieser Informationen muss derzeit jedoch manuell von medizinischen Dokumentarinnen und Dokumentaren zusammengetragen werden. Analysen zeigen, dass aktuell rund 62 Prozent der Datenfelder händisch übertragen werden müssen. Automatisierte Schnittstellen zu klinischen Primärsystemen existieren bislang nur für etwa 27 Prozent der Datenfelder.</p>
<p>Ein weiteres Problem: Viele wichtige Informationen liegen nicht strukturiert vor, sondern „versteckt“ in Arztbriefen oder anderen Freitextdokumenten. Diese müssen häufig zeit- und personalintensiv ausgewertet werden. Genau hier setzt das Projekt KIMONA an: Mithilfe von modernen Methoden, wie dem Einsatz von Sprachmodellen, sollen medizinische Texte künftig automatisiert analysiert und relevante Informationen extrahiert werden. „So können beispielsweise Angaben zu Diagnosen, Therapien oder Krankheitsverläufen aus Arztbriefen erkannt und in strukturierter Weise bereitgestellt werden. Das wäre ein großer Schritt für eine bessere Datenverarbeitung“, freut sich Univ.-Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor der <a href="https://innere1.uk-koeln.de/" title="Klinik I für Innere Medizin" target="_blank" rel="noreferrer">Klinik I für Innere Medizin</a> und des CIO an der Uniklinik Köln. Schätzungen zufolge könnten auf diese Weise bis zu 50 Prozent der Datenfelder aus unstrukturierten Dokumenten gewonnen und – nach Überprüfung durch einen Menschen – in das Krebsregister überführt werden.</p>
<p>„Die vollständige und qualitativ hochwertige Krebsregistrierung ist eine zentrale Grundlage für Forschung und Qualitätssicherung in der Onkologie. Projekte wie KIMONA können dazu beitragen, Meldungen schneller, vollständiger und konsistenter zu erfassen“, erklärt Prof. Dr. Andreas Stang, Ärztlicher Leiter des Landeskrebsregisters Nordrhein-Westfalen. In KIMONA werden zunächst die relevanten medizinischen Dokumente analysiert und technische Infrastrukturen geschaffen, etwa sogenannte „Data-Lake-Systeme“, in denen klinische Daten aus verschiedenen Quellen zusammengeführt werden. Darauf aufbauend werden KI-Modelle genutzt, die die Informationen automatisiert extrahieren und für das Krebsregister aufbereiten.</p>
<p>Langfristig sollen die im Projekt entwickelten Lösungen nicht nur für die Krebsregistrierung genutzt werden, auch andere klinische Register oder Forschungsdatenbanken sollen davon profitieren.</p>
<p>Das Projekt KIMONA wird mit 5,96 Millionen Euro im Rahmen des Innovationswettbewerbs <a href="https://www.in.nrw/massnahmen/gesuender" target="_blank" rel="noreferrer">Gesünder.IN.NRW</a> durch das Land Nordrhein-Westfalen / <a href="https://www.wirtschaft.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie</a> mit Mitteln der Europäischen Union finanziert. Es hat eine Laufzeit von drei Jahren. Die Koordination liegt beim Centrum für Integrierte Onkologie der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln. Projektpartner sind neben dem Landreskrebsregister Nordrhein-Westfalen die Krebszentren der sechs Universitätskliniken in Nordrhein-Westfalen, die im „Network of Excellence in Cancer Medicine“ organisiert sind: das Centrum für Integrierte Onkologie Aachen Bonn Köln Düsseldorf, das Westdeutsche Tumorzentrum an den Standorten Essen und Münster und das Essener Startup TamedAI.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Akute Leukämien und MDS</category>
                            
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                                <category>Chronisch lymphatische Leukämie</category>
                            
                                <category>Darmkrebs</category>
                            
                                <category>Eierstockkrebs</category>
                            
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                                <category>Neuroendokrine Neoplasien</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 May 2026 12:24:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neuer Ansatz in der Krebstherapie</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/neuer-ansatz-in-der-krebstherapie</link>
                        <description>Stabilisierung von p53-Mutanten mittels DARPin-Technologie</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein international besetztes Forschungsteam präsentiert einen innovativen Ansatz zur Reaktivierung des häufig mutierten Tumorsuppressors p53. Mithilfe speziell entwickelter DARPin-Proteine gelingt es, eine Vielzahl instabiler p53-Mutanten wieder funktionsfähig zu machen – mit vielversprechenden Perspektiven für die Behandlung von Krebs.</p>
<p>Jährlich werden weltweit 20 Millionen neue Krebserkrankungen diagnostiziert. In etwa 50 Prozent dieser Fälle ist das zentrale Tumorsuppressor-Protein p53, das auch als „Wächter des Genoms“ bezeichnet wird, durch Mutationen inaktiviert. Damit ist p53 das am häufigsten mutierte Gen in Tumoren. In vielen Fällen führt eine solche Mutation dazu, dass p53 instabil wird und seine funktionelle Struktur verliert. Aufgrund seiner zentralen Bedeutung bei der Aufrechterhaltung eines normalen zellulären Phänotyps, wird seit Jahrzehnten nach therapeutischen Ansätzen gesucht, um solche p53-Mutanten zu stabilisieren und so wieder zu re-aktivieren – mit dem Ziel, dass Krebszellen dadurch gezielt absterben. Ein erster klinischer Erfolg mit diesem Ansatz wurde kürzlich berichtet. Ein kleines Molekül („Rezatapopt“)<em>&nbsp;</em>kann eine bestimmte Mutation in p53 reaktivieren und damit das Wachstum von Tumoren hemmen.&nbsp;Allerdings sind in Tumoren bislang bereits mehr als 2.000 verschiedene Mutationen beschrieben worden. Nur ein sehr kleiner Teil davon erzeugt eine Bindungstasche, die sich für die Entwicklung klassischer, auf kleinen Molekülen basierender Medikamente eignet.</p>
<p>Ein Forschungskonsortium der Universitäten Frankfurt, Marburg, Zürich und der&nbsp;<a href="https://medfak.uni-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln</a>&nbsp;um die Arbeitsgruppe&nbsp;von Univ.-Prof. Dr. Baki Akgül,&nbsp;<a href="https://virologie.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Institut für Virologie an der Uniklinik Köln</a>,&nbsp;hat nun in einer kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift&nbsp;Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS<em>)</em>&nbsp;veröffentlichten Studie eine innovative, wegweisende Methode beschrieben, mit der man in der Tat eine Vielzahl von p53-Mutanten reaktivieren kann. Diese beruht auf der Entwicklung kleiner sogenannter „Designed Ankyrin Repeat Proteine“ (DARPin), die wie Miniatur-Antikörper sehr selektiv und mit hoher Affinität an p53 binden (p53-DARPin).</p>
<p>„Das Konsortium konnte experimentell nachweisen, dass durch diese Bindung nicht nur eine, sondern sehr viele p53-Mutanten eine ausreichende Stabilität wiedererlangen und so die Tumorsuppressor-Funktion von p53 in Krebszellen reaktiviert werden kann. Mit anderen Worten, die hier publizierten Ergebnisse eröffnen einen neuen Ansatz auf der Basis p53-stabilisierender Therapien in der Krebsbekämpfung“, erklärt Prof. Akgül.</p>
<p>„Besonders hervorzuheben ist darüber hinaus ein weiterer translational relevanter Aspekt: Das p53-DARPin wird derzeit auch gezielt im Kontext von HPV-induzierten Tumoren untersucht. In anogenitalen und oropharyngealen Karzinomen führen virale Onkoproteine zur funktionellen Degradation von p53. Ziel ist es, p53 auch in diesen Tumoren wiederherzustellen und damit therapeutisch nutzbar zu machen“, so der Wissenschaftler weiter.</p>
<p>Dieser Ansatz könnte neue Behandlungsoptionen für eine klinisch besonders relevante Tumorgruppe eröffnen und stellt einen wichtigen Schritt dar, um auch bei der HPV-induzierten Karzinogenese zielgerichtet therapeutisch zu interferieren.</p>
<p><strong>Originalpublikation:</strong></p>
<p>PMID:&nbsp;42048463,&nbsp;DOI:&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1073/pnas.2531747123" target="_blank" rel="noreferrer noopener">10.1073/pnas.2531747123</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 08:37:00 +0200</pubDate>
                        <title>Tieferes Verständnis von Krebs dank KI in der Pathologie</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/tieferes-verstaendnis-von-krebs-dank-ki-in-der-pathologie</link>
                        <description>Autonomes agentenbasiertes System an Uniklinik Köln entwickelt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die digitale Transformation der Pathologie eröffnet neue Möglichkeiten für die Krebsdiagnostik. Moderne Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI) gehen heute weit über die reine Automatisierung hinaus: Sie ermöglichen es, aus routinemäßig erhobenen histologischen Gewebeschnitten bislang verborgene biologische Informationen zu gewinnen und damit ein tieferes Verständnis von Tumorerkrankungen zu erreichen. Ein Team der <a href="https://pathologie.uk-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Pathologie der Uniklinik Köln</a> und der <a href="https://medfak.uni-koeln.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln</a> hat einen grundlegend neuen Ansatz namens SPARK (System of Pathology Agents for Research and Knowledge) entwickelt. Die Studie <a href="https://www.nature.com/articles/s41591-026-04357-y" target="_blank" rel="noreferrer">„An agentic framework for autonomous scientific discovery in cancer pathology“</a> ist im Fachmagazin Nature Medicine erschienen.</p>
<p>Klassische KI-Ansätze segmentieren vor allem Gewebe oder analysieren einzelne Zellen im Tumormikromilieu. Dabei stoßen sie häufig an Grenzen – etwa durch eingeschränkte Interpretierbarkeit oder mangelnde Übertragbarkeit auf neue Fragestellungen. Das agentenbasierte KI-System SPARK fungiert als eine Art „digitales Gehirn“. Es verknüpft mehrere spezialisierte Algorithmen zu einem koordinierten System, das eigenständig biologische Hypothesen generieren, verfeinern und in analytische Werkzeuge umsetzen kann – ohne, dass ein erneutes Training der Modelle erforderlich ist. Die Nutzung von Sprache als universelle Schnittstelle ermöglicht eine flexible und intuitive Interaktion mit komplexen Bilddaten. So lassen sich etwa einfache sprach-basierte Analysen durchführen, wie zum Beispiel, ob ein Tumor auf eine Immuntherapie ansprechen wird.</p>
<p>In umfangreichen Analysen von über 5.400 Patientinnen und Patienten aus 18 unabhängigen Kohorten und fünf verschiedenen Tumorentitäten zeigte das Team um Priv.-Doz. Dr. Yuri Tolkach, Oberarzt am Institut für Pathologie an der Uniklinik Köln, dass SPARK klinisch relevante und biologisch fundierte Gewebemarker identifiziert. Diese stehen in engem Zusammenhang mit Krankheitsverlauf, etablierten pathologischen Parametern und dem Ansprechen auf Therapien. Darüber hinaus erlaubt das System, aus statischen Gewebeschnitten Rückschlüsse auf die zeitliche Entwicklung von Tumoren zu ziehen und Mechanismen der Tumorprogression besser zu verstehen.</p>
<p>„SPARK trägt dazu bei, Diagnosen zu präzisieren, Patientinnen und Patienten zuverlässiger zu stratifizieren und Therapieentscheidungen gezielter zu treffen. Insbesondere im Bereich der personalisierten Onkologie eröffnet sich die Möglichkeit, Therapien stärker an die individuellen biologischen Eigenschaften eines Tumors anzupassen und so die Behandlungsergebnisse zu verbessern“, so Dr. Tolkach.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil von SPARK ist den Forschenden zufolge die Zugänglichkeit. Über eine spezialisierte, modulinteraktive Benutzeroberfläche können klinisch tätige Ärztinnen und Ärzte sowie Forschende auch ohne Programmierkenntnisse Analyseansätze entwickeln.</p>
<p>Trotz dieser vielversprechenden Ergebnisse sei eine prospektive Validierung im klinischen Alltag notwendig, um den vollen Nutzen der Technologie zu bestätigen. Alle entwickelten Methoden, Parameter und Ergebnisse wurden offen zugänglich gemacht, um die Weiterentwicklung durch die wissenschaftliche Gemeinschaft aktiv zu fördern. „Mit SPARK verfolgen wir das Ziel, die Pathologie von einer primär deskriptiven Disziplin hin zu einer datengetriebenen, prädiktiven Wissenschaft weiterzuentwickeln – und damit einen entscheidenden Beitrag zur Präzisionsmedizin in der Onkologie zu leisten“, sagt Univ.-Prof. Dr. Reinhard Büttner, Direktor des Instituts für Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie.</p>
<p>SPARK wurde unter anderem durch das ehemalige Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMFTR) und im Rahmen des Projekts DigiPathConnect des Interreg Euregio Maas-Rhein der Europäischen Union gefördert. Zudem wurden Daten des Nationalen Netzwerk Genomische Medizin Lungenkrebs (nNGM, gefördert durch die Deutsche Krebshilfe) und die Rechenleistung des RAMSES Hochleistungsrechners des IT Center University of Cologne (ITCC) der Universität zu Köln genutzt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Darmkrebs</category>
                            
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                                <category>Neuroendokrine Neoplasien</category>
                            
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                                <category>Prostatakrebs</category>
                            
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                                <category>Speicheldrüsenkrebs</category>
                            
                                <category>Speiseröhrenkrebs</category>
                            
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                                <category>Pathologie</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Fit für den richtigen Umgang mit Tabletten gegen Krebs</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/fit-fuer-den-richtigen-umgang-mit-tabletten-gegen-krebs</link>
                        <description>Im Mai startet das von der Deutschen Krebshilfe geförderte Projekt ANIMATE</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie können Krebspatient*innen am besten die Kompetenz erwerben, Informationen über ihre Medikamente zu finden, zu verstehen und daraus die richtigen Handlungen abzuleiten? Die Universitäten Bonn und Köln entwickeln und evaluieren gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Bonn (UKB) digitale Schulungen für Patien*innen zum richtigen Umgang mit Krebsmedikamenten. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt „ANIMATE“ in den nächsten drei Jahren mit mehr als 370.000 Euro. Das Vorhaben startet im Mai.</strong></p>
<p>Immer häufiger werden Krebserkrankungen mit Tabletten behandelt. Diese so genannte „orale Antitumortherapie“ ermöglicht Patient*innen durch eine selbstständige Einnahme mehr Unabhängigkeit im Alltag – gleichzeitig erhöhen sich die Anforderung an die Betroffenen bei der Umsetzung der teilweise komplexen Therapien. Für den sicheren Umgang mit ihren Tabletten benötigen die Patient*innen die Fähigkeit, Informationen über ihre Medikamente zu finden, zu verstehen und daraus die richtigen Handlungen abzuleiten. Diese Fähigkeit wird als „Arzneimittelkompetenz“ bezeichnet.</p>
<p>Aus diesem Grund haben es sich die Universitäten Bonn und Köln im gemeinsamen Kooperationsprojekt „ANIMATE“ zur Aufgabe gemacht, digitale Schulungsinhalte zu entwickeln, Patient*innen im Umgang mit ihren Krebsmedikamenten unterstützen. Die Deutsche Krebshilfe fördert dieses Vorhaben in den nächsten drei Jahren mit über 370.000 Euro. Das Projekt startet im Mai 2026 und baut auf dem erfolgreichen Vorgängerprojekt „AMIKO“ (https://www.uni-bonn.de/de/neues/013-2023) auf, in dem ein wissenschaftliches Instrument zur Messung der Arzneimittelkompetenz entwickelt wurde.</p>
<h3>Digitale, passgenaue Unterstützung als Schlüssel</h3>
<p>„Bei einer Krebstherapie mit Tabletten tragen Patient*innen eine große Verantwortung für den Erfolg und die Sicherheit ihrer Therapie“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Ulrich Jaehde vom <a href="https://www.pharma.uni-bonn.de/de/institute/pharmazeutisches_institut" target="_blank" rel="noreferrer">Pharmazeutischen Institut der Universität Bonn</a>. „Es ist besonders wichtig, dass sie Informationen zu Einnahme, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen verstehen und im Alltag richtig umsetzen können.“ Im Rahmen von ANIMATE soll eine digitale und an die individuellen Kompetenzen der Patient*innen adaptierte Schulung entwickelt werden. „Ziel ist es, passgenaue Schulungsinhalte nutzerfreundlich und intuitiv über eine Web-basierte Anwendung anzubieten“, erklärt Prof. Dr. Stephan Jonas vom <a href="https://www.idm.uni-bonn.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Institut für Digitale Medizin des Universitätsklinikums Bonn</a>.</p>
<p>Die Schulungsinhalte werden in einer Studie mit 100 teilnehmenden Patient*innen aus mehreren onkologischen Praxen und öffentlichen Apotheken getestet. Zur Messung der Arzneimittelkompetenz wird der Fragebogen aus dem AMIKO-Projekt genutzt, der vor kurzem veröffentlicht wurde (https://www.nature.com/articles/s41598-026-46355-7). Auf diese Weise werden die Kompetenzbereiche ermittelt, in denen individueller Unterstützungsbedarf besteht.</p>
<p>Das Projektteam des <a href="https://www.imvr.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Instituts für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR)</a> der Uniklinik Köln unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Nicole Ernstmann übernimmt im ANIMATE-Projekt die formative Begleitevaluation. „Uns interessiert, wie Patient*innen die digitale Schulung im Alltag erleben, annehmen und welchen Nutzen sie für die Teilnehmenden hat“, erläutert Prof. Ernstmann. Hierfür werden halbstrukturierte Interviews mit Patient*innen geführt und teilnehmende Beobachtungen durchgeführt.<br> Langfristig soll das Projekt dazu beitragen, die Sicherheit und Wirksamkeit der oralen Antitumortherapie weiter zu verbessern und Patient*innen gezielt zu unterstützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt für die Medien:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Ulrich Jaehde<br> Abteilung Klinische Pharmazie<br> Pharmazeutisches Institut<br> Transdisziplinäre Forschungsbereiche „Modelling“, „Life &amp; Health“ und „Sustainable Futures“<br> Universität Bonn<br> Tel. +49 228 73-5252<br> E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,w0lcgjfgBwpk/dqpp0fg" data-mailto-vector="2">u.jaehde(at)uni-bonn.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Nicole Ernstmann<br> Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft<br> Universität zu Köln<br> Tel. +49 221 478-97146<br> E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,pkeqng0gtpuvocpp3Bwm/mqgnp0fg" data-mailto-vector="2">nicole.ernstmann1(at)uk-koeln.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Stephan Jonas<br> Institut für Digitale Medizin<br> Universitätsklinikum Bonn<br> Tel. +49 228 287-52182<br> E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,uvgrjcp0lqpcuBwmdqpp0fg" data-mailto-vector="2">stephan.jonas(at)ukbonn.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Onkologisches Zentrum</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Studie zeigt dynamische Wechselwirkungen zwischen Hirntumoren und Immunzellen</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/studie-zeigt-dynamische-wechselwirkungen-zwischen-hirntumoren-und-immunzellen</link>
                        <description>Einwirkung auf die „Mikroglia“ möglicher Ansatz für neue Therapien</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn, 21. April, 2026 – Das Glioblastom, der häufigste und aggressivste Hirntumor bei Erwachsenen, ist schwer zu behandeln, da dieser Krebs in das umliegende Gehirngewebe eindringen und sich weit über das ursprüngliche Tumorgebilde hinaus ausbreiten kann. Forschende des DZNE, des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und des Exzellenzclusters „ImmunoSensation3“ an der Universität Bonn haben diesen Infiltrationsprozess mittels Hightech-Mikroskopie im lebenden Gehirn beobachtet. Ihre Studie beruht auf Untersuchungen an Mäusen mit einer Form von Gehirntumor, die dem menschlichen Glioblastom sehr nahekommt.</strong></p>
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<p>Die im Fachjournal „Immunity“ veröffentlichten Ergebnisse zeigen komplexe und situationsabhängige Wechselwirkungen zwischen Glioblastomzellen und den Immunzellen des Gehirns, den sogenannten Mikroglia. Diese Zellen patrouillieren innerhalb des Gewebes auf der Suche nach Gefahren. Die Befunde legen nahe, dass sie nicht nur passive Beobachter sind, sondern sowohl Eindämmung als auch Ausbreitung des Tumors aktiv beeinflussen.</p>
<p>Die Forschenden erfassten diese Vorgänge mittels „Drei-Photonen-Mikroskopie“, die sich Infrarot-Licht bedient. Sie konzentrierten sich dabei auf die „entfernte Infiltrationszone“. Dieses Gewebeareal liegt mehrere Millimeter vom Primärtumor entfernt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Sich veränderndes Verhalten</h3>
<p>Unter anderem stellte das Team fest, dass sich das Verhalten der Mikroglia im Verlauf der Tumorausbreitung veränderte. Wenn nur wenige Tumorzellen vorhanden waren, zeigten sich die Mikroglia besonders beweglich und in ihrer „Überwachungsfunktion“ – also beim Abscannen des Gehirns – besonders aktiv. Mit zunehmender Infiltration ließ diese Immunreaktion jedoch nach. Die Forschenden untersuchten zudem die Folgen der Deaktivierung eines bestimmten Oberflächenrezeptors, über den Mikroglia ihre Umgebung wahrnehmen. Darüber hinaus analysierten sie, wie sich eine drastische Reduktion der Immunzellen auf die Tumorausbreitung auswirkte.</p>
<p>„Unsere Daten zeigen, dass Interaktionen zwischen Tumorzellen und Mikroglia eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung des Glioblastoms spielen“, sagt Dr. Felix Nebeling, Erstautor der Studie. „Eine gezielte Einwirkung auf die Mikroglia – etwa durch Medikamente – könnte daher ein vielversprechender Ansatz sein, um die Tumorausbreitung zu begrenzen und die Behandlungsergebnisse zu verbessern.“</p>
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<p><strong>Publikation:</strong>&nbsp;Microglia-glioblastoma crosstalk mediates glioblastoma invasion at the far infiltration zone, Felix Nebeling et al., Immunity (2026), DOI:&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/j.immuni.2026.03.010" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1016/j.immuni.2026.03.010</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wissenschaftlicher Kontakt:</strong><br> Felix Nebeling<br> Klinik für Neuroonkologie am&nbsp;UKB<br> DZNE<br> E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,hgnkz0pgdgnkpiBwmdqpp0fg" data-mailto-vector="2">felix.nebeling(at)ukbonn.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bildnachweis:</strong>&nbsp;DZNE/Felix Nebeling</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong><br> Dr. Inka Väth<br> stellv. Pressesprecherin am Universitätsklinikum Bonn (UKB)<br> Public Relations and Corporate Communication am&nbsp;UKB<br> Telefon: (+49) 228 287-10596<br> E-Mail:&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,kpmc0xcgvjBwmdqpp0fg" data-mailto-vector="2">inka.vaeth(at)ukbonn.de</a></p>
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<p><strong>Das Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Bonn</strong> ist das interdisziplinäre Krebszentrum des Universitätsklinikums Bonn. Unter seinem Dach arbeiten alle Kliniken und Institute am Universitätsklinikum zusammen, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung aller onkologischen Erkrankungen befassen. Das CIO Bonn gehört zum bundesweiten Netzwerk ausgewählter Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. 2018 wurde aus dem seit 2007 bestehenden CIO Köln Bonn mit den universitären Krebszentren aus Aachen, Köln und Düsseldorf das "Centrum für Integrierte Onkologie - CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf" gegründet. Gemeinsam gestaltet dieser Verbund die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen.</p>
<p><strong>Zum Universitätsklinikum Bonn:</strong> Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW.</p>
<p><strong>Über das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE):</strong>&nbsp;Das&nbsp;DZNE&nbsp;ist eines der weltweit führenden Forschungszentren für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und ALS, die mit Demenz, Bewegungsstörungen und anderen schwerwiegenden Beeinträchtigungen der Gesundheit einhergehen. Diese Erkrankungen bedeuten enorme Belastungen für Betroffene und ihre Angehörigen, aber auch für die Gesellschaft und Gesundheitsökonomie. Das&nbsp;DZNE&nbsp;trägt maßgeblich zur Entwicklung neuer Strategien der Prävention, Diagnose, Versorgung, Behandlung und Pflege bei – und zu deren Überführung in die Praxis. Es hat bundesweit zehn Standorte und kooperiert mit Universitäten, Universitätskliniken und anderen Institutionen im In- und Ausland. Das&nbsp;DZNE&nbsp;wird staatlich gefördert, es ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung. www.dzne.de</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Onkologisches Zentrum</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 12:50:44 +0200</pubDate>
                        <title>Familiäre Krebserkrankungen: Risiko über Generationen hinweg</title>
                        <link>https://krebszentrum-cio.de/news-artikel/familiaere-krebserkrankungen-risiko-ueber-generationen-hinweg</link>
                        <description>Prof. Rhiem in der Sprechstunde des Deutschlandfunks</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Kerstin Rhiem, Leiterin des Klinischen Schwerpunkts <a href="https://familiaerer-brust-und-eierstockkrebs.uk-koeln.de/" title="Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs am Institut für Familiäre Tumorerkrankungen der Uniklinik Köln" target="_blank" rel="noreferrer">Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs am Institut für Familiäre Tumorerkrankungen der Uniklinik Köln</a>, war zum Thema <a href="https://www.deutschlandfunk.de/familiaere-krebserkrankungen-risiko-ueber-generationen-hinweg-100.html" title="„Familiäre Krebserkrankungen: Risiko über Generationen hinweg“ " target="_blank" rel="noreferrer">„Familiäre Krebserkrankungen: Risiko über Generationen hinweg“ </a>zu Gast im Medizin-Podcast Sprechstunde des Deutschlandfunks.</p>
<p>Im Gespräch mit Moderator Martin Winkelheide ging es um zentrale Fragen der modernen Krebsmedizin: Wann spricht man von einer erblichen Krebserkrankung? Welche Hinweise in der Familiengeschichte sind relevant? Für wen ist eine genetische Testung sinnvoll – und welche Möglichkeiten der Vorsorge und Prävention ergeben sich daraus?</p>
<p>Prof. Rhiem macht deutlich, dass erbliche Krebsrisiken kein Randthema sind: Genetische Veranlagungen betreffen grundsätzlich die gesamte Bevölkerung und können heute deutlich besser erkannt und eingeordnet werden als noch vor wenigen Jahren. Ziel sei es, Risikokonstellationen frühzeitig zu identifizieren, um Betroffenen eine individuell angepasste Vorsorge und Prävention zu ermöglichen. Hier setzt die von der <a href="https://www.krebshilfe.de/" title="Deutschen Krebshilfe" target="_blank" rel="noreferrer">Deutschen Krebshilfe</a> geförderte <a href="https://familiaerer-brust-und-eierstockkrebs.uk-koeln.de/informationen/aktuelles/detailansicht/risikoadaptierte-krebsfrueherkennung-bei-mammographie-screening/" title="MyRisk-Studie" target="_blank" rel="noreferrer">MyRisk-Studie</a> des Zentrums an, die im Rahmen des Mammographiescreenings die Implementierung einer personalisierten Risikoprädiktion und -kommunikation für eine risikoadaptierte Krebsfrüherkennung untersucht.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die strukturierte Versorgung von Personen mit erhöhten Krebsrisiken in spezialisierten Zentren. Im Rahmen des <a href="https://www.konsortium-familiaerer-brustkrebs.de/" title="Deutschen Konsortiums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs (DK-FBREK)" target="_blank" rel="noreferrer">Deutschen Konsortiums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs (DK-FBREK)</a>, das durch das Kölner Zentrum geleitet wird, erhalten Ratsuchende eine umfassende Betreuung – von der genetischen Beratung über Testverfahren bis hin zu maßgeschneiderten Früherkennungs- und Präventionsprogrammen.</p>
<p>Gleichzeitig werden in weiteren Studien wie der <a href="https://familiaerer-brust-und-eierstockkrebs.uk-koeln.de/informationen/aktuelles/detailansicht/weltweit-erste-medikamentoese-praeventionsstudie-gestartet/" title="BRCA-P " target="_blank" rel="noreferrer">BRCA-P </a>und der <a href="https://www.tuba-wisp.org/" title="TUBA-WISPII" target="_blank" rel="noreferrer">TUBA-WISPII</a> neue Wege der Prävention erforscht, die darauf abzielen, das Krebsrisiko zu senken und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten.</p>
<p>Die Sendung bietet verständlichen Einblick in die Chancen der personalisierten Krebsprävention und zeigt, wie wichtig es ist, familiäre Risiken ernst zu nehmen und frühzeitig zu handeln.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Gynäkologisches Krebszentrum</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Brustkrebs</category>
                            
                                <category>Eierstockkrebs</category>
                            
                                <category>Gebärmutterkrebs</category>
                            
                                <category>Gebärmutterhalskrebs</category>
                            
                                <category>Prävention</category>
                            
                                <category>Köln</category>
                            
                        
                        
                            
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