Letzte Aktualisierung: 16.05.2019

Pathologie

Die Pathologie spielt in der modernen Krebsdiagnostik eine zentrale Rolle.

Die pathologischen Institute an den CIO Standorten bedienen das gesamte Spektrum moderner pathologischer, zytologischer und molekularpathologischer Diagnostik für alle medizinischen Fachdisziplinen.

Neben den klassischen Aufgabenbereichen wie die  Beurteilung von Gewebeproben sowie die zytologische Untersuchung von Flüssigkeiten und Abstrichen bilden die molekulardiagnostischen Verfahren zur Identifizierung genetischer Mutationsprofile von Tumoren einen neuen Schwerpunkt.

Beim Lungenkrebs ist es mittlerweile sogar gelungen, die „DNA-Parallelsequenzierung“ (mittels Next Generation Sequencing – NGS) erfolgreich als molekularpathologisches Routineverfahren zu etablieren.

Die Pathologien der CIO Standorte sind im Bereich Onkologie für viele nationale Studien als Referenzpathologien tätig. Außerdem sammeln und lagern sie die Blut- und Gewebeproben vieler Krebspatienten in der Biobank.

Das Aachener Institut ist referenzpathologisches Zentrum für die gesamte Uropathologie ( Schwerpunkt Harnblase einschließlich Molekularpathologie) und unterstützt die Schwerpunkte hepatobiliärer - und myeloischer Neoplasien durch eine hochwertige Diagnostik und das seit ca. 10 Jahren durchgeführte Biobanking. Das interdisziplinäre NGS-Zentrum wird zusammen mit der Hämato-onkologie, der Humangenetik und der Neuropathologie betrieben und wird die laufende Fallregistrierung mit dem CIO vereinheitlichen.

Das Bonner Institut ist referenzpathologisches Zentrum für urologische Pathologie (Schwerpunkt Prostata) und Lebererkrankungen (nicht-neoplastische, neoplastische und paido- Hepatologie) und betreibt entsprechende Tumor- bzw. Fallregister.

Das Kölner Institut organisiert die Zentrale Taskforce zur Weiterentwicklung der Molekularen Lungenkrebsdiagnostik für das nationale Netzwerk Genomische Medizin. Es ist zusätzlich referenzpathologisches Zentrum für Familiären Brustkrebs und Ovarialkarzinome, den erblichen Darmkrebs (HNPCC) und Lebererkrankungen (Hepatologie). Am Institut befinden sich neben der Biobank auch das erbliche Mammakarzinom-, Ovarialkarzinom- und das HNPCC-Register.

Das Düsseldorfer Institut ist zusätzlich ein Konsultationszentrum („second opinion“) für entzündliche und neoplastische Erkrankungen des pankreatobiliären Systems und bietet eine innovative molekulare Diagnostik am zytologischen und zellfreien Material an.


Nähere Informationen zur Arbeit der pathologischen Institute im CIO erhalten Sie auf den Webseiten der Standorte: