Letzte Aktualisierung: 24.09.2025
Sonstige Polyneuropathien
VISCIPH A/B
Studieninformationen
Einfluss von Vibrationstraining und sensomotorischem Training auf die medikamentös-induzierte
periphere Polyneuropathie der oberen Extremität.
Ziele
Primäres Prüfziel
Einfluss von Vibrationstraining und sensomotorischem Training auf die medikamentös-induzierte periphere Polyneuropathie der oberen Extremität (FACT GOG-Ntx).
Sekundäre Prüfziele für die Behandlungsarme:
- Verbesserung der Lebensqualität und des psychischen Wohlbefindens (HADS)
- Verbesserung der Schmerzsymptomatik
- Welche Interventionsgruppe hat die beste Auswirkung auf die periphere Polyneuropathie?
- Entwicklung einer Trainingsstandardtherapie
Design
Design
Phase
Zentren
Datenerhebung
Interventionsgruppen
Verblindung
Erkrankung
Diagnose
Diagnosenbeschreibung
VISCIPH A:
Onkolgische Patienten, die vor einer Chemotherapie mit folgenden Wirkstoffen: Taxane, Vinca- alkaloide, Platin-Derivate oder vor einer bevorstehenden Immuntherapie mit folgenden Wirkstoffen: Checkpoint- Inhibitoren, Antikörper stehen.
VISCIPH B:
Onkologische Patienten unter einer akuten medizinischen Therapie (Chemotherapie, Immuntherapie), die Missempfindungen, sowie Schmerzen in Händen (Taubheitsgefühl, Kribbeln, Brennen) wahrnehmen.
Mutation
Patienten
Alter
Einschlusskriterien
- Patienten unter einer akuten medizinischen Therapie (Chemotherapie, Immuntherapie), die Missempfindungen, sowie Schmerzen in Händen (Taubheitsgefühl, Kribbeln, Brennen) wahrnehmen
- bei einer bevorstehenden Chemotherapie mit folgenden Wirkstoffen: Taxane, Vinca- alkaloide, Platin-Derivate oder bei einer bevorstehenden Immuntherapie mit folgenden Wirkstoffen: Checkpoint- Inhibitoren, Antikörper
Ausschlusskriterien
- Bereits vor der Chemotherapie bestehende Polyneuropathie anderer Genese (z.B. durch Diabetes mellitus; medikamententoxisch)
- akute Verletzung der oberen Extremitäten, die das vorgesehene Training nicht erlaubt
- Für das Vibrationstraining (siehe auch (Streckmann et al., 2014a)):
Osteolysen, Osteosynthesen, Fraktur der oberen Extremitäten oder Metallentfernung im letzten Jahr (Voraussetzung knöcherne Konsolidierung im Röntgen), akute Thrombose, Schulter-TEP, zervikale Bandscheibenprothese - Medizinische oder psychische Verfassung, die es nach Meinung des Prüfarztes nicht zulässt, dass der Patient an der Studie teilnimmt oder eine rechtskräftige Unterschrift der Einverständniserklärung leistet
- fehlende Bereitschaft zur Speicherung und Weitergabe der persönlichen Krankheitsdaten im Rahmen des Protokolls
- Teilnahme an einer anderen Sportstudie
Therapie
Intervention
Es wird eine standardisierte bewegungstherapeutische Intervention zweimal wöchentlich (für jeweils maximal 60 Minuten) über einen Zeitraum von 12 Wochen durchgeführt.
Dabei werden die einzelnen Trainingseinheiten von qualifizierten Bewegungstherapeuten angeleitet und supervidiert. Jede Gruppe nimmt das Training, in dem Universitätsklinikum Köln, auf der OTT wahr. Starten würde das Training mit einem Kardiotraining von 10 Minuten auf dem Radergometer/Crosswalker/Laufband (60-75% der HF max). Das gruppenspezifische Training würde danach 30 min durchgeführt werden, Im Anschluss eine zweite Einheit des Ausdauertrainings (10 min).
Arm 1: Vibrations- und Sensomotorikgruppe VSG (n=40)
Diese Gruppe nimmt 2-mal pro Woche an einem Vibrationstraining auf der Vibrationsplatte à 10 Minuten und an einem Sensomotoriktraining, welches mit 20 Minuten anschließt.
Kardiotraining: Vor und nach dem gruppenspezifischen Training 10 Minuten auf dem Radergometer/Crosswalker/Laufband (60-75% der HF max)
Gruppenspezifisches Training: 30 min Vibrations/-und Sensotraining
Arm 2: Kraft-Ausdauer Gruppe KAG (n=40)
Diese Gruppe nimmt 2-mal pro Woche an einem kombinierten Kraft- und Ausdauertraining à 60 Minuten teil.
Kardiotraining: Vor und nach dem gruppenspezifischen Training 10 Minuten auf dem Radergometer/Crosswalker/Laufband (60-75% der HF max)
Gruppenspezifisches Training: 30 min Krafttraining
Die Steuerung der Belastung erfolgt mittels Borg bzw. RPE Skala. Der Zielbereich liegt hierbei im moderaten Bereich.
Substanz
| Prüfplancode | - |
|---|---|
| EudraCT | - |
| Clinicaltrials.gov | - |
|---|---|
| ISRCTN | - |
| DRKS | DRKS00023287 |
Zuständige Gesamtstudie
Universitätsklinikum Köln
Leiter der klinischen Prüfung (LKP)PD Dr. med. Thomas Elter
Studiengruppen/-zentrale
Kontakt Klinische Studien
CIO Aachen: Uniklinik RWTH Aachen, +49 (0) 241 80-85490
CIO Bonn: Uniklinik Bonn, +49 (0) 228 287-16036
CIO Köln: Uniklinik Köln, +49 (0) 221 478-0
CIO Düsseldorf: Uniklinik Düsseldorf, +49 (0) 211 81-04150 (Mo-Do)




