Letzte Aktualisierung: 24.09.2025

Onkologische Trainings- und Bewegungstherapie (OTT)

Burgdorf-Study

Studieninformationen

Einflüsse von zielgerichteter Bewegungstherapie auf die therapiebedingten Nebenwirkungen einer Hormontherapie bei Prostatakrebspatienten

Behandlungszentren im CIO

Köln


Ziele

Primäres Prüfziel

  • Ziel dieser Studie ist zu prüfen, ob durch zielgerichtete Bewegungstherapie mit professioneller Supervision die körperliche Leistungsfähigkeit (Kraft) gesteigert/erhalten werden kann.

Sekundäre Prüfziele für die Behandlungsarme:

  • Verbesserung der Lebensqualität und des Fatigue-Syndroms. Zudem wird untersucht, ob die funktionale Integrität der Patienten weitestgehend erhalten bleiben kann, die Wiedereingliederung der Patienten in den Alltag nach Ende der Therapie schneller ermöglicht wird. Entwicklung einer Trainingsstandardtherapie.

Design

Design

Randomisiert

Phase

Zentren

Monozentrisch

Datenerhebung

Prospektiv

Interventionsgruppen

Zweiarmig

Verblindung

Erkrankung

Diagnose

Generelle Krebsdiagnose [C00-C97], Prostatakarzinom [C61], Onkologische Trainings- und Bewegungstherapie (OTT)

Diagnosenbeschreibung

Mutation

Patienten

Alter

18 - 99 Jahre

Einschlusskriterien

  • Patienten mit einem Prostatakarzinom, die mindestens über einen Zeitraum von 3 Monaten und maximal über 12 Monaten eine kontinuierliche Hormontherapie erhalten haben und diese Hormontherapie über mindestens ein Jahr weiterführen werden. Die Hälfte der Patienten (n=30) erhält (Leuprone®), die andere Hälfte alternative Hormontherapie (n=30).

Ausschlusskriterien

  • Anti-Hormontherapie-Gabe länger als 12 Monate
  • WHO/ECOG performance status > 2
  • Bevorstehende, geplante OP
  • Lebenserwartung < 6 Monate
  • Alle Krankheitssituationen, die eine sportliche Aktivität nicht erlauben, insbesondere:
  • Klinisch manifeste Herzinsuffizienz (NYHA III-IV)
  • Respiratorische Partial- oder Globalinsuffizienz
  • Dauerhafte Thrombozytopenien <10.000/µl, z.B. therapierefraktäre Autoimmunthrombozytopenien.
  • Angeborene oder erworbene Thrombozytopathien oder Gerinnungsstörungen.
  • Symptomatische KHK (ggfs Durchführung Belastungs-EKG empfohlen)
  • Schwere therapierefraktäre Hypertonie
  • Nicht einstellbare COPD
  • Unkontrolliertes zerebrales Krampfleiden
  • ZNS Metastasen
  • [...]

Therapie

Intervention

Arm 1: Kraft-Ausdauer-Training:

2 supervidierte Trainingseinheiten pro Woche à ca. 75 min.

Aufwärmen: 10-15 min (50-60% der Hf max) Ausdauertraining, Auswahl: Crosstrainer, Fahrradergometer, Laufband, Oberkörperergometer, Treppensteiger.

Haupttraining: 60 min Krafttraining, 8 Übungen

 

Arm 2: Leichtes Ausdauertraining

Diese Gruppe absolviert 2-mal pro Woche ein leicht-intensiven Walkingprogramm, wovon ein supervidiert ist und das andere home-based, 30-45 Minuten.

 

Dauer des Bewegungsprogramms:

Die Sporttherapie wird über 12 Monate, durch einen qualifizierten Bewegungstherapeuten durchgeführt.

Substanz

Zuständige Gesamtstudie

Sponsor

Deutsche Sporthochschule Köln

Leiter der klinischen Prüfung (LKP)

Prof. Dr. Wilhelm Bloch

Studiengruppen/-zentrale

Kontakt Klinische Studien

CIO Aachen: Uniklinik RWTH Aachen, +49 (0) 241 80-85490

CIO Bonn: Uniklinik Bonn, +49 (0) 228 287-16036

CIO Köln: Uniklinik Köln, +49 (0) 221 478-0

CIO Düsseldorf: Uniklinik Düsseldorf, +49 (0) 211 81-04150 (Mo-Do)