Kölner Lungenkrebsforschung erhält Förderung

"Mechanismen der Medikamenten-Empfindlichkeit und Resistenz beim kleinzelligen Bronchialkarzinom"

Die medizinische Forschung an der Universität zu Köln wird durch zwei großformatige Drittmittelprojekte gestärkt, darunter der Sonderforschungsbereich „Mechanismen der Medikamenten-Empfindlichkeit und Resistenz beim kleinzelligen Bronchialkarzinom“, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Millionenhöhe zur Förderung für zunächst vier Jahre empfohlen wurde. Ab Juli widmet sich das Projekt der medikamentösen Behandlung von Lungenkrebs.

Der Sonderforschungsbereich „Mechanismen der Medikamenten-Empfindlichkeit und Resistenz beim kleinzelligen Bronchialkarzinom“ untersucht die aggressivste Unterart des Lungenkrebses auf einen bislang unentschlüsselten Mechanismus: Obwohl das kleinzellige Bronchialkarzinom anfänglich auf Chemotherapie reagiert, kommt es in den meisten Fällen binnen kürzester Zeit zu einem therapieresistenten Wiederauftreten des Tumors. Die Ursachen für die hohen Rückfallquoten sind bislang kaum bekannt.

Sprecher Professor Dr. med. Roman Thomas, Direktor des Institutes für Translationale Genomik an der Medizinischen Fakultät, erklärt: „Das Bronchialkarzinom ist eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen des Menschen. Wir wollen den Tumor auf molekularer Ebene analysieren, um mithilfe der gewonnenen Erkenntnisse die Erfolgschancen der Behandlung zu verbessern. Jüngste Entdeckungen in der Genomik haben erste mechanistische Erkenntnisse in der Biologie dieser bislang tödlichen Krankheit geliefert. Dabei arbeiten wir in einem hoch interdisziplinären Konsortium, das fächer- und fakultätsübergreifend zu neuen klinischen Behandlungsmethoden dank einer translationalen Ausrichtung führen soll.“

Weitere Informationen:

Pressemeldung der Universität zu Köln

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