/ Pressemitteilung

Kinderonkologie: Kultursensible Kommunikation und ethische Kompetenz

Förderung einer Studie in der Kinderonkologie

Universitätsklinikum Düsseldorf

Im Rahmen des Förderschwerpunktes der Deutschen Krebshilfe: „Ethische Verantwortung in der modernen Krebsmedizin“ wird eine Studie gefördert, die in der Kinderonkologie die interkulturelle Kompetenz für Gespräche zwischen Ärzt*innen, Eltern und Patient*innen stärken soll. Sie wird in einer Kooperation der Klinik für Kinderonkologie, -hämatologie und Klinische Immunologie der Uniklinik Düsseldorf, den Instituten für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin und für Biometrie und Epidemiologie (DDZ) sowie dem Klinischen Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (CIO Düsseldorf) durchgeführt.

In der belastenden Situation eines an Krebs erkrankten Kindes wollen die Einrichtungen eine kultursensible Gesundheitsversorgung von Familien mit Migrationshintergrund – Eltern und minderjähriger Kinder - ermöglichen, indem diese Kompetenzen bei den behandelnden Ärzt*innen systematisch aufgebaut werden. Damit leistet die Studie einen Beitrag zur Förderung des ärztlichen Respekts vor der Selbstbestimmung minderjähriger Patient*innen und ihrer Familien sowie ihrer kulturellen Werte. Die Gesamtfördersumme für alle vier beteiligten Düsseldorfer Einrichtungen und eine Förderlaufzeit von drei Jahren beläuft sich auf 430.000 Euro.

Autorin: Dr. Anne K. Oommen-Halbach, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin

E-Mail:  anne.oommen-halbach(at)hhu.de

 

Pressekontakt:

Stabsstelle Presse und Kommunikation

Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Moorenstr. 5, 40225 Düsseldorf

Tel.: +49 (0)211 / 81-04173

susanne.dopheide@med.uni-duesseldorf.de

www.medizin.hhu.de

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