Schwarzen Hautkrebs erkennen und richtig behandeln

LebensWert Patientenseminar

Endlich Frühling! Wer sehnt sich nach den langen Wintermonaten nicht nach wärmender Sonne auf der Haut? In richtiger Dosis genossen: wunderbar. Doch Achtung: UV-Strahlung ist der größte Risikofaktor für schwarzen Hautkrebs, das maligne Melanom! Diese Form des Hautkrebs ist besonders bösartig, das sie häufig Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Organen bildet.
Wie für alle Krebsraten gilt auch hier: Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen und desto schonender kann eine Behandlung vorgenommen werden.

Der schwarze Hautkrebs (malignes Melanom) ist die bösartigste Form des Hautkrebs. Hauptursache ist UV-Strahlung. Bei Männern tritt er am häufigsten am Rücken auf, bei Frauen bevorzugt an den Unterschenkeln. Besonders oft betroffen sind Menschen im mittleren Lebensalter zwischen 45 und 60 Jahren. Viele Betroffene halten die Flecken zunächst für harmlose Leberflecken oder Altersflecken. Genau kann das nur der Hautarzt beurteilen.

Da Melanome trotz fehlender Beschwerden und einer relativ geringen Größe früh Tochtergeschwülste (Metastasen) in Lymphknoten sowie anderen Organen bilden können, ist es ratsam, Hautveränderungen genau zu beobachten und regelmäßig vom Arzt kontrollieren zu lassen, etwa ab dem 35. Lebensjahr alle drei Jahre im Rahmen des gesetzlichen Hautkrebsscreenings. Denn entscheidend für die Prognose ist eine frühzeitige Behandlung des Tumors.

Stellt der Arzt schwarzen Hautkrebs fest, wird er ihn in der Regel operativ entfernen. Vor allem bei einer fortgeschrittenen Erkrankung kann auch eine Behandlung mit Medikamenten oder eine Bestrahlung infrage kommen.

Selbstuntersuchung wichtig

Eine regelmäßige Selbstuntersuchung kann helfen, Hautveränderungen frühzeitig zu entdecken. Erste Anhaltspunkte, ob es sich bei einer Hautveränderung eventuell um ein malignes Melanom handelt, liefert die sogenannte ABCDE-Checkliste*:

  • Asymmetrie: Das Pigmentmal hat eine ungleichmäßige (asymmetrische) Form. Es kann auch an einer oder mehreren Stellen dicker sein als an anderen.
  • Begrenzung: Der Rand des Pigmentmals ist unregelmäßig begrenzt, also etwa fransig, unscharf oder zackig.
  • Colorierung: Das Pigmentmal verändert die Farbe; es kann auch weiß, bläulich oder rot sein.
  • Durchmesser: Das Pigmentmal hat einen Durchmesser von mehr als 6 Millimetern.
  • Entwicklung: Das Pigmentmal kann bluten, nässen, jucken, Schorf bilden oder verkrusten. Es ändert seine Größe, Form, Farbe oder Oberfläche.

Referent/in: Dr. med. Cindy Franklin, Funktionsoberärztin Klinik für Dermatologie und Venerologie, Uniklinik Köln

Beginn: 18:00 Uhr
Ort: Seminarraum von Haus LebensWert, c/o EVK-Ärztehaus Evangelisches Klinikum Köln Weyertal, Weyertal 76, 50931 Köln

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Tipp: Gut über das CIO informiert

Abonnieren Sie die neuesten Nachrichten aus dem CIO - komplett oder nach Kategorie gefiltert - ganz einfach als RSS-Feed!