Letzte Aktualisierung: 10.10.2018

Centrum für Integrierte Onkologie (CIO)

Die Keimzelle des CIO Aachen, Bonn, Köln, Düsseldorf ist das CIO Köln Bonn, das 2007 als erstes kooperierendes universitäres Krebszentrum der Universitätskliniken Köln und Bonn gegründet wurde und seit 2008 kontinuierlich von der Deutschen Krebshilfe als eines von 13 onkologischen Spitzenzentren in Deutschland gefördert wird. Sowohl Köln als auch Bonn sind von der Deutschen Krebsgesellschaft als Onkologische Zentren zertifiziert.

Das Euregionale Comprehensive Cancer Center Aachen (ECCA) ist seit 2013 und das Universitätstumorzentrum (UTZ) Düsseldorf seit 2014 ebenfalls von der Deutschen Krebsgesellschaft als Onkologische Zentren zertifiziert.

Gemeinsam bilden die vier Standorte seit September 2018 offiziell das CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf – mit der Harmonisierung unserer Ziele, Strukturen und Abläufe haben wir bereits im Herbst 2017 begonnen.

Gemeinsam gegen den Krebs. Gemeinsam für das Leben.

Das ist der Leitsatz, dem wir uns verpflichtet fühlen. Wir, das sind die über 200 an der Krebsbehandlung beteiligten Kliniken und Institute an den vier Standorten. Egal, an welche Klinik sich Patienten mit einer Krebserkrankung im CIO wenden, sie werden künftig überall nach den gleichen Leitlinien behandelt und haben Zugang zu allen Behandlungsleistungen inkl. klinischer Studien.

„Das übergeordnete Ziel unserer Bemühungen ist es, die Prognose unserer Patienten zu verbessern – deshalb arbeiten wir intensiv daran, das Wissen aus der Forschung so schnell wie möglich in die klinische Praxis zu übertragen.“

Prof. Michael Hallek
Direktor CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf

Wissenstransfer im CIO

Im Zentrum des organisierten Austausches von Informationen stehen die Interdisziplinären Onkologischen Projektgruppen (IOPs). Diese Arbeitsgruppen gibt es bei uns zu allen häufigen Krebserkrankungen – von A wie „Akute Leukämie“ bis Z wie „Zervixkarzinom“ – insgesamt über 30. In den IOPs tauschen sich Ärzte und Wissenschaftler aller vier Standorte regelmäßig aus. Sie beraten über die neuesten Forschungserkenntnisse und übertragen diese in CIO-interne Behandlungsleitlinien. Die Behandlung nach den Leitlinien (SOPs) ist für alle CIO-Partner verbindlich.

Auch die wichtigsten onkologischen Forschungsprojekte der Kliniken werden von den IOP-Leitern gesteuert. Diese beinhalten die Grundlagenforschung ebenso wie die Durchführung gemeinsamer klinischer Studien. An allen vier Standorten werden jedes Jahr rund 500 Klinische Studien zu onkologischen Themen durchgeführt.

Eine zentrale Rolle spielt im CIO auch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten und Kliniken in der Region. Der Aufbau dieser Netzwerke erfolgt in der Regel über die Organkrebszentren. Alle vier Standorte pflegen aber auch Partnerschaften mit internationalen Instituten - insbesondere im Bereich Wissenschaft und klinische Studien.

Eine weitere Säule des Wissenstransfers sind hunderte von Informations- und Fortbildungsveranstaltungen, die im CIO für niedergelassene Ärzte, Kliniken oder Patienten jedes Jahr angeboten werden. Sie finden alle Veranstaltungen der vier Standorte auf dieser Seite unter CIO aktuell.