Letzte Aktualisierung: 23.09.2026

Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) - Herzlich Willkommen!

Gemeinsam gegen den Krebs. Gemeinsam für das Leben.

Das ist der Leitsatz, dem wir uns verpflichtet fühlen. Wir, das sind die über 200 an der Krebsbehandlung beteiligten Kliniken und Institute an den vier CIO-Standorten Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf. Zusammen behandeln wir über 100.000 Patientinnen und Patienten im Jahr.

Seit September 2018 bilden die Krebszentren der vier Universitätskliniken Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf offiziell das CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf. Das CIO ist das erste Krebszentrum in Deutschland, in dem sich vier Universitätskliniken auf gemeinsame Behandlungsstandards und gemeinsame Forschungsziele verständigen. Seit April 2019 ist das vierstandortige CIO von der Deutschen Krebshilfe als "Onkologisches Spitzenzentrum" ausgezeichnet. Das CIO ist damit eines von nur 14 universitären Krebszentren in Deutschland, denen die Fachorganisation bescheinigt, bestmögliche Krebsversorgung zu gewährleisten sowie aktuelle, innovative Erkenntnisse aus der Krebsforschung zügig in die klinische Praxis zu überführen. Keimzelle des Verbundes ist das CIO Köln Bonn, das 2007 als erstes kooperierendes Krebszentrum der Universitätskliniken Köln und Bonn gegründet wurde.

Die Krebszentren an allen vier Standorten sind außerdem von der Deutschen Krebsgesellschaft umfassend als Onkologische Zentren zertifiziert.

„Nach acht Jahren und vielen gemeinsam realisierten Projekten beginnt für die vier CIO Partnerstandorte 2027 eine neue Förderperiode. Wir verstehen dies als Auftrag, unsere Zusammenarbeit in Forschung und Versorgung weiter auszubauen, digitale Werkzeuge und gemeinsame Datenstrukturen gezielt zu entwickeln und so innovative Therapien schneller zu den Menschen zu bringen, die sie brauchen.“

Prof. Dr. Peter Brossart
Direktor CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf

Wissenstransfer im CIO

Im Zentrum des organisierten Austausches von Informationen stehen die Interdisziplinären Onkologischen Projektgruppen (IOPs). Diese Arbeitsgruppen gibt es im CIO zu allen häufigen Krebserkrankungen bzw. -therapien – von A wie „Akute Leukämien“ bis Z wie „Zelltherapien“. In den ca. 30 IOPs tauschen sich Ärztinnen und Ärzte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller vier Standorte regelmäßig aus. Sie beraten über die neuesten Forschungserkenntnisse und einigen sich auf gemeinsame Leitlinien. Die Behandlung nach diesen Leitlinien ist für alle CIO-Partner verbindlich. Auch die wichtigsten onkologischen Forschungsprojekte der Kliniken werden von den IOP-Leitern gesteuert. Diese beinhalten die Grundlagenforschung ebenso wie die Durchführung gemeinsamer klinischer Studien. An allen vier Standorten werden jedes Jahr rund 400 Klinische Studien zu onkologischen Themen durchgeführt.

Eine zentrale Rolle spielt im CIO auch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie Kliniken in der Region. Der Aufbau dieser Netzwerke erfolgt in der Regel über die Organkrebszentren. Alle vier Standorte pflegen aber auch Partnerschaften mit internationalen Instituten – insbesondere im Bereich Wissenschaft und klinische Studien.

Eine weitere Säule des Wissenstransfers sind hunderte von Informations- und Fortbildungsveranstaltungen, die im CIO für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Kliniken oder Patientinnen und Patienten jedes Jahr angeboten werden. Sie finden alle Veranstaltungen der vier Standorte auf dieser Seite unter CIO aktuell.