Letzte Aktualisierung: 14.09.2022

Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) - Herzlich Willkommen!

Gemeinsam gegen den Krebs. Gemeinsam für das Leben.

Das ist der Leitsatz, dem wir uns verpflichtet fühlen. Wir, das sind die über 200 an der Krebsbehandlung beteiligten Kliniken und Institute an den vier CIO-Standorten Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf. Zusammen behandeln wir über 100.000 Patientinnen und Patienten im Jahr.

Seit September 2018 bilden die Krebszentren der vier Universitätskliniken Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf offiziell das CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf. Das CIO ist das erste Krebszentrum in Deutschland, in dem sich vier Universitätskliniken auf gemeinsame Behandlungsstandards und gemeinsame Forschungsziele verständigen. Seit April 2019 ist das vierstandortige CIO von der Deutschen Krebshilfe als "Onkologisches Spitzenzentrum" ausgezeichnet. Das CIO ist damit eines von nur 15 universitären Krebszentren in Deutschland, denen die Fachorganisation bescheinigt, bestmögliche Krebsversorgung zu gewährleisten sowie aktuelle, innovative Erkenntnisse aus der Krebsforschung zügig in die klinische Praxis zu überführen. Keimzelle des Verbundes ist das CIO Köln Bonn, das 2007 als erstes kooperierendes Krebszentrum der Universitätskliniken Köln und Bonn gegründet wurde.

Die Krebszentren an allen vier Standorten sind außerdem von der Deutschen Krebsgesellschaft umfassend als Onkologische Zentren zertifiziert.

„Die vier CIO Partnerstandorte versorgen gemeinsam einen Einzugsbereich von ca. 11 Millionen Menschen in NRW und weit über die Landesgrenzen hinaus. Wir empfinden dies als einen klaren Auftrag, Spitzenmedizin für alle in Form von innovativer Diagnostik und Therapie sowie insbesondere auch für die sehr selten Krebserkrankungen gemeinsam anzubieten und gezielt neu zu entwickeln.“

Prof. Dr. Tim Brümmendorf
Direktor CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf

Wissenstransfer im CIO

Im Zentrum des organisierten Austausches von Informationen stehen die Interdisziplinären Onkologischen Projektgruppen (IOPs). Diese Arbeitsgruppen gibt es im CIO zu allen häufigen Krebserkrankungen – von A wie „Augentumoren“ bis W wie „Weichteilsarkome“. In den ca. 30 IOPs tauschen sich Ärzte und Wissenschaftler aller vier Standorte regelmäßig aus. Sie beraten über die neuesten Forschungserkenntnisse und übertragen diese in CIO-interne Behandlungsleitlinien. Die Behandlung nach den Leitlinien (SOPs) ist für alle CIO-Partner verbindlich. Auch die wichtigsten onkologischen Forschungsprojekte der Kliniken werden von den IOP-Leitern gesteuert. Diese beinhalten die Grundlagenforschung ebenso wie die Durchführung gemeinsamer klinischer Studien. An allen vier Standorten werden jedes Jahr rund 400 Klinische Studien zu onkologischen Themen durchgeführt.

„Das übergeordnete Ziel unserer Bemühungen ist es, die Prognose unserer Patienten zu verbessern – deshalb arbeiten wir intensiv an allen vier Standorten daran, das Wissen aus der Forschung so schnell wie möglich in die klinische Praxis zu übertragen.“

Prof. Dr. Michael Hallek
Gründungsdirektor CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf

Eine zentrale Rolle spielt im CIO auch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten und Kliniken in der Region. Der Aufbau dieser Netzwerke erfolgt in der Regel über die Organkrebszentren. Alle vier Standorte pflegen aber auch Partnerschaften mit internationalen Instituten – insbesondere im Bereich Wissenschaft und klinische Studien.

Eine weitere Säule des Wissenstransfers sind hunderte von Informations- und Fortbildungsveranstaltungen, die im CIO für niedergelassene Ärzte, Kliniken oder Patienten jedes Jahr angeboten werden. Sie finden alle Veranstaltungen der vier Standorte auf dieser Seite unter CIO aktuell.