Letzte Aktualisierung: 06.05.2026

Kinderonkologie und -hämatologie

LENa

Aktive Studien

Studieninformationen

Aufbau, Evaluation und Implementierung einer multidisziplinären Langzeitnachsorge

für ehemals krebskranke Kinder und Jugendliche in Deutschland. Eine prospektive,

multizentrische Nachsorge-/ Versorgungsstudie

Behandlungszentren im CIO

Bonn


Ziele

Primäres Prüfziel

  • Zufriedenheit mit dem Versorgungsangebot nach drei Jahren (PSQ-18); Ausprägung der gesundheitsbezogenen Selbstwirksamkeitserwartung nach drei Jahren (Healthcare Self-Efficacy Scale (HCSE) & Allgemeine Selbstwirksamkeitsskala (SWE))
  • Sekundäre Prüfziele für die Behandlungsarme:

  • Umsetzbarkeit von Leitlinienempfehlungen in den teilnehmenden Zentren; gesundheitsbezogene Lebensqualität nach drei Jahren (EORTC QLQ-C30); geschlechtsspezifische Unterschiede im Rekrutierungserfolg; Erfassung der Inzidenz und Prävalenz von Spätfolgen; Sensitivität des fragebogenbasierten psychosozialen Screenings im Vergleich zur gesprächsbasierten psychosozialen Anamnese; nationale Vernetzung der Langzeitnachsorge-Zentren mit gemeinsamem Datensatz

  • Design

    Design

    Phase

    Nicht zutreffend

    Zentren

    Multizentrisch

    Datenerhebung

    Prospektiv

    Interventionsgruppen

    Verblindung

    Erkrankung

    Diagnose

    Kinderonkologie und -hämatologie

    Diagnosenbeschreibung

    Ehemalige onkologische Erkrankung im Kindes-/Jugendalter (Diagnose vor dem 18. Geburtstag), alle Entitäten – Langzeitnachsorge/Survivorship-Studie ohne aktive onkologische Erkrankung."

    Mutation

    Patienten

    Alter

    18+ Jahre

    Einschlusskriterien

    Alter mindestens 18 Jahre; Diagnose und Therapie einer onkologischen Erkrankung im Kindes- oder Jugendalter (vor dem 18. Geburtstag); abgeschlossene reguläre onkologische Nachsorge (mindestens 5 Jahre nach Therapieende der onkologischen Primärerkrankung); mindestens 6 Monate nach Abschluss einer Strahlen-/Chemotherapie bzw. mindestens 12 Monate nach Abschluss einer Stammzelltransplantation (z. B. bei Rezidiven, Sekundärneoplasien); gutes Verständnis der deutschen Sprache

    Ausschlusskriterien

    nicht einwilligungsfähige Personen; bereits in der Vergangenheit in interdisziplinärer Nachsorge-Sprechstunde angebunden; aktuell onkologische Therapie

    Therapie

    Intervention

     Implementierung einer strukturierten, multidisziplinären Langzeitnachsorge-Sprechstunde für erwachsene ehemalige Patient:innen. Nach Aufklärung und Einwilligung erfolgt eine Risikostratifizierung in drei Risikogruppen (niedrig/mittel/hoch) auf Basis der onkologischen Vorbehandlung, mit entsprechend angepassten Nachsorgeintervallen (5-jährlich, zweimal in 5 Jahren, bzw. jährlich). Es werden evidenzbasierte, leitliniengerechte klinische, laborchemische und apparative Untersuchungen (z. B. EKG, MRT) durchgeführt sowie ein psychosoziales Screening und eine gesprächsbasierte psychosoziale Anamnese erhoben. Für die Interventionsgruppe im Warte-Kontroll-Gruppen-Design erfolgt die Vorstellung 1-2 Monate nach Zustimmung, für die Wartekontrollgruppe nach 6-9 Monaten (bis dahin reguläre hausärztliche Versorgung als Kontrollbedingung). Zusätzliche, über die leitliniengerechte Nachsorge hinausgehende Untersuchungen sind nicht vorgesehen; freiwillig kann eine Blutprobe für spätere Forschungszwecke entnommen werden.

    Substanz

    Zuständige Gesamtstudie

    Sponsor

    Leiter der klinischen Prüfung (LKP)

    Studiengruppen/-zentrale

    Kontakt Klinische Studien

    CIO Aachen: Uniklinik RWTH Aachen, +49 (0) 241 80-85490

    CIO Bonn: Uniklinik Bonn, +49 (0) 228 287-16036

    CIO Köln: Uniklinik Köln, +49 (0) 221 478-0

    CIO Düsseldorf: Uniklinik Düsseldorf, +49 (0) 211 81-04150 (Mo-Do)