Letzte Aktualisierung: 06.05.2026
Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom) [C15]
PREGO
Studieninformationen
Prävention von delayed gastric conduit emptying bei Patienten nach Ivor-Lewis- Ösophagusresektion: Eine prospektive, monozentrische, randomisiert kontrollierte Studie
Ziele
Primäres Prüfziel
Das Auftreten einer frühzeitigen verzögerten Magenentleerung (innerhalb von 15 Tagen nach der Operation), definiert durch:
- Klinische Notwendigkeit einer Magenspiegelung mit Erweiterung des Magenausgangs mittels Ballon nach der Operation.
- Verlängerter Bedarf einer während der Operation eingelegten Magensonde. - Klinische Notwendigkeit, eine neue Magensonde einzulegen.
- Verzögerte Umstellung auf normale Kost.
- Eine im Röntgenbild des Brustkorbs (Frontalaufnahme) um mehr als 100 % vergrößerte Magenbreite im Vergleich zur Röntgenaufnahme am Operationstag, zusammen mit einem sichtbaren Luft-Flüssigkeitsspiegel.
- Eine über die Magensonde abgeleitete Flüssigkeitsmenge von mehr als 500 ml innerhalb von 24 Stunden, gemessen am Morgen des 5. postoperativen Tages oder später.
Sekundäre Prüfziele für die Behandlungsarme:
- Operationsbezogene Komplikationen und Ergebnisse:
- - Spät auftretende verzögerte Magenentleerung (ab 15 Tagen nach der Operation): Mindestens zwei der folgenden Beschwerden müssen als „ziemlich stark“ oder „sehr stark“ empfunden werden: frühes Sättigungsgefühl/Völlegefühl, Erbrechen, Übelkeit, Aufstoßen von Mageninhalt oder unzureichende Kalorienaufnahme über die Nahrung.
- - Auftreten schwerwiegender postoperativer Komplikationen (Clavien-Dindo-Grad ≥ IIIa).
- - Dauer des Krankenhausaufenthalts.
- - Sterblichkeit innerhalb von 90 Tagen nach der Operation.
- Chirurgische Ergebnisse:
- - Häufigkeit von Anastomoseninsuffizienzen
- Von den Patienten berichtete Ergebnisse (PROMs):
- - Erholung nach der Operation, gemessen mit dem Fragebogen QoR-15.
- - Lebensqualität, gemessen mit den Fragebögen QLQ-C30 und QLQ-OES18.
- Sicherheitsparameter:
- - Auftreten unerwünschter Ereignisse und schwerwiegender unerwünschter Ereignisse.
Design
Design
Phase
Zentren
Datenerhebung
Interventionsgruppen
Verblindung
Erkrankung
Diagnose
Diagnosenbeschreibung
Mutation
Patienten
Alter
Einschlusskriterien
- Geplante Ivor-Lewis-Ösophagektomie unabhängig von der Indikation
- Vorliegen einer schriftlichen Einwilligung nach umfassender Aufklärung
- Fähigkeit der teilnehmenden Person, Wesen, Bedeutung und individuelle Konsequenzen der klinischen Studie zu verstehen
Ausschlusskriterien
- Kontraindikation für eine Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD)
- Ösophagus- oder Magenvarizen
- Ösophagus- oder Magenstenosen
- Vorangegangene operative Eingriffe am Duodenum, Magen oder Ösophagus
- Therapeutische Antikoagulation
- Teilnahme an einer anderen interventionellen klinischen Studie mit möglicher Beeinflussung der Intervention und/oder des primären Endpunktes dieser Studie
Therapie
Intervention
Intraoperative, endoskopische Pylorusdilatation
Substanz
| Prüfplancode | PREGO |
|---|---|
| EudraCT | - |
| Clinicaltrials.gov | - |
|---|---|
| ISRCTN | - |
| DRKS | DRKS00041923 |
Zuständige Gesamtstudie
Klinik & Poliklinik für Allgemein-, Viszeral- & Tumorchirurgie
Leiter der klinischen Prüfung (LKP)Prof. Dr. med. Hans Fuchs
Studiengruppen/-zentrale
Klinik & Poliklinik für Allgemein-, Viszeral- & Tumorchirurgie
Kontakt Klinische Studien
CIO Aachen: Uniklinik RWTH Aachen, +49 (0) 241 80-85490
CIO Bonn: Uniklinik Bonn, +49 (0) 228 287-16036
CIO Köln: Uniklinik Köln, +49 (0) 221 478-0
CIO Düsseldorf: Uniklinik Düsseldorf, +49 (0) 211 81-04150 (Mo-Do)




