Letzte Aktualisierung: 06.05.2026

Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) [C53]

G-LACC

Aktive Studien

Studieninformationen


Eine randomisierte operative Studie zum Vergleich der laparoskopischen oder roboterunterstützten radikalen Hysterektomie mit der abdominalen radikalen Hysterektomie bei Patientinnen mit Gebärmutterhalskrebs im Frühstadium

Behandlungszentren im CIO

Aachen


Köln


Ziele

Primäres Prüfziel

Das Hauptziel der G-LACC-Studie besteht darin zu beweisen, dass der minimalinvasive Eingriff  der offenen Operation hinsichtlich des Überlebens nicht unterlegen ist.

Sekundäre Prüfziele für die Behandlungsarme:

Weitere Analysen bewerten unter anderem die Lebensqualität der Teilnehmerinnen, Komplikationen und unerwünschte Nebenwirkungen.


Design

Design

Phase

Nicht zutreffend

Zentren

Multizentrisch

Datenerhebung

Prospektiv

Interventionsgruppen

Zweiarmig

Verblindung

Open-Label

Erkrankung

Diagnose

Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) [C53]

Diagnosenbeschreibung

Mutation

Patienten

Alter

18+ Jahre

Einschlusskriterien

Histologisch bestätigtes primäres Plattenepithelkarzinom, Adenokarzinom oder gemischter Typ der Cervix uteri


FIGO Stadium IA2, IB1 oder IB2


Tumorgröße < 4 cm


Geplante radikale Hysterektomie nach Piver II oder III bzw. nach Typ B oder C (Querleu und Morrow Klassifikation) oder eine totale mesometriale Resektion (TMMR)

ODER:

Einfache Hysterektomie bei Patientinnen mit low-risk early stage cervical cancer (nach den SHAPE-Kriterien* : bei einer Tumorgröße < 2 cm und < 10 mm Stromainvasion (LEEP/Konisation)). Im Falle einer einfachen Hysterektomie, ist eine extrafasziale Hysterektomie mit einer max. 5 mm Vaginalmanschette erforderlich.


ECOG 0–1


Unterschriebenes Einwilligungsformular


Frauen ≥ 18 Jahre

Ausschlusskriterien

Jede andere Histologie als Plattenepithelkarzinom, Adenokarzinom oder adenosquamöses Karzinom der Cervix uteri


Tumorgröße von 4 cm und größer (MRT-Bildgebung oder klinische Untersuchung)


FIGO-Stadium IB3- IV


Patientinnen nach Bestrahlung des Beckens oder des Abdomens


Schwangere Patientinnen


Patienten mit metastasierter Erkrankung, vergrößerten pelvinen oder paraaortalen Lymphknoten (> 2 cm) oder histologisch gesicherten Lymphknotenmetastasen Untauglichkeit für eine Operation oder schwere systemische Begleiterkrankungen (nach Ermessen des Prüfarztes

Therapie

Intervention

Die G-LACC Studie ist eine operative Nicht-Unterlegenheitsstudie mit dem Ziel die Therapie von Gebärmutterhalskrebs zu verbessern. Die Standardbehandlung bei dieser Krebsart ist eine abdominale radikale/einfache Hysterektomie (ARH), bei der die Gebärmutter durch eine aufwendige Operation über einen Bauchschnitt entfernt wird. Im Rahmen der G-LACC Studie soll diese Standardbehandlung mit der laparoskopischen radikalen/einfachen Hysterektomie (LRH) vergliechen werden, um herauszufinden, ob eine der Methoden der anderen überlegen ist. Die LRH ist weit weniger invasiv als die ARH, statt einer Operation wird hier eine Bauchspiegelung durchgeführt – für die Patientinnen bedeutet dies weniger Blutverlust, einen kürzeren Krankenhausaufenthalt und ein geringeres Risiko für postoperative Komplikationen als bei einer offenen Operation. Zudem kann die LRH durch einen OP-Roboter, der einen präziseren Eingriff erlaubt, unterstützt werden.

Substanz

Zuständige Gesamtstudie

Sponsor

Leiter der klinischen Prüfung (LKP)

Studiengruppen/-zentrale

Kontakt Klinische Studien

CIO Aachen: Uniklinik RWTH Aachen, +49 (0) 241 80-85490

CIO Bonn: Uniklinik Bonn, +49 (0) 228 287-16036

CIO Köln: Uniklinik Köln, +49 (0) 221 478-0

CIO Düsseldorf: Uniklinik Düsseldorf, +49 (0) 211 81-04150 (Mo-Do)