Letzte Aktualisierung: 24.09.2025

Prostatakarzinom [C61]

PSMA-DC

Studieninformationen

Eine internationale, prospektive, offene, multizentrische, randomisierte Phase-III-Studie zum Vergleich von Lutetium (177Lu) Vipivotid Tetraxetan (AAA617) mit Beobachtungen zur Verzögerung der Kastration oder des Wiederauftretens der Krankheit bei erwachsenen männlichen Patienten mit Prostata-spezifischem Membranantigen (PSMA) positivem Oligometastatikum Prostatakrebs (OMPC)

Behandlungszentren im CIO

Aachen


Köln


Ziele

Primäres Prüfziel

Es soll herausgefunden werden ob eine Behandlung mit (177Lu)Lutetiumvipivotidtetraxetan, die nach einer standardmäßigen stereotaktischen Bestrahlung (Strahlentherapie) gegeben wird:

1. im Vergleich zur alleinigen Standardbehandlung (Beobachten) bei Patienten mit oligometastasiertem Prostatakrebs sicher und wirksam ist und

2. das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und damit die Notwendigkeit einer 

Hormonentzugstherapie (medikamentöse Kastration) verzögern kann.

Sekundäre Prüfziele für die Behandlungsarme:


Design

Design

Randomisiert

Phase

III

Zentren

Multizentrisch

Datenerhebung

Prospektiv

Interventionsgruppen

Zweiarmig

Verblindung

Open-Label

Erkrankung

Diagnose

Prostatakarzinom [C61]

Diagnosenbeschreibung

Mutation

Patienten

Alter

18+ Jahre

Einschlusskriterien

Ausschlusskriterien

Therapie

Intervention

Das Arzneimittel, das in dieser Studie eingesetzt wird, heißt (177Lu)Lutetiumvipivotidtetraxetan. 

Die Behandlung ist eine sogenannte Radioligandentherapie. Hierzu wird ein Eiweißmolekül 

(hier PSMA – „Prostata-spezifisches-Membranantigen“) mit einem radioaktiven Molekül (hier 

Lutetium-177) gekoppelt. Lutetium-177 wird dann an diejenigen Tumorzellen transportiert, die 

PSMA an Ihrer Oberfläche bilden. Die Tumorzellen und Metastasen werden somit gezielt lokal 

bestrahlt und zerstört.

Substanz

Zuständige Gesamtstudie

Sponsor

Leiter der klinischen Prüfung (LKP)

Studiengruppen/-zentrale

Kontakt Klinische Studien

CIO Aachen: Uniklinik RWTH Aachen, +49 (0) 241 80-85490

CIO Bonn: Uniklinik Bonn, +49 (0) 228 287-16036

CIO Köln: Uniklinik Köln, +49 (0) 221 478-0

CIO Düsseldorf: Uniklinik Düsseldorf, +49 (0) 211 81-04150 (Mo-Do)