Letzte Aktualisierung: 06.05.2026

Retinoblastom [C69.2]

RB-Register

Aktive Studien

Studieninformationen

RB-­Registry: klinisches Register zur Epidemiologie und Krankheitsverlauf des Retinoblastoms in Deutschland und Österreich

Behandlungszentren im CIO


Ziele

Primäres Prüfziel

Augentumore im Kindesalter sind sehr selten. Das Retinoblastom ist der häufigste kindliche Augentumor und tritt im frühen Kindesalter auftritt. In Deutschland und Österreich gemeinsam erkranken ca. 50 Kinder pro Jahr. Die Gesamtüberlebensrate ist mit über 95% sehr gut, aber viele Patienten sind lebenslang durch ein eingeschränktes Sehvermögen und Langzeitschäden der Therapie beeinträchtigt. Da das Retinoblastom und andere kindliche Augentumore sehr seltene Erkrankungen sind, existieren wenige Daten für eine risikoadaptierte, evidenzbasierte Auswahl der verschiedenen Therapien. Aus diesem Grund sollen in dem deutschland- und österreichweiten klinischen Register RB-Registry prospektiv Daten zur Epidemiologie und dem Krankheitsverlauf des Retinoblastoms erfasst werden. Eine neuroradiologische und histopathologische Referenzbegutachtung soll dabei die Vergleichbarkeit der Untersuchungsergebnisse an den verschiedenen Zentren verbessern.

Sekundäre Prüfziele für die Behandlungsarme:


Design

Design

Phase

Nicht zutreffend

Zentren

Multizentrisch

Datenerhebung

Prospektiv

Interventionsgruppen

Verblindung

Erkrankung

Diagnose

Retinoblastom [C69.2]

Diagnosenbeschreibung

Mutation

Patienten

Alter

bis 17 Jahre

Einschlusskriterien

Alle Patienten mit neu diagnostiziertem Retinoblastom und alle Kinder mit neu diagnostizierter RB1-Keimbahnmutation


Neudiagnose von anderen kindlichen Augentumoren


Neudiagnose von Zweittumoren bei Kindern mit erblichem Retinoblastom


Alter <18 Jahre


keine Vorbehandlung des Retinoblastoms


schriftliche Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten


Wohnsitz in Deutschland oder Österreich

Ausschlusskriterien

Therapie

Intervention

Zur Behandlung von Retinoblastomen stehen vielfältige Therapieoptionen zur Verfügung. Diese umfassen die Entfernung des Auges und verschiedene augenerhaltende Behandlungen wie Vereisung, Laserbehandlung, Bestrahlung oder Chemotherapie. Diese Behandlungsoptionen variieren in ihren Erfolgsraten und im Spektrum der Langzeitfolgen. Für Kinder mit genetischer Veranlagung ist insbesondere das erhöhte Zweittumorrisiko von Bedeutung.

Das RB-Register unterstützt die biologische Begleitforschung.

Substanz

Zuständige Gesamtstudie

Sponsor

Leiter der klinischen Prüfung (LKP)

Studiengruppen/-zentrale

Kontakt Klinische Studien

CIO Aachen: Uniklinik RWTH Aachen, +49 (0) 241 80-85490

CIO Bonn: Uniklinik Bonn, +49 (0) 228 287-16036

CIO Köln: Uniklinik Köln, +49 (0) 221 478-0

CIO Düsseldorf: Uniklinik Düsseldorf, +49 (0) 211 81-04150 (Mo-Do)