Letzte Aktualisierung: 06.05.2026

Gutartige Neubildung der Parotis

Redon bei Parotidektomie

Aktive Studien

Studieninformationen

Morbidität der Parotidektomie bei gutartigen Parotisumoren mit und ohne Redondrainage: Eine deutschlandweite prospektive randomisierte multizentrische Studie

Behandlungszentren im CIO

Köln


Ziele

Primäres Prüfziel

Häufigkeit einer nicht-revisionspflichtigen Nachblutung (Hämatom) und einer revisionspflichtigen Nachblutung nach Parotidektomie

Primäre Hypothese: Operation ohne Redoneinlage im Hinblick auf die Nachblutungsrate ist gegenüber der Operation mit Redoneinlage nicht unterlegen.

Sekundäre Prüfziele für die Behandlungsarme:

Häufigkeit der postoperativen Frühkomplikationen (Sialozele, Wundheilungsstörung, Serombildung, Schmerzen, Kiefergelenkdysfunktion, Fazialisparese) nach Parotidektomie


Design

Design

—

Phase

III

Zentren

Multizentrisch

Datenerhebung

Prospektiv

Interventionsgruppen

Zweiarmig

Verblindung

—

Erkrankung

Diagnose

Gutartige Neubildung der Parotis

Diagnosenbeschreibung

Gutartige Neubildung der Parotis

Mutation

—

Patienten

Alter

18 - 99 Jahre

Einschlusskriterien

  • Gutartige Parotisläsion im Außenlappen der Ohrspeicheldrüse
  • Keine fortbestehende Aggregationshemmung oder Therapie mit Vit-K-Antagonisten (Marcumar, therapeutische Heparinisierung (auch Clexane), ASS, Clopidogrel usw.)
  • Erstoperation
  • Keine Fazialisparese präoperativ
  • Mindestalter 18 Jahre

Ausschlusskriterien

  • Über den Operationszeitraum bestehende Aggregationshemmung oder Therapie mit Vit-K-Antagonisten (Marcumar, therapeutische Antikoagulation, ASS, Clopidogrel usw.)
  • Sonstige bestehende (hereditäre) Blutgerinnungsstörung
  • Malignom der Ohrspeicheldrüse
  • Innenlappentumor / Eisbergtumor
  • Extrakapsuläre Dissektion
  • Vorangegangene Parotisoperation der entsprechenden Seite (Revisionseingriff
  • Schwangerschaft

Therapie

Intervention

 Parotidektomie mit Redon (R-Gruppe), ohne Redon (Non-R-Gruppe)

 

Substanz

—

Zuständige Gesamtstudie

Sponsor

—

Leiter der klinischen Prüfung (LKP)

PD Dr. Maria Grosheva

Studiengruppen/-zentrale

Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohren-Heilkunde

Kontakt Klinische Studien

CIO Aachen: Uniklinik RWTH Aachen, +49 (0) 241 80-85490

CIO Bonn: Uniklinik Bonn, +49 (0) 228 287-16036

CIO Köln: Uniklinik Köln, +49 (0) 221 478-0

CIO Düsseldorf: Uniklinik Düsseldorf, +49 (0) 211 81-04150 (Mo-Do)