Letzte Aktualisierung: 24.09.2025

Gutartige Neubildung der Parotis

Redon bei Parotidektomie

Studieninformationen

Morbidität der Parotidektomie bei gutartigen Parotisumoren mit und ohne Redondrainage: Eine deutschlandweite prospektive randomisierte multizentrische Studie

Behandlungszentren im CIO

Köln


Ziele

Primäres Prüfziel

Häufigkeit einer nicht-revisionspflichtigen Nachblutung (Hämatom) und einer revisionspflichtigen Nachblutung nach Parotidektomie

Primäre Hypothese: Operation ohne Redoneinlage im Hinblick auf die Nachblutungsrate ist gegenüber der Operation mit Redoneinlage nicht unterlegen.

Sekundäre Prüfziele für die Behandlungsarme:

Häufigkeit der postoperativen Frühkomplikationen (Sialozele, Wundheilungsstörung, Serombildung, Schmerzen, Kiefergelenkdysfunktion, Fazialisparese) nach Parotidektomie


Design

Design

Randomisiert

Phase

III

Zentren

Multizentrisch

Datenerhebung

Prospektiv

Interventionsgruppen

Zweiarmig

Verblindung

Erkrankung

Diagnose

Gutartige Neubildung der Parotis

Diagnosenbeschreibung

Gutartige Neubildung der Parotis

Mutation

Patienten

Alter

18 - 99 Jahre

Einschlusskriterien

  • Gutartige Parotisläsion im Außenlappen der Ohrspeicheldrüse
  • Keine fortbestehende Aggregationshemmung oder Therapie mit Vit-K-Antagonisten (Marcumar, therapeutische Heparinisierung (auch Clexane), ASS, Clopidogrel usw.)
  • Erstoperation
  • Keine Fazialisparese präoperativ
  • Mindestalter 18 Jahre

Ausschlusskriterien

  • Über den Operationszeitraum bestehende Aggregationshemmung oder Therapie mit Vit-K-Antagonisten (Marcumar, therapeutische Antikoagulation, ASS, Clopidogrel usw.)
  • Sonstige bestehende (hereditäre) Blutgerinnungsstörung
  • Malignom der Ohrspeicheldrüse
  • Innenlappentumor / Eisbergtumor
  • Extrakapsuläre Dissektion
  • Vorangegangene Parotisoperation der entsprechenden Seite (Revisionseingriff
  • Schwangerschaft

Therapie

Intervention

 Parotidektomie mit Redon (R-Gruppe), ohne Redon (Non-R-Gruppe)

 

Substanz

Zuständige Gesamtstudie

Sponsor

Leiter der klinischen Prüfung (LKP)

PD Dr. Maria Grosheva

Studiengruppen/-zentrale

Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohren-Heilkunde

Kontakt Klinische Studien

CIO Aachen: Uniklinik RWTH Aachen, +49 (0) 241 80-85490

CIO Bonn: Uniklinik Bonn, +49 (0) 228 287-16036

CIO Köln: Uniklinik Köln, +49 (0) 221 478-0

CIO Düsseldorf: Uniklinik Düsseldorf, +49 (0) 211 81-04150 (Mo-Do)