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Das CIO Köln Bonn wird künftig von der Deutschen Krebshilfe als eines von vier Onkologischen Spitzenzentren gefördert

Die Deutsche Krebshilfe hat heute die vier Gewinner im bundesweiten Wettbewerb um „Onkologische Spitzenzentren“ gekürt. Mit dabei ist das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln Bonn.
„Die Auszeichnung der Deutschen Krebshilfe ist eine gute Nachricht für Menschen mit Krebs im Rheinland“, freut sich Professor Michael Hallek, Direktor des CIO Köln-Bonn, über das positive Votum der internationalen Gutachter.

Die Universitätskliniken Köln und Bonn wollen die Fördermittel in Höhe von drei Millionen Euro für den weiteren Ausbau eines gemeinsamen Spitzenzentrums für die Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen nutzen. Die Ziele sind hoch gesteckt: Innovative Patienten-nahe Forschungsansätze sollen eine  Verbesserung der Überlebenschancen von Krebspatienten ermöglichen. Gleichzeitig sollen Patienten und Angehörige durch alle Phasen der Krebserkrankung hindurch nicht nur kompetent behandelt, sondern auch menschlich angenommen und betreut werden. Das CIO Köln-Bonn möchte diese Ziele partnerschaftlich mit kooperierenden Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten im Rheinland erreichen.

Professor Reinhard Büttner, Forschungsdekan am Universitätsklinikum Bonn und Mitinitiator des CIO-Köln-Bonn erläutert eine zentrale strategische Überlegung: "Mit dem Zusammenschluss der beiden Schwergewichte in der NRW Krebsforschung, Köln und Bonn, erreichen wir die kritische Masse zur Durchführung international wettbewerbsfähiger Projekte in der Krebsforschung." Damit dieses hehre Ziel Wirklichkeit wird, hofft Direktor Hallek nach der Auszeichnung nun auf weitere finanzielle Unterstützung der Landespolitiker in NRW: „Dann schaffen wir im Rheinland auch den Aufstieg in die erste Liga der europäischen Krebszentren.“

Das CIO Köln Bonn kann bei der Umsetzung seiner ehrgeizigen Ziele auf die Erfahrungen des 2005 am Universitätsklinikum Köln gegründeten CIO Köln zurückgreifen. Hier haben sich alle an der Betreuung von Krebspatienten beteiligten Disziplinen zu einer konsequent interdisziplinären Zusammenarbeit von Beginn der Erkankung an verpflichtet. "Nicht der Patient muss sich seine Spezialisten suchen, sondern wir bringen diese zum Patienten", so Prof. Dr. Jürgen Wolf, der Ärztliche Leiter des CIO Köln. Basierend auf diesem Leitbild, stehen den Patienten und ihren Angehörigen interdisziplinäre Sprechstunden, Patientenlotsen, Sektor-übergreifende Patientenpfade sowie ein aussergewöhnliches psychosoziales und palliativmedizinisches Angebot zur Verfügung. Eine enge Verzahnung von klinischen und wissenschaftlich arbeitenden Gruppen gewährleistet darüberhinaus kurze Wege von der Forschung in die klinische Anwendung.