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Dr. Voltin mit Förderpreis ausgezeichnet
(v.l.) Prof. Dr. Markus Essler (Vorsitzender Preisgericht) und Priv.-Doz. Dr. Conrad-Amadeus Voltin, Foto: Universitätsklinikum Bonn/Nicolas Kischnick
Priv.-Doz. Dr. Conrad-Amadeus Voltin, Facharzt für Nuklearmedizin in der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Uniklinik Köln, hat den Förderpreis für die angewandte Nuklearmedizin erhalten. Die durch den Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e. V. vergebene Auszeichnung ist mit 2.500 Euro dotiert. Durch den Preis würdigt die nationale Standesvertretung jedes Jahr eine herausragende Publikation, welche praxisrelevante Daten zu nuklearmedizinischer Diagnostik oder Therapie liefert.
In der ausgezeichneten Studie untersuchte Dr. Voltin mit weiteren Forschenden an sechs spezialisierten Zentren den Stellenwert des mittels PET/CT-Untersuchung bestimmten metabolischen Tumorvolumens bei großzelligen B-Zell-Lymphomen vor CAR-T-Zell-Therapie. Der Parameter erwies sich als dem etablierten Internationalen Prognostischen Index überlegener Prädiktor des progressionsfreien Überlebens. Daraus ist zu schließen, dass die quantitative PET-Auswertung eine präzisere Risikostratifikation ermöglicht und dazu beitragen könnte, potenziell ungünstig verlaufende Fälle frühzeitig zu identifizieren. Die wissenschaftliche Arbeit von Dr. Voltin sowie den Partnerinstitutionen liefert einen praxisrelevanten Ansatz für eine stärker individualisierte Therapieplanung bei Patientinnen und Patienten vor CAR-T-Zell-Therapie.
Originalpublikation:
Voltin CA, Flossdorf S, Kurch L, Winkelmann M, Farolfi A, Beckmann L, et al. Risk Assessment in Large B-Cell Lymphoma Using Metabolic Tumor Volume: Real-World Data from a Multicenter Cohort of Patients Undergoing CAR T-Cell Therapy. J Nucl Med. 20261;67(6):871-877. https://doi.org/10.2967/jnumed.125.271976




