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Multigenanalyse: Konsensusempfehlung zum Umgang mit Ergebnissen
Prof. Dr. Rita Schmutzler, Direktorin des Zentrums für Familiären Brust- und Eierstockkrebs, Koordinatorin Deutsches Konsortium Familiärer Brust- und Eierstockkrebs Foto: Uniklinik Köln
Ein interdisziplinäres Expertenteam des Deutschen Konsortiums für Familiären Brust- und Eierstockkrebs hat eine Konsensusempfehlung zum Umgang mit Ergebnissen der Multigenanalyse von Risikogenen erarbeitet und in der Zeitschrift „Geburtshilfe und Frauenheilkunde“ veröffentlicht. Prof. Dr. Rita Schmutzler vom Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs der Uniklinik Köln koordiniert die Arbeit des Konsortiums, welches bereits ein Multigen-Panel (TruRisk®) etabliert hat. Dieses Panel enthält derzeit die Kerngene ATM, BRCA1, BRCA2, CDH1, CHEK2, NBN, PALB2, RAD51C, RAD51D und TP53 sowie weitere Gene, die aus aktuellen Forschungsarbeiten hervorgegangen sind und noch validiert werden müssen.
Das Team hat die verfügbaren Daten zur Risikomodifikation bei Vorliegen einer krankheitsverursachenden Mutation in diesen Genen bewertet – basierend auf einer strukturierten Literaturrecherche und im Rahmen eines formalen Konsensusprozesses. Auf dieser evidenzbasierten Grundlage werden die Ratsuchenden in den Zentren des Deutschen Konsortiums vom Erstgespräch vor Gentest bis zur Inanspruchnahme individueller risiko-adaptierter, präventiver therapeutischer Maßnahmen beraten und betreut.
Für Rückfragen:
Christoph Wanko
Referent Unternehmenskommunikation Uniklinik Köln
Stabsabteilung Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: 0221 478-5548
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