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Neue Professur für Computational Hematology
Dr. Othman Al-Sawaf, Foto: Michael Wodak
Univ.-Prof. Dr. Dr. Othman Al-Sawaf, Oberarzt und Arbeitsgruppenleiter, hat Anfang Juli die neue W2-Professur für Computational Hematology an der Klinik I für Innere Medizin und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln angetreten. Prof. Al-Sawafs Forschung verbindet genomische und transkriptomische Methoden mit klinischen Datensätzen, um die Entstehung und Progression hämatologischer Neoplasien, insbesondere der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) und der Richter-Transformation, besser zu verstehen und neue Therapiestrategien zu entwickeln. Als Leiter einer DFG-Emmy Noether-Nachwuchsgruppe am CECAD Forschungszentrum und Mitglied der Deutschen CLL Studiengruppe hat er in zahlreichen prospektiven und retrospektiven Studien maßgeblich zur Etablierung moderner, zielgerichteter Therapien beigetragen.
„Mit der Professur stärken wir unseren Forschungsschwerpunkt in der translationalen Hämatologie und Onkologie. Wir freuen uns, dass wir mit Prof. Al-Sawaf einen ausgewiesenen Experten an unserem Standort halten können und insbesondere die KI-gestützte Krebsforschung weiter ausbauen", sagt Univ.-Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor der Klinik I für Innere Medizin.
Die neue Professur wird von der Bruno und Helene Jöster-Stiftung und der Kölner Krebsstiftung gefördert und ist eingebettet in das starke onkologische Netzwerk der Uniklinik Köln, zu dem das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Aachen Bonn Köln Düsseldorf sowie das CECAD Forschungszentrum gehören. Sie unterstreicht den Anspruch der Klinik, translationale und datengetriebene Ansätze in der Krebsmedizin systematisch auszubauen und Grundlagenforschung in die klinische Versorgung zu überführen.




