/ Medientipp

„Paradebeispiel für die Personalisierung der Medizin"

Deutschlandfunk-Sprechstunde mit Prof. Hallek zu Leukämien und Lymphomen

Prof. Dr. Michael Hallek, Foto: Michael Wodak

Bei Leukämien stellt der Körper zu viele weiße Blutzellen her. Das Problem: Sie reifen nicht richtig aus, können ihre normale Funktion im Körper nicht übernehmen und sie verdrängen gesunde Zellen im Knochenmark. In der Folge sind Menschen mit einer Leukämie anfällig für Infektionen, bluten schneller oder leiden an Blutarmut. Bei den Lymphomen teilen sich Zellen des Immunsystems unkontrolliert. Leukämien und Lymphome können unterschiedlich schwer und unterschiedlich schnell verlaufen.

Univ.-Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor der Klinik I für Innere Medizin und des Centrums für Integrierte Onkologie an der Uniklinik Köln, erläutert in der Sprechstunde „Leukämien und Lymphome“ des Deutschlandfunks, warum und wie sich viele der bösartigen Erkrankungen des Blutsystems heute deutlich besser behandeln lassen als noch vor zehn oder zwanzig Jahren und beantwortet Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer.