/ Pressemitteilung

Professor Michael Hallek in die Nationale Akademie der Wissenschaften gewählt

Die Nationale Akademie der Wissenschaften hat Prof. Dr. Michael Hallek, Ordinarius für Innere Medizin und Direktor der Klinik I für Innere Medizin an der Uniklinik Köln, als Mitglied in die Leopoldina berufen. Der international renommierte Blutkrebsspezialist wird sich fortan für seine Fachdisziplin in der nationalen Akademie der Wissenschaften engagieren.

Die Nationale Akademie der Wissenschaften, Leopoldina, ist die älteste naturwissenschaftlich-medizinische Gelehrtengesellschaft in Deutschland. Hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt – unter ihnen eine Vielzahl von Nobelpreisträgern – zählen zu den Mitgliedern. Zu ihnen gehört nun auch Prof. Dr. Michael Hallek.

Er studierte von 1978 bis 1985 Medizin in Regensburg, München und Paris. Seine ärztliche Ausbildung erhielt er in München. Von 1990 bis 1992 verbrachte er zwei Jahre als Postdoktorand am Dana-Farber-Cancer-Institute der Harvard Medical School in Boston. Er ist Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie.

Nach seiner ersten Professur für Innere Medizin an der Universität München folgte er 2003 dem Ruf an die Medizinische Fakultät der Universität zu Köln. Seither ist er Ordinarius für Innere Medizin und Direktor der Klinik I für Innere Medizin an der Uniklinik Köln.

2004 wurde das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln/Bonn ins Leben gerufen, dessen Gründung Prof. Dr. Michael Hallek intensiv vorangetrieben hat und das er seitdem als Direktor leitet. Im CIO Köln Bonn arbeiten alle Kliniken und Institute zusammen, die an der Betreuung von Patienten mit der Diagnose Krebs beteiligt sind. Ziel ist die konsequente und stetige Verbesserung der Behandlung und Betreuung von Krebspatienten. Dem CIO wurde 2007 im Rahmen eines Exzellenzwettbewerbs der Deutschen Krebshilfe das Prädikat „onkologisches Spitzenzentrum“ verliehen. Im Sommer 2011 wurde das CIO Köln/Bonn erneut von der Deutsche Krebshilfe als „onkologisches Spitzenzentrum“ ausgezeichnet. Damit ist das CIO Köln/Bonn eines von nur drei deutschen Spitzenzentren, welches von Anfang an in dem Exzellenzprogramm gefördert wird.

Den Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit von Prof. Hallek ist die Neu- und Weiterentwicklung spezifischer, molekularer Therapien für die chronische lymphatische Leukämie. Prof. Hallek ist Gründer und Leiter der Deutschen CLL-Studiengruppe (DCLLSG), der international führenden Studiengruppe zur Erforschung neuer Therapien für diese Leukämie.

Hintergrund
Die Leopoldina bringt exzellente Wissenschaftler zusammen, die Politik und Gesellschaft in relevanten wissenschaftlichen Fragen beraten. Hierfür greift sie Themen auf und erarbeitet dazu, unabhängig von politischen und wirtschaftlichen Interessen, wissenschaftsbasierte Expertisen. Die Leopoldina vertritt Deutschland in internationalen Akademiengremien und pflegt Kontakte zu nationalen wissenschaftlichen Akademien.

 

Für Rückfragen
Christoph Wanko
Pressesprecher Uniklinik Köln
Stabsabteilung Unternehmenskommunikation
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