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SOPs unterstützen die optimale Behandlung von Krebspatienten am Spitzenzentrum Köln Bonn
Für die bestmögliche Behandlung krebskranker Patienten ist die enge Zusammenarbeit verschiedenster Fachdisziplinen notwendig. Diese sollte sich an gemeinsamen Behandlungsstandards orientieren. Solche Standard Operating Procedures - kurz SOPs - werden im Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) an der Uniklinik Köln entwickelt. Die medizinischen Inhalte werden von Expertenteams des CIO basierend auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen erstellt und im Internet veröffentlicht. Das besondere hierbei ist, dass die Informationen nicht nur in Textform vorliegen, sondern in Flussdiagrammen dargestellt werden (siehe Abb.). So kann sich der Anwender rasch orientieren und gezielt über einzelne Therapieschritte informieren.
Die SOPs enthalten alle relevanten Informationen von Diagnostik, Therapie und Nachsorge bis hin zu aktuellen Studien und Ansprechpartnern in den Kliniken. Auch Informationen zur palliativen und psychoonkologischen Versorgung sind verfügbar. Das Portal ist seit 2006 erfolgreich in Betrieb und bietet viele Vorteile gegenüber gedruckten Versionen, z.B.:
- Aktuellste Informationen sind jederzeit und auf jedem Netzrechner verfügbar
- Die grafische Benutzeroberfläche gestattet eine einfache und intuitive Navigation
- Die Hyperlinks erlauben einen raschen Zugriff auf Detailinformationen
- Die Verzahnung mit dem elektronischen Studienregister bietet die Berücksichtigung neuester Therapieoptionen
Professor Jürgen Wolf, ärztlicher Leiter des CIO Köln, sieht in den elektronischen SOPs die konsequente Antwort auf die gestiegenen medizinischen Anforderungen: „Als onkologisches Spitzenzentrum sind wir verpflichtet, Vorreiter in der Krebsbehandlung zu sein. Die SOPs unterstützen uns hierbei maßgeblich und sind auch wichtiger Bestandteil für die zunehmende Zahl von Organzentrums-Zertifizierungen“.
Das SOP-Portal ist für interne Mitarbeiter und Kooperationspartner über eine Zugangsberechtigung zu erreichen.




