/ Pressemitteilung

UNICA: Krebserkennung mit künstlicher Intelligenz vorantreiben

Beteiligung an europäischem Netzwerk

UNICA-Netzwerk Radiologie, Foto: Matteo Bregonzio

Univ.-Prof. Dr. Oya Beyan, Institut für Biomedizinische Informatik, Univ.-Prof. Dr. Thorsten Persigehl, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, und Dr. Ana Grönke, Medical Data Integration Center (MeDIC), sind Teil des EU-geförderten Projektes UNICA mit einem Fördervolumen von insgesamt 4,9 Millionen Euro bis 2029. Forscher, Kliniker und Innovatoren aus ganz Europa haben sich kürzlich in Mailand zur offiziellen Einführung von UNICA versammelt. Koordiniert von Datrix (Italien) vereint UNICA Partner aus 10 Ländern und 12 Krankenhäusern, um das KI-gestützte Krebsscreening voranzutreiben und gleichzeitig die Daten der Patienten sicher und privat zu halten.

Im Zentrum von UNICA steht das innovative Konzept des föderierten medizinischen Lernens, eine Technologie, die es Krankenhäusern ermöglicht, künstliche Intelligenzmodelle zu trainieren und zu testen, ohne Patientendaten zu übertragen. Anstatt sensible Informationen zu zentralisieren, gelangen KI-Algorithmen zu den Daten der Krankenhäuser, lernen lokal daraus und geben verbesserte Modelle an das gemeinsame Netzwerk zurück. Dies gewährleistet die vollständige Einhaltung von Datenschutzbestimmungen und ermöglicht es den europäischen Krankenhäusern, so zusammenzuarbeiten, als wären ihre Daten an einem Ort.

Gefördert von der European Health and Digital Executive Agency (HaDEA, Fördervereinbarung 101218966) erweitert UNICA direkt die European Cancer Imaging Initiative (EUCAIM), eine paneuropäische föderierte Infrastruktur für Krebsbilder, die KI-Innovationen vorantreibt, und eines der Flaggschiffe des Europe’s Beating Cancer Plan.